Atheismus ist postfaktisch

Unglaube ist tatsächlich postfaktisch

Was? Gott schafft aus dem Nichts? Schöpfung? Erlösung? Auferstehung? Hör auf …“ Unglaube ist die eigentliche Postfaktizität. Sie tut so, als ob wir uns selbst erschaffen haben, als ob wir allein das Steuerrad der Geschichte herumreißen müssten und als ob keiner da ist, der „da oben“ regiert. Wer erkannt hat, dass die „alternativen Fakten“ Gottes glaubwürdig sind, der bleibt nicht stumm, wie Zacharias. Eher schweigt er in hörender Anbetung vor dieser großen und wahrhaft glaub-würdigen Botschaft! Oder er ruft den wahrhaft alternativen Namen aus, der über allen Namen ist: Jesus Christus.

(Der Autor, Mathias Kürschner, ist evangelischer Hochschulseelsorger in Potsdam und Pfarrer der Apostel-Petrus-Gemeinde in Berlin-Reinickendorf.)

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[http://www.idea.de/spektrum/detail/bei-alternativen-fakten-von-zacharias-lernen-99848.html

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  1. #1 von Elvenpath am 10. Februar 2017 - 11:02

    Wer erkannt hat, dass die „alternativen Fakten“ Gottes glaubwürdig sind
    „Alternative Fakten“ sind Lügen, egal, wie glaubwürdig sie wirken. Danke, für dieses Eigentor!

  2. #2 von Charlie am 10. Februar 2017 - 11:06

    Was? Gott schafft aus dem Nichts? Schöpfung?

    Dann ist die Evolutionstheorie und andere Wissenschaften nichts als „alternative Fakten“? Wenn man etwas als postfaktisch bezeichnen kann, dann sind es die unzähligen unbewiesenen Behauptungen der Religionen!!

  3. #3 von oheinfussel am 10. Februar 2017 - 11:08

    Wow – was ein hochtrabendes Geseier -.-
    Und von welchen Gott sprechen wir dieses Mal – hat er sich eigentlich auch schon mal dazu gemeldet?

    Nein?
    Doch!
    Ohhh!

  4. #4 von Elvenpath am 10. Februar 2017 - 11:31

    @Charlie

    Das ist halt die typische 180 Grad Realitätsumkehrung von Fanatikern. Die rechten Hetzer werfen ihren Gegnern vor, zu hetzen. Die Lügner schreien „Lügenpresse“ und derjenige, der nicht den geringsten Beweis für die Existenz seines Gottes hat, wirft denjenigen, die sagen: Ohne Beweise glauben wir nicht an deinen Gott“ vor, postfaktisch zu sein.

    Merke: Wirf deinem Gegner genau das vor, was du selber tust! So verwirrst du die Menschen damit sie nicht mehr zwischen wahr und unwahr unterscheiden können.

  5. #5 von deshan11 am 10. Februar 2017 - 11:44

    Die Behauptung, dass Götter existieren, beruht auf keinerlei Fakten, aber trotzdem ist es postfaktisch diese Behauptung nicht zu glauben? Aha.

  6. #6 von Skydaddy am 10. Februar 2017 - 11:48

    Pfarrer erteilt Ratschläge zu alternativen Fakten – auf Basis eine offensichtlich erfundenen Geschichte.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 10. Februar 2017 - 12:36

    Ein Idiot hats in die Welt gesetzt und jetzt machen es ihm die anderen Spinner nach und machen es noch FLASCH nach. Elvenpath hat es es ja punktgenau formuliert.

    Sie tut so, als ob wir uns selbst erschaffen haben

    –> Welcher Atheist behauptet denn SOWAS? Naja, dass idea zieht sich hier mal wieder was aus der Nase.

  8. #8 von Deus Ex Machina am 10. Februar 2017 - 12:38

    „FALSCH“

  9. #9 von m0ebius am 10. Februar 2017 - 14:13

    Der Autor ist evangelischer Hochschulseelsorger. Das ist also das Niveau, das eine Amtskirche an einer Universität für angemessen hält.

  10. #10 von manglaubtesnicht am 10. Februar 2017 - 15:20

    Zauberspiegel!

  11. #11 von Charlie am 10. Februar 2017 - 15:36

    Christen sind postfaktisch, weil sie nicht an Zeus glauben.

  12. #12 von Predator am 10. Februar 2017 - 17:03

    Die einfachsten und ehrlichsten Worte „Wir wissen es nicht.“, kommen diesen Leuten nie über die Lippen. Ein Atheist, der behauptet, dass wir uns „selbst erschaffen“ haben, wäre für mich ein ebenso verblendeter Hampelmann und Fanatiker, wie dieser von seiner Religion verblendete Autor. Jedoch bin ich noch nie einem Agnostiker/Atheisten begegnet, der jemals so eine krude Behauptung auch nur am Ansatz hat anklingen lassen.

    Dieser Autor fantasiert sich seine ganze Weltsicht zusammen. Ist aber ja auch kein Wunder, wenn man etwas wie die Schöpfungsgeschichte der christlichen Religion quasi als gegeben ansieht, wobei sie aller Erkenntnis nach von Menschen erfunden wurde, keinerlei Realitätsbezug hat und die Wahrscheinlichkeit, dass es jemals so passierte, einfach extrem³ gering, bzw. unmöglich ist. Zudem gibt es natürlich noch unzählige andere Schöpfungsmythen. Aber diese sind ja ERFUNDEN und FALSCH und ERLOGEN, denn so steht es NICHT GESCHRIEBEN im Heiligen Buch der Christen (TM)… sic.

    Der Autor würde nun meine Worte nehmen, sie [b]verwusten[/b] und mich als Fanatiker (natürlich als SEELENLOSEN FANATIKER, weil tolle religiöse Adjektive es natürlich umso WAHRER machen 😀 ) darstellen.

    Ja, das was Religioten verbal produzieren gleicht oft einer billigen Wurst aus dem Discounter. Die kaufen auch einige Leute und sie schmeckt ihnen, manchen sogar gut und viele werden bereits seit der Kindheit an den künstlichen Geschmack gewöhnt und einige konsumieren zu viel, weil eben billig/einfach zu haben, was keinem gut tut. Aber die Leute wollen eben nicht wissen, was DRIN IST in der Wurst. [b]Ja, die Religionen und Aussagen von Religioten gleichen schlechten Würsten. Bah![/b]

    Im (oft als schön verklärten) Mittelalter, das leider scheinbar allmählich wieder zurück kehrt in die sogenannte zivilisierte Westliche Welt, würde ich nun alles, was ich sagte, widerrufen müssen und dann würde ich vielleicht noch auf einem Haufen heiligen Holzes mit heiligem Feuer verbrannt werden, hätte aber vermutlich Glück, dass ich nur widerrufen muss, weil ich doch eben keine Frau bin, die ja eindeutig weniger wert ist, als jeder Mann. Warum weniger wert? Weil: SO STEHT ES GESCHRIEBEN + Tradition.

    In diesem Sinne…

  13. #13 von kereng am 10. Februar 2017 - 20:02

    Mythen sind präfaktisch.