Bischof bleibt dabei: Juden, Christen und Muslime beten zum selben Gott

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein (Kassel), hat seine Auffassung bekräftigt, dass Christen, Juden und Muslime zu demselben Gott beten. Diese Ansicht hatte er erstmals im November 2016 vor der Landessynode in Hofgeismar vertreten und dann gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea bestätigt. Damit war er auf heftige Kritik gestoßen, etwa beim Vorsitzenden des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), und dem evangelischen Islamexperten Pfarrer Eberhard Troeger (Wiehl bei Köln). Wie er jetzt der kurhessischen Mitarbeiterzeitschrift „blick in die kirche“ sagte, hat ihn die Heftigkeit der Kritik v…

weiterlesen nach Anmeldung:

[http://www.idea.de/glaube/detail/bischof-bleibt-dabei-juden-christen-und-muslime-beten-zum-selben-gott-100034.html

Advertisements
  1. #1 von Elvenpath am 25. Februar 2017 - 14:39

    Das macht den Gott auch nicht wahrer.

  2. #2 von oheinfussel am 25. Februar 2017 - 15:11

    Und was ist Hindus, Buddhisten, Pastafaris… etc…pp?
    Von welchen Gott genau reden wir hier eigentlich?

  3. #3 von uwe hauptschueler am 25. Februar 2017 - 16:22

    Von mir wird er da keinen Widerspruch hören. An wieviel Götter ich nicht glaube macht für mich keinen Unterschied.

  4. #4 von user unknown am 25. Februar 2017 - 18:33

    Tja – will dieser Gott jetzt, dass wir Christen und Juden die Köpfe abschlagen, kein Schweinefleisch essen, freitags, sabbats oder sonntags heiligen, ist Rom, Jerusalem oder Mekka die hl. Stadt, alles 3 oder keins davon, bilden wir die Schnittmenge und essen gar nichts mehr, weil irgendwer immer gerade fasten muss, oder die Vereinigungsmenge und hauen irgendwem die Rübe ab, Hauptsache aus tiefem Glauben?

  5. #5 von user unknown am 25. Februar 2017 - 18:42

    Die eigentliche Frage, die sich mir stellt, ist, zu welchem Problem diese Ansicht die Lösung sein soll.
    Man verfolgt den Fluss in Richtung Quelle.

    Will man, angesichts der Erfolglosigkeit von Missionierungsversuchen, legitimieren, dass man die Missionsarbeit bei manchen Gruppen sein lässt? Welchen Zweck hat es einen gemeinsamen Gott zu postulieren?

    Oder ist das Problem, dass im Disput mit anderen Religionen man in den Fehlern der Religion der anderen die eigenen Fehler so schlecht übersehen kann?

    Etwa bei den Widersprüchen in der Thora kaum von denen der Bibel absehen kann. In der Verquickung von Islam und arabischer Herrschaftsideologie die Verstrickung Christentum und römisches Imperium zu Tage tritt?

  6. #6 von Deus Ex Machina am 25. Februar 2017 - 22:04

    Ja, ein Gott, der nicht weiß, was er will.

  7. #7 von Hypathia am 25. Februar 2017 - 22:15

    Als ob das nicht egal wäre! Es gibt weder den einen noch den anderen.
    Also beten alle irgendeinen nicht existenten Gott an. Demzufolge beten alle das gleiche Nichts an.
    Das passt dann doch wieder. 😂

  8. #8 von Willie am 26. Februar 2017 - 02:45

    Ich fasse zusammem: Hauptsache der Gott, genauer diese Gottesfantasie, liefert genügend Gründe um sich die Köppe einzuschlagen

  9. #9 von Skydaddy am 26. Februar 2017 - 09:30

    Protestanten und Katholiken glauben auch erklärtermaßen an denselben Gott, das hat den dreißigjährigen Krieg auch nicht verhindert.

    Oder den Nordirland-Terror.

  10. #10 von stephancologne am 26. Februar 2017 - 09:54

    Heisst das, dass die Kritiker dieser These den anderen Göttern gegenüber atheistisch sind?

  11. #11 von Torchy am 26. Februar 2017 - 21:13

    Vereint gegen den Atheismus, oder was?

    Welches Problem glaubt Herr Hein eigentlich, damit zu lösen? Was nützt seine Erkenntnis, wenn sich Gläubige wegen der Details gegenseitig umbringen?

    Wenn Herr Hein sagen wollte, Juden, Christen und Muslime hätten den gleichen Dachschaden, dann würde ich ihm sogar recht geben.

  12. #12 von Noch ein Fragender am 27. Februar 2017 - 08:44

    @ #11 Torchy

    Welches Problem glaubt Herr Hein eigentlich, damit zu lösen?

    Bei identischem Gott kann der Bischof seine leerstehenden Kirchen unkompliziert ohne großes Entweihungsbrimborium schnell gewinnbringend an Moscheevereine verpachten. 🙂

    Zyn off

  13. #13 von Willie am 27. Februar 2017 - 21:43

    @NeF

    Hehe, sowas habe ich gerade erst bei der Stunkzitung, Highlights der letzen 10 Jahre, gesehen (ab 32:19 Min.)

    Titel: Meisner und das Domfenster von 2008

  14. #14 von Monika am 5. März 2017 - 10:03

    Ich würde ja gerne aus der evangelisch-lutherischen Landeskirche austreten, wenn ich es nicht schon getan hätte. Eine Kirche, die nicht den gekreuzigten und auferstandenen Christus predigt, mag vielleicht jüdisch oder muslimisch sein, christlich jedenfalls ist sie nicht.