Schönborn: Kreuz soll Welt gerechter machen

Im Gerichtssaal beispielsweise sollte das Kreuz laut Schönborn „die Richter daran erinnern, dass Gott von ihnen Gerechtigkeit und nicht Parteilichkeit erwartet“, sowie auch daran, „dass die Armen und Wehrlosen genauso gerecht behandelt werden wie die Reichen und Mächtigen“. In der Schule mahne das Kreuz, „dass Kinder nicht gemobbt, dass Lehrer die Schwachen stützen und fördern sollen“. In den Spitälern zeige das Kreuz, „dass der leidende Mensch seine Würde hat, selbst wenn er mittellos ist“.

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[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1472572/schoenborn-kreuz-soll-welt-gerechter-machen

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  1. #1 von Charlie am 18. Februar 2017 - 17:17

    Das sollte eigentlich alles ohne Kreuzchen selbstverständlich sein.

  2. #2 von Friedensgrenze am 18. Februar 2017 - 17:59

    2000 Jahre sind genug. Eure Zeit ist um.

  3. #3 von deradmiral am 18. Februar 2017 - 18:13

    Das Kreuz soll richten, was der Allmächtige nicht hinkriegt. So, so.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 18. Februar 2017 - 18:22

    „Soll“ – tut es aber nicht, das genaue Gegenteil ist der Fall.

  5. #5 von dezer.de am 18. Februar 2017 - 21:02

    „Gerechtigkeit“… was im Laufe der Geschichte alles so „gerecht“ war und von den Religiösen als „gerecht“ definiert wurde… nee, lass mal, eure Gerechtigkeit braucht keiner.

  6. #6 von parksuender am 18. Februar 2017 - 22:12

    „dass Kinder nicht gemobbt, dass Lehrer die Schwachen stützen und fördern sollen“
    … und vor einigen Jahrzehnten zeigte das Kreuz, wer seine Schüler liebt, der züchtigt sie (Sprueche 13:24)

    Zwei mal Drei macht Vier Widdewiddewitt und Drei macht Neune …..

  7. #7 von Unechter Pole am 18. Februar 2017 - 22:21

    Im Gerichtssaal, in der Schule und im Krankenhaus soll das Kreuz allen zeigen, wer dort die Macht hat.

    Daher habe ich mit elf Jahren das (grade frisch und ganz illegal aufgehängte) Kreuz von der Klassenwand (mit Hilfe eines hölzernen gut 1,25 m langen Lineals) abgenommen. Dies hat mich einige Konsequenzen gekostet, bin aber heute nur stolz drauf.

  8. #8 von oheinfussel am 18. Februar 2017 - 23:14

    Hat in den letzten 2000 Jahren ja noch nicht so dolle funktioniert

  9. #9 von Torchy am 19. Februar 2017 - 02:52

    Das Kreuz soll vor allem kostenlose Werbung für den Verein von Herrn Schönborn sein, der den Aberglauben dazu nutzen möchte, um Leute zu ködern.

    Ein Kreuz kann so vieles sein, Werbung für das kleine „t“, für Marionetten, für Folter oder für das Christentum. Aber ein Symbol gegen Parteilichkeit? Ein Symbol für Gerechtigkeit? Bitte? Dafür hat ja eine an die Wand genagelte Socke mehr Symbolkraft. Und die Bibel ist auch das letzte Buch, was ich mit Gerechtigkeit gleichsetze. Das tun nur Ignoranten oder Menschen mit religiös vernebeltem Ethikempfinden.

    Entweder, Herr Schönborn ist selber so blöd, dass er ein Buch, auf dem „Dieses Buch ist toll“ draufsteht, für toll hält, weil es ja so draufsteht, oder er ist ein hinterhältiger Lobbyist.

  10. #10 von Unechter Pole am 19. Februar 2017 - 10:12

    @Torchy
    Eine an die Wand genagelte Socke erinnert:
    – am Arbeitslatz, dass man sparen und mit Ressourcen behütsam umgehen soll
    – im Kindergarten, an einen Raben
    – im Krankenhaus, an die kalten Füße
    – im Gericht, an ein Gericht in der Betriebskantine

  11. #11 von F. M. am 19. Februar 2017 - 11:07

    @Unechter Pole

    KOMPLIMENT! Das hab ich mich damals nicht getraut, von wegen der Prügel, die damals in den Schulen noch gang und gebe waren.
    Aber ich hatte eine sehr durchsetzungsfähige Oma und die hab ich vorgeschickt, um den Herrn Dechant öffentlich abzuwatschen, als er uns Zweitklässlern begann mit dem Kreuz Angst zu machen. Danke Oma! Wo immer Du sein magst. (Ich glaube, Walhall hätte ihr gefallen)

  12. #12 von Elvenpath am 19. Februar 2017 - 15:08

    Wenn man sich anschaut, welche Gräueltaten im Namen des Kreuzes verübt wurden, ist dieses Symbol völlig untauglich, um Gerechtigkeit zu vermitteln.