USA: Behörde prüft Todesfälle durch Homöopathie

Die Mittel sollen Babys die Schmerzen beim Zahnen nehmen. Nun warnt die US-Arzneimittelbehörde vor den homöopathischen Arzneien. Zehn Kleinkinder könnten durch die Einnahme der Globuli gestorben sein.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-us-behoerde-prueft-todesfaelle-durch-einnahme-von-globuli-a-1133988.html

Advertisements
  1. #1 von Charlie am 23. Februar 2017 - 09:39

    Aber wenn das so wäre, dann müsste es den von Aktion 10:23 ja ähnlich schlecht gehen oder sogar tot sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_10:23

  2. #2 von ptie am 23. Februar 2017 - 10:09

    nachdem ein Sack Reis in China umgefallen ist, werden auch Hunderte von Kindern lebensbedrohliche Symtome entwickelt haben

  3. #3 von Christian am 23. Februar 2017 - 10:19

    Es kann schon sein, dass man bei der Einnahme von Globuli lebensbedrohliche Symptome entwickelt. Das liegt dann aber nicht an der (Nicht)Wirkung der Globuli sondern an der Nichtverabreichung von richtiger Medizin.

  4. #4 von Elvenpath am 23. Februar 2017 - 10:42

    Wer weiß, was da noch an Dreck in diesen Globuli drin war. Zuckerkügelchen bewirken jedenfalls nichts, wenn man nicht gerade Diabetiker ist.

  5. #5 von Gerry am 23. Februar 2017 - 10:51

    Selbstverständlich kann man an Glaubuli krepieren.
    Nämlich dann wenn zu wenig Glaube und zu viel Wirkstoff drin war:

    Tatsächlich ist mitunter aber doch Wirkstoff enthalten, wie die FDA nach der Untersuchung mehrerer Tabletten berichtet. Offenbar wurden die Produkte nicht stark genug verdünnt.

    [http://spiegel.de/gesundheit/diagnose/a-1133988.html

  6. #6 von m0ebius am 23. Februar 2017 - 11:48

    Ich halte das für nicht unplausibel. Auf jemanden, der dumm oder skrupellos genug ist, homöopathische „Medikamente“ herzustellen, würde ich mich nicht verlassen, auch wenn es um so etwas simples wie einen fachgerechten Verdünnungsvorgang geht.

    Die sichersten Globuli kommen immer noch direkt aus der Zuckerfabrik.

  7. #7 von Yeti am 23. Februar 2017 - 13:45

    Ich habe irgendwo Auszüge aus dem FDA-Bericht geshen, finde sie aber leider nicht mehr.
    Die haben bei ihren Proben von angeblich Belladonna D10 oder 12, in EINER Schachtel Konzentrationen von nicht nachweisbar bis ca. D2 (!!) gefunden. Davon dreimal am Tag vier Stück und das Kind kriegt außer Zähnen noch ganz große Augen (und Krämpfe, …).

  8. #8 von Veria am 23. Februar 2017 - 13:50

  9. #9 von manglaubtesnicht am 23. Februar 2017 - 14:35

    Die panschen Globuli?

  10. #10 von user unknown am 23. Februar 2017 - 14:50

    Die GWUP hat auch einen kleinen Artikel mit weiterführenden Links, u.a. zum Spiegel , dort:

    Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) teilt auf Anfrage des SPIEGEL mit, dass hierzulande keine Arzneien auf dem Markt seien, die mit den in den USA untersuchten vergleichbar sind. Für die sechs gegen Beschwerden beim Zahnen zugelassen homöopathischen Mittel lägen keine Meldungen über unerwünschte Wirkungen vor.

    (…)

    Im Gegensatz zu den USA, wird in Deutschland vor der Markteinführung überprüft, ob die Produkte nach Rezepten der Homöopathie hergestellt wurden, also stark verdünnt sind, oder die Produzenten die Unbedenklichkeit nachweisen können. Insgesamt gelten für homöopathische Arzneimittel aber auch hierzulande laschere Regeln als für herkömmliche Medikamente. Ihre Wirksamkeit wird in aller Regel nicht überprüft und ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Auch Nebenwirkungen werden nicht zentral erfasst.

  11. #11 von Yeti am 23. Februar 2017 - 15:56

    Ich habe den Link wieder gefunden, auf Psiram war’s:
    https://blog.psiram.com/2017/02/10-tote-babies-durch-homoeopathisches-zahnprodukt/

    Die Dosis-Schwankungen sind irre, es ist auch außer Atropin noch jede Menge anderes lustiges Zeugs drin: Scopolamin z. B.

    Davon als Erwachsener eine Hand voll eingeworfen gibt sicherlich ein paar lustige Stunden.

  12. #12 von Charlie am 23. Februar 2017 - 16:13

    @UU

    Habe deinen Spiegel-Artikel oben verlinkt.