US-Gericht: Floristin darf Blumen für Homo-Paar nicht verweigern

Eine Floristin im US-Bundesstaat Washington hat einen Zivilprozess über verweigerte Blumen für eine gleichgeschlechtliche Hochzeitsfeier verloren. Das Oberste Gericht des Westküstenstaates urteilte, die Baptistin Barronelle Stutzman (72) verstoße gegen das Gleichbehandlungsgesetz mit ihrer religiös motivierten Weigerung, einem schwulen Paar Blumendekorationen für seine Eheschließung zu verkaufen.

weiterlesen:

[http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/floristin-darf-blumen-fuer-homo-paar-nicht-verweigern207659.html

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  1. #1 von Veria am 17. Februar 2017 - 13:13

    Ich hab mal eine kleine allgemeine Frage zu solchen Aufträgen. Ist es normal, einem Floristen zu sagen, wer heiratet? Als ich meine Hochzeitsdeko ausgesucht und bestellt hab, hab ich ausgesucht und bestellt, aber nicht erwähnt, wen ich heirate. Hat sich nicht ergeben.
    (Bei der Torte ist es natürlich anders, da steht ja normalerweise ein Marzipan-Pärchen oder so oben drauf.)

  2. #2 von manglaubtesnicht am 17. Februar 2017 - 15:21

    @Veria: In der Christengemeinde einer Kleinstadt wie Richland, Washington wird sich so ein „gottloser, widernatürlicher Akt“ wohl schnell herumsprechen. Zum anderen werden solche Fälle in den USA oft zielgerichtet provoziert – sowohl von christlichen als auch von Menschenrechtsorganisationen – um per Gerichtsurteil für Rechtssicherheit zu sorgen.

  3. #3 von Unechter Pole am 17. Februar 2017 - 18:08

    Trump sagt, sie darf doch.

  4. #4 von oheinfussel am 17. Februar 2017 - 19:46

    Heul doch 😛

  5. #5 von user unknown am 19. Februar 2017 - 16:40

    Ich frage mich, was die Rechtsgrundlage ist.

    Als neues Argument ist mir eingefallen, dass man vielleicht arglos zum Blumenshop fährt und nicht bedient wird, der nächste Blumenshop aber weit entfernt ist.

    Wenn 2 Straßen der nächste Shop ist, sollte es kein Problem sein – außer da passiert einem das gleiche. Wenn man jetzt in 4, 5 Shops nicht beliefert wird, und schon 2 Stunden unterwegs war …

    Oder man hatte bestellt und einen Vertrag geschlossen, den der Blumenhändler später zurückziehen will.

    Es kommt hier vielleicht doch auf die Details an, die nicht geschildert werden.

  6. #6 von Skydaddy am 19. Februar 2017 - 16:54

    Wer sich für das amerikanische Rechtssystem interessiert und Englisch kann, dem kann ich folgenden Podcast empfehlen:

    Opening Arguments

    Die beiden Podcaster (einer davon ist Jurist) sind erklärte Atheisten. Sie behandeln auch oft Themen, die das Staat-Kirche-Religion-Verältnis betreffen.

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