„Die Kirche greift in Grundrechte ein“

Wer sich scheiden lässt und dann wieder heiratet, muss um seinen Job fürchten – wenn er für die katholische Kirche arbeitet. Das war über Jahrzehnte hinweg die Realität der Arbeitnehmer in kirchlichen Einrichtungen, bis die Bischofskonferenz das Arbeitsrecht 2015 geändert und gelockert hat. Seitdem sollen Scheidung und Neuheirat oder auch die eingetragene Lebenspartnerschaft „nur noch in Ausnahmefällen“ Gründe sein, Mitarbeitern in katholischen Krankenhäusern, Kindergärten oder Schulen zu kündigen.

weiterlesen:

[http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Die-Kirche-greift-in-Grundrechte-ein;art754,4591042

Advertisements
  1. #1 von Unechter Pole am 4. Februar 2017 - 18:42

    Die Geschichte der religiös motivierten Verbrechen besteht ja auch „nur aus Ausnahmenfällen“.

  2. #2 von Willie am 5. Februar 2017 - 01:59

    Kirchliche Mitarbeiter müssen nicht mehr automatisch um ihre Jobs fürchten, wenn sie nach einer Scheidung wieder heiraten oder eine homosexuelle Lebensgemeinschaft starten. Eine klare Verbesserung zum vorher geltenden tiefen Eingriff der katholischen Kirche ins Privatleben ihrer Beschäftigten.

    Und wenn man von Anfang an homosexuell ist und nicht geheiratet hat, was dann? 😉