Streit über Iran-Reise von schwedischer Ministerin: Die „erste feministische Regierung der Welt“ trägt Kopftuch

Sie trug beim Iran-Besuch ein Kopftuch – und unterwarf sich der Kleiderordnung des Landes. Nun muss sich die schwedische Handelsministerin Ann Linde Vorwürfe von iranischen Frauenrechtlerinnen und schwedischen Politikern gefallen lassen – steht Schwedens Regierung doch eigentlich für Gleichberechtigung.

weiterlesen:

[http://www.deutschlandfunk.de/streit-ueber-iran-reise-von-schwedischer-ministerin-die.1818.de.html?dram:article_id=378911

Advertisements
  1. #1 von Charlie am 14. Februar 2017 - 15:27

    Naja, verglichen mit einem „richtigen“ Kopftuch rechts, ist das der Schwedin nach dem Motto „sie hat sich bemüht“.

  2. #2 von Kunibert am 14. Februar 2017 - 16:24

    Als nächstes müssen männliche Besucher im Iran die Hosen runterlassen, um zu zeigen das sie auch beschnitten sind. Und wenn nicht, dann wird eben nachgeholfen, gleiches (Un)Recht für alle.

  3. #3 von dezer.de am 14. Februar 2017 - 16:31

    Wenn Irans Vizepräsidentin für Frauen- und Familienangelegenheiten, Shahindokht Molaverdi, ihr Kopftuch bei Auslandsreisen abnimmt, wäre für Ausgleich gesorgt. Warum glaube ich, dass das nicht passieren wird?

  4. #4 von Gerry am 14. Februar 2017 - 19:53

    Wo bleibt der Aufschrei wenn Politiker beim Synagogenbesuch – entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten – eine Kopfbedeckung tragen?

  5. #5 von Siegrun am 15. Februar 2017 - 08:39

    Kniefall vor den Falschen und absolut die falsche Botschaft!!

  6. #6 von F. M. am 15. Februar 2017 - 11:24

    dezer hat Recht: when in Rome, do as Romans do, wäre ein guter Grundsatz. Aber wenn sich nur eine Seite dieser Regel verplichtet fühlt, ist sie blödsinnig.

  7. #7 von Siegrun am 16. Februar 2017 - 06:15

    @ Gerry #4: Der deutliche Unterschied ist, dass die Kippa kein Entmenschlichungsinstrument ist.