Der schmale Grat zwischen Blasphemie und Notwendigkeit

OÖN-Karikaturist Gerhard Haderer löste vor 15 Jahren mit seinem Buch „Das Leben des Jesus“ einen Skandal aus. Das Buch ist Teil der Schau „Skandal Normal?“ im Linzer OK.

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[http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Religion-und-Kunst-Der-schmale-Grat-zwischen-Blasphemie-und-Notwendigkeit;art16,2476461

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  1. #1 von deradmiral am 7. Februar 2017 - 09:59

    Blasphemie ist notwendig. Nur so kann man Religiöse in die Realität zurückholen und sie an eine kritische Auseinandersetzung mit ihren Schwachsinn gewöhnen.

  2. #2 von Elvenpath am 7. Februar 2017 - 18:07

    Es gehe, so Rosenberger, um das Herabwürdigen, das Lächerlichmachen religiöser Gefühle „unter der Gürtellinie“.

    Warum sollten religiöse Gefühle schützenswerter sein, als andere Gefühle?
    Dein religiöses Gefühl wird lächerlich gemacht? Gewöhn dich dran!

    Welche Antwort hat der Linzer Moraltheologe Michael Rosenberger darauf? „Mit Blasphemie, also Gotteslästerung kann ich nichts anfangen. Gott ist so viel größer als alles Menschliche, der verkraftet das ohne Probleme.“

    Applaus. Das ist souverän.

    Aber wenn es darum geht, den Propheten lächerlich zu machen, ist diese Grenze überschritten. Die Freiheit der Meinungsäußerung hat genau dort ihre Grenze.“

    NEIN! Hat sie nicht.

    Haderer selbst betonte stets, dass er mit seinen Zeichnungen nicht Jesus, sondern die Kirchenoberen kritisch betrachten wollte.

    Schade eigentlich. Die Jesus-Glorifizierung kann gut ein paar Dämpfer gebrauchen.

  3. #3 von Unechter Pole am 7. Februar 2017 - 22:59

    @Elvenpath
    Man kann übrigens schlecht behaupten, dass jemand etwas Lächerliches lächerlich gemacht hat.