Der Jugend die Kirche näherbringen

Kirche und Jugend stehen häufig in einem angespannten Verhältnis. Die WP hörte sich bei Jugendlichen und Kirchenvertretern um.

Die wöchentlichen Gottesdienste werden immer leerer. Viele Jugendliche verbringen heutzutage ihre Zeit lieber mit anderen Dingen als sich regelmäßig in die Kirche zu setzen. Die meisten Gottesdienste sind für die jüngeren Generationen offensichtlich nicht mehr reizvoll und interessant. „Nicht zuletzt auch wegen den teilweise frühen Zeiten an den Sonntagen“, sagt Tobias Kleffner, Dekanatsreferent für Jugend und Familie.

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[https://www.wp.de/staedte/arnsberg/der-jugend-die-kirche-naeherbringen-id209663775.html

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  1. #1 von Rene am 21. Februar 2017 - 11:50

    Jaha, Juhu, und es liegt nicht an den frühen Zeiten an den Sonntagen. Hirni!

  2. #2 von Gerry am 21. Februar 2017 - 11:59

    Wenn die Kirchen den Sonntagsgottesdienst auf 14:00 Uhr legen und noch schnelles, kostenloses WLAN drauflegen werden die Jugendlichen sicher in Massen in die Gottesdienste strömen……..

    Er versucht als Ansprechpartner, Jugendlichen in lebensverändernden Situationen zur Hilfe zu stehen und ihnen die Kirche als mögliche Alternative näher zu bringen.

    Im Moment der Schwäche zuschlagen, so wie das schmierige (Religions-)Verkäufer schon seit Jahrhunderten machen.

    Umso wichtiger sei es, die Kirche der Jugend näher zu bringen, ihr ein Gesicht zu geben und sie an das Leben der Jugendlichen anzupassen.

    Wie war das nochmal mit dem Anpassen an den Zeitgeist?

    P.S.
    Der Artikel lässt sich mit etwas Klickerei aus dem Google-Cache lesen.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 21. Februar 2017 - 13:15

    „Viele Jugendliche verbringen heutzutage ihre Zeit lieber mit anderen Dingen als sich regelmäßig in die Kirche zu setzen. “

    –> Das ist heute nicht anders als vor 25 Jahren. Meine Güte, waren die Schulgottesdienste öde, da hätte ich lieber in der warmen Schule als in der kalten Kirche gesessen.

    “ „Nicht zuletzt auch wegen den teilweise frühen Zeiten an den Sonntagen“, sagt Tobias Kleffner, “

    –> Ja, DAS wird es ganz bestimmt sein. Also ehrlich, wer so gläubig ist, dass er ja regelmäßig in die Kirche gehen würde, sich aber DANN DOCH nur an den Zeiten stört…. Hm, da kann es dann doch wohl nicht so weit her sein mit dem Glauben.

    „Gerade besondere kirchliche Events sprechen junge Menschen an, zu Veranstaltungen wie dem Weltjugendtag kommen immer mehr junge Menschen zusammen.“

    –> Event-Christen!

    „„Wir selber müssen uns auf die Kinder und Jugendliche im pastoralen Raum einlassen und uns den Fragen, die uns die Jugendlichen vorgeben, stellen“, “

    –>Klein-D.E.M. im Kommunionsunterricht: „Wie passen Dinosaurier in die Bibel?“
    Antwort des Pfaffen: „Stell nicht so dumme Fragen!“ —Thema abgehandelt.

    „„wir alle sind Kirche,“

    –> Wollen aber viele nicht, seht es ein!

    „Sie bietet deshalb umfangreiche Angebote für die jüngeren Generationen an, wie zum Beispiel ein Jugendtreff, der jeden Dienstag um 18 Uhr in der Auferstehungskirche stattfindet.“

    –> Lockangebote! Das erste Mal beim Dealer ist auch umsonst, man nennt sowas Anfixen.

    „„Events der Konfirmanden sind sehr beliebt, wie die Konfirmationsfahrt mit allen zusammen“, erzählt Pastorin Claudia Schäfer.“

    –> Erneut: Event-Christen und Anfixen.

    „Umso wichtiger sei es, die Kirche der Jugend näher zu bringen, ihr ein Gesicht zu geben und sie an das Leben der Jugendlichen anzupassen.“

    –> Gratis-WLAN und eine Pokemon-Arena in der Kirche dann bitte.

    „„Grundsätzlich ist es nicht das Ziel, die Gottesdienste zu füllen,“

    –> Das klang am Anfang des Artikels aber anders.

    “ sondern die Menschen in anderen Projekten für die Kirche zu begeistern““

    –> Damit sie da für lau schuften?

  4. #4 von derNino am 21. Februar 2017 - 15:08

    Irgendwie haben die immer noch nicht kapiert, dass ihr problem nicht das ist, dass die Gottesdienste „offensichtlich nicht mehr reizvoll und interessant“ sind.
    Die Jugend glaubt den Quatsch, mangels Fakten und Belegen, einfach nicht mehr!
    Aber das ist natürlich eine Problem, dass sie so einfach nicht lösen können. Daher suchen sie den „Fehler“ einfach mal wo anders….

  5. #5 von Elvenpath am 21. Februar 2017 - 20:00

    Ist übrigens ein gutes Gegenbeispiel zur Pascalschen Wette. Wer gläubig ist und sich an die Regeln hält, muss sich sein ganzes Leben lang Sonntags früh aus dem Bett quälen. Man hat also schon was zu verlieren.

  6. #6 von Willie am 22. Februar 2017 - 04:04

    Viele Jugendliche verbringen heutzutage ihre Zeit lieber mit anderen Dingen als sich regelmäßig in die Kirche zu setzen.

    Heute? Das war doch schon immer so. Wir sind damals (in den 19sechzigern) und im Sommer unter der Brücke verschwunden und haben uns dort lieber die Zeit vertrieben. Zugegeben, dass musste vorsichtig und mit Absprache geschehen, damit das nicht alle machten, denn damals war man noch richtig christlich und züchtigte auch in den Kirchen die Kinder.