Kloster nimmt Pädophilen auf

Ein Kapuzinerpriester hat Dutzende Kinder vergewaltigt. Eines seiner Opfer deckt in einem Buch seine Taten auf. Der fehlbare Pater lebt mittlerweile im Kapuzinerkloster Wil.

(…)

«Eine Familie verstösst kein Mitglied, weil dieses zum Täter geworden ist. Weil es dem Priester nach dem Auffliegen seiner Taten unmöglich war, in der Westschweiz zu bleiben, drängte sich ein Wechsel in die Ostschweiz auf.»

weiterlesen:

[http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kanton/Kloster-nimmt-Paedophilen-auf;art123841,4906749

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  1. #1 von Yeti am 17. Februar 2017 - 10:32

    Warum ist der nicht im Knast?

  2. #2 von Charlie am 17. Februar 2017 - 11:07

    Er war zwei Jahre im Knast.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 17. Februar 2017 - 11:08

    „«Dadurch, dass der Priester in einer unserer Gemeinschaften lebt, haben wir ihn unter Kontrolle.»“

    –> Hahahaha! Sagt die Mafia über einen Mafiakiller…….

    „Dank eines Berufsverbots, eines Ausschlusses vom Priesteramt, habe der Pater keinen Kontakt mehr mit Gläubigen.“

    –> Dann sind also all die Mönche in dem Kloster Atheisten?

  4. #4 von ptie am 17. Februar 2017 - 13:12

    laut Franziskus:

    Es handelt sich um etwas absolut Monströses, ein grauenhaftes Verbrechen, das radikal entgegen all dem ist, was Christus uns lehrt.

    Für die meisten Moralsystem dürfte auch gelten, dass es ein grauenhaftes Verbrechen ist.

    „Andererseits ist uns klar gewesen, dass ein Ausschluss des Paters aus dem Orden einen Sozialfall aus ihm gemacht hätte, der schliesslich der Öffentlichkeit zur Last gefallen wäre.“

    Wurden für den Geistlichen keine Sozialversicherungen abgeführt? Was ist denn, wenn ein Geistlicher sich von der Kirche trennen möchte, wird er dann auch automatisch ein Sozialfall? Damit würde doch der Geistliche unter der Androhung einer empfindlichen Zwangslage zu einem bestimmten Verhalten genötigt werden können. Das erinnert mich dadurch an eine Sekte.

    Klar sei, dass der Orden in früheren Jahren im Umgang mit Tätern ungenügend reagiert und diese einfach versetzt habe.

    Ach, das ist die Sachkenntnis, die sich in der Gesellschaft bereits flächendeckend durchgesetzt hat? Gibt es dazu Umfragen oder sonstige Belege?

    Just Jesus habe im Umgang mit Sündern aufgezeigt, dass es besser ist, den Sünder zu lieben – trotz seiner Taten.

    Der Typ ist ein freier Mensch, warum soll er nicht in einem Kloster leben dürfen. Ob es besser ist, diesen verurteilten Verbrecher zu lieben – das weiß ich nicht. Ich befürworte Resozialisierungsmaßnahmen etc. also die ganze Palette humanistischer Forderungen.

  5. #5 von Yeti am 17. Februar 2017 - 13:34

    @Charlie: 2 Jahre?
    Man hört ja so einiges über die „Hölle“ durch die überführte Kindesmisbraucher in den Knästen gehen. Die sind da ja nicht besonders gelitten. Aber nur 2 Jahre, während das Opfer weiterhin durch die Hölle geht?

  6. #6 von Rene am 17. Februar 2017 - 17:31

    @Charlie. Der Vogel wurde zu 2 Jahren „bedingt“, sprich auf Bewärung verurteilt.

  7. #7 von oheinfussel am 17. Februar 2017 - 19:52

    @Yeti

    Meiner hat in der ersten Instanz 3 3/6 und im Berufungsverfahren 3 Jahre und 3 Monate bekommen (ein Fall wäre wohl ein möglicher Punkt zur Revision gewesen und das wollten sie vermeiden)

    Bevor Menschen, die Kinder missbrauchen wirklich mal ein paar Jahre in den Knast müssen, muss schon viel passieren.

    Ohne Penetration gilt es als sexueller Missbrauch(schwret setzt irgendeine Form des Eindringens in den Körper voraus) und damit kommen viele mit Bewährung davon.

    Also die Täter – nicht die Überlebenden :-/

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