Christliche Erziehung in Familien: Kein Auslaufmodell

Christliche Erziehung ist kein Auslaufmodell und steckt gleichzeitig mehr denn je in einem Dilemma. Diesen Befund erbringen die Autoren Tobias Künkler und Tobias Faix in einer Studie, zu der sie auch ein zahlreiche Aspekte umfassendes Buch verfasst haben.

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik/2017/02/11/christliche-erziehung-in-familien-kein-auslaufmodell/

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  1. #1 von Skydaddy am 12. Februar 2017 - 00:54

    Die hatten diese Woche einen mehrseitigen Artikel im ideaSpektrum. Die Ergebnisse scheinen wertlos zu sein, weil die Auswahl der Befragten wohl nicht zufällig erfolgte, und die Zusammensetzung nicht repräsentativ ist.

  2. #2 von Christian Mai am 12. Februar 2017 - 05:41

    Die Studie gibt es hier: [https://www.scm-brockhaus.de/media/wysiwyg/SCMBrockhaus/Downloads_nicht_loeschen/226813000_Forschungsbericht_zur_Studie.pdf

    Soweit ich das verstanden habe, wollte man keine repräsentative Studie zur Erziehung, sondern zur christlichen Erziehung machen und hat deshalb christliche Eltern befragt. Deutlich unterrepräsentiert sind Katholiken.
    Die Studie wurde mittels Internetbefragung durchgeführt, 1752 Befragte.

  3. #3 von Skydaddy am 12. Februar 2017 - 10:14

    Also, mir ist nicht klar, wie man mit der Vorgehensweise repräsentative Ergebnisse erhalten will. Im idea-Artikel ist immer nur in Anteilen „unter den Befragten“ die Rede. Dort sind die Evangelikalen aber im Vergleich zur deutschen Bevölkerung bzw. zu den Christen in Deutschland sehr stark übergewichtet. Daher sicher auch z.B. die ausgeprägte Homophobie der Stichprobe.

    Die Umfrage betrachtet also Mainstream-Christen und Evangelikale, und die Ergebnisse sind erkennbar stark durch die Evangelikalen geprägt. Dadurch weiß man nun (sofern das nicht irgendwo aufgeschlüsselt wird) weder, wie die „Normalen“ ticken, noch, wie die Evangelikalen ticken. Und die Studie ist auch nicht repräsentativ für die Christen in Deutschland.