Abtreibung in El Salvador: Hinter Gittern wegen einer Fehlgeburt

Die Abtreibungsgegner sind weltweit auf dem Vormarsch. In Ländern wie El Salvador gehen sie gnadenlos gegen Frauen vor, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder bei der Geburt verlieren.

[https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/abtreibungsgesetz-in-el-salvador-hinter-gittern-wegen-einer-fehlgeburt-ld.143110

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  1. #1 von oheinfussel am 4. Februar 2017 - 23:09

    Ich könnte jetzt viel dazu sagen, aber dann werde ich ausfallend.

    Und das wollen wir ja alle nicht. Ich geh mich jetzt erbrechen, dann verhaue ich meinen Sandsack und wenn ich dann immer noch aufwallendes Emotionspotenzial verfüge, geht der Griff zum Horn. Da muss die Nachbarschaft dann halt durch, besser als zu implodieren …

  2. #2 von drawingwarrior am 4. Februar 2017 - 23:13

    Ich habe kein Horn, ich brülle einfach in einen Eimer…vorher mit Stückchen…

  3. #3 von Willie am 5. Februar 2017 - 00:41

    Hab mal ein bisschen nachgesucht und das hier gefunden. Das einzige Frauengefängnis in El Salvador ist Ilopango. Der Artikel ist von April 2015 und spricht davon, dass dort alles von der Mafia kontrolliert wird. Im Márz 2015 gab es 20 Geburten und mehr als 100 Babys leben mit im Gefängnis bis sie 5 Jahre alt werden.

    http://www.elmundo.es/espana/2015/04/25/553a744522601db07e8b4586.html

    Das Gefängnis ist für got 400 Frauen ausgelebt, aber ist mit 2500 Frauen belegt. In den Zellen des Typs B leben 230 mit 64 Matratzen. Im Typ B, dass sind die langjährigen Verurteilten, leben 64 Frauen mit 23 Betten

    Muss ich erwähnen, dass Salvador ein katholisches Land ist?

  4. #4 von Elvenpath am 5. Februar 2017 - 01:56

    Frauen haben immer abgetrieben, Frauen treiben trotz dieser Verfolgung ab und werden auch in Zukunft abtreiben.
    Das Einzige, was die Abtreibungsgegner erreichen werden, sind mehr tote Frauen.
    Der Krieg gegen Abtreibung ist genau so zum Scheitern verurteilt, wie der Kriege gegen Drogen.

  5. #5 von paul0f am 5. Februar 2017 - 09:26

    Hinter der Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen stehen der Katholizismus und der immer stärkere Einfluss von Evangelikalen. Aber auch eine patriarchalische, frauendiskriminierende Haltung: «Frauen sind Bürger zweiter Klasse. Mit der Bestrafung wird die Last nur der Frau angehängt – als ob kein Mann im Spiel wäre», sagt Ávila Guillén. <

    «Die Behörden wissen genau, dass es für die Elite ein Angebot für Abtreibungen gibt.» Aber weil Geld involviert sei, würden sie die Augen davor verschliessen.<

    Rückständig, primitiv und bigott. Man Könnte fast meinen, es wird über den IS berichtet.

  6. #6 von Rene am 5. Februar 2017 - 10:49

    Ungewollte Kinder = schlechte Bildungschancen = gläubiger Untertan. Nur darum geht es.

  7. #7 von Hypathia am 5. Februar 2017 - 11:05

    @ Rene

    Kurz und knackig zusammengefasst! 👍👍

  8. #8 von deradmiral am 5. Februar 2017 - 13:19

    Derselbe Katholizismus, dem wir mit der Hilfe unseres „säkularen“ Staates unsere Kinder zuführen. In Kindergarten, Religionsunterricht und Krankenhäuser.

    Das ist wohl Teil von Skydaddys Kampagne: „Katholisch ist peinlich“.