Kardinal Woelki verwundert über „Spiegel-Cover“

 

Hoffnungsträger werden laut Woelki ja immer gebraucht, wenn die Lage ernst erscheine – bei Fußballvereinen genauso wie bei VW oder eben in einer Partei. Sein Hoffnungsträger heiße Jesus Christus, der ihm trotz Durststrecken und Dunkelheiten im Leben immer an der Seite gestanden habe. Woelki: „Dieser Hoffnungsträger hält, was er verspricht.“

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[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kardinal-woelki-verwundert-uber-den-sankt-martin

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  1. #1 von Rene am 5. Februar 2017 - 17:46

    Vielleicht hätte er die Durststrecken und Dunkelheiten ohne Barny, tschuldigung, ohne seinen Hoffnungsträger nicht durchleben müssen.

  2. #2 von m0ebius am 5. Februar 2017 - 17:49

    Dass der Spiegel irgendwie gemeint hätte, Martin Schulz wäre in irgendeiner Weise heilig, ist doch absurd.
    Der Kardinal nutzt hier also mal wieder einen weit hergeholten Aufhänger, um seine Schäfchen zu indoktrinieren. Für Jesus gilt ihm zufolge:

    Dieser Hoffnungsträger hält, was er verspricht.

    Ein Beleg nach knapp 2000 Jahren wäre ein schöner Anfang.

  3. #3 von deradmiral am 5. Februar 2017 - 18:38

    Ein heiliger Atheist! Heiliggesprochen durch den Spiegel und die Kirche erkennt es an! Wir haben es geschafft.

  4. #4 von user unknown am 6. Februar 2017 - 00:03

    @deradmiral
    Was weiß der Kapitän, was Wikipedia nicht weiß?

    Schulz ist römisch-katholischer Konfession und mit der Landschaftsarchitektin Inge Schulz[17] verheiratet.

    (17 ist wohl eine Fußnote, keine Altersangabe).

  5. #5 von Skydaddy am 6. Februar 2017 - 01:38

    „Dieser Hoffnungsträger hält, was er verspricht.“

    Der hatte vor 2.000 Jahre versprochen, dass in Kürze das Himmelreich anbricht.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 6. Februar 2017 - 02:03

    „Dieser Hoffnungsträger hält, was er verspricht.“

    –> So wie „Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich. (Matthäus 16,28)“ ???

    Odin hingegen hat versprochen, uns vor den Eisriesen zu beschützen. Na, schon mal einen Eisriesen bei uns gesehen?
    Na, wer hält dann da seine Versprechen nicht?

  7. #7 von LeBon am 6. Februar 2017 - 11:02

    @ user unknown – Sankt Martin hat sich schon mal als Atheist zu erkennen gegeben:
    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2013/12/29/eu-parlamentsprasident-glaubt-an-die-musik-und-nicht-an-gott/

  8. #8 von Noch ein Fragender am 6. Februar 2017 - 12:07

    „Dieser Hoffnungsträger hält, was er verspricht.“

    Wer weiss, was Jesus ihm versprochen hat: Vielleicht, dass er mal Kardinal wird?

  9. #9 von Unechter Pole am 6. Februar 2017 - 22:38

    @uu
    Kirchen und ihre staatliche Erfüllungsgehilfen unterstellen immer, dass die meisten oder zumindest sehr viele Konfessionsfreie Christen seien und haben versucht, dies mit zweistufiger Fragestellung zur Konfession und Religion bei der Volkszählung zu beweisen. Bekanntlich sind jedoch sehr viele Kirchenmitglieder Agnosthiker oder Atheisten und verbleiben in der Kirche aus familiär-sippenhaftlichen, beruflichen oder ganz einfachen Kalkülgründen. Ist bei diesem Schulz offenbar nicht anders.

  10. #10 von user unknown am 7. Februar 2017 - 00:37

    @LeBon
    Das muss nicht viel heißen. Er kann trotzdem noch in der Kirche sein und brav Kirchensteuer entrichten und sich für Wählerstimmen anbiedern (Hab aber nur die Überschrift gelesen).Er kann wie so viele dem Irrtum unterliegen, die Kirchen täten viel Soziales, sie würden die Moral befördern oder beides.

    Schulz war an der Agenda 2010 beteiligt, wenn ich den NDS glauben darf, und hat mit Sankt-Martin wohl nur den Namen gemein. Vielleicht noch die kitschige Heldenverehrung.

    Bis September ist jedenfalls noch viel Zeit für die anderen Parteien und Medien ihn zu beschädigen – die Maschinen dafür laufen ja erst an.