Kann man Gott beleidigen?

Nichts ist mehr heilig. Über Religionen werden Witze gerissen, der Glaube wird verspottet, Gott ist eine Karikatur. Ist das Gotteslästerung oder Meinungsfreiheit? Ein Symposium der Theologischen Fakultät Basel greift das Thema Blasphemie auf.

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[https://www.srf.ch/sendungen/blickpunkt-religion/kann-man-gott-beleidigen

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  1. #1 von dezer.de am 13. Februar 2017 - 10:09

    Natürlich, da derjenige der seinen imaginären Freund für Gott hält sich stellvertretend für ihn beleidigt fühlt. Einen Gott der Frau aus der Au, der per Definition nicht definierbar ist, von einem nicht existenten Gott nicht zu unterscheiden ist und irgendwo unentdeckbar ausserhalb von Raum und Zeit herumschwabern soll, nunja, diesen Gott könnte man theoretisch beleidigen, praktisch allerdings nicht.

  2. #2 von parksuender am 13. Februar 2017 - 11:35

    Falls Gott sich beleidigt fühlt, soll er mir das bitte in’s Gesicht sagen

  3. #3 von K.Brückner am 13. Februar 2017 - 12:26

    Eine menschliche Illusion kann man nicht beleidigen. Sollte er gegen alle Logik doch existieren, dann wäre Kritik an ihm mehr wie berechtigt, denn er, der Allmächtige, Allwissende wäre für die Existenz von uns Menschen mit all unseren Schwächen, Widersprüchen und Fehlern verantwortlich. Leider gibt es ihn aber nicht und wir Menschen sind für unsere Unzulänglichkeiten selbst verantwortlich.

  4. #4 von Rene am 13. Februar 2017 - 12:31

    Als Gott wäre ich stinkbeleidigt über diese Schwachmaten die da glauben, in meinem Namen sprechen zu müssen. Ohne dass ich sie jemals in dieser Angelegenheit kontaktiert hätte. Oder in irgendeiner anderen Angelegenheit. Und dann nennen sich diese eitlen Äffchen auch noch Gottes Ebenbild. Irgendwann werden wir das Thema Blasphemie tatsächlich mal aufnehmen müssen.

  5. #5 von paul0f am 13. Februar 2017 - 13:02

    #2 von parksuender

    Falls Gott sich beleidigt fühlt, soll er mir das bitte in’s Gesicht sagen<

    Meine Reden: Der/Die/Das beleidigte häufchen Göttlichkeit soll mal bitte selbst vorstellig werden und uns Menschen mitteilen, was Er/Sie/Es als beleidigung empfindet.
    Was die selbsternannten „Vertreter“ beleidigt, tut nichts zur Sache.

  6. #6 von stephancologne am 13. Februar 2017 - 13:19

    Jemand, der mich mit ewigen Höllenqualen bestraft weil ich Ihm nicht die Eier lecken will, braucht von mir ganz bestimmt keine Freundlichkeit zu erwarten.

  7. #7 von user unknown am 13. Februar 2017 - 13:30

    Klar, kann man Götter beleidigen. Alle!

    Sie müssen dann eben vor Gericht ziehen und klagen oder einen Anwalt schicken, der seine Beauftragung belegen kann. Dann hätten die Richter zuerst zu entscheiden, ob Götter überhaupt klagebefugt sind. Hunde, Abwässer und Erdbeben sind ja auch nicht klagebefugt, oder die Farbe Gelb, der Impressionismus oder die Vergeßlichkeit.

  8. #8 von derNino am 13. Februar 2017 - 13:42

    Religionen haben doch alle immer schon die Götter anderer Religionen bewusst beleidigt.
    Und sind dann ausnahmslos auch noch stolz darauf.

  9. #9 von Predator am 13. Februar 2017 - 13:51

    Gott/Götter kann man nicht beleidigen, denn wie soll man etwas beleidigen, was nicht existiert und nie existiert hat?

    Okay, natürlich kann man so etwas beleidigen:

    „Du dummer Weltraum-Wal, der um die Erde kreist, du siehst aber scheiße aus. Du blöder Wichser! Deine Mudda!“

    Nun habe ich den Weltraum-Wal beleidigt. Ich bin auf seine Reaktion gespannt.

    Ach ja, die Reaktion auf diese Beleidigung übernehmen dann ja andere, und zwar die, die dem erdachten Weltraum-Wal mit voller Überzeugung die imaginären Pocken polieren, ob nun aus Gründen des anerzogenen verblendeten Glaubens oder aus Gründen der eigenen Machterhaltung (Oberpfaffen, Politiker, etc.)…

  10. #10 von dirk am 13. Februar 2017 - 14:56

    Gott kann man selbstverständlich nicht beleidigen es gibt ja noch nicht mal Anzeichen das ein Gott existiert.