Overbeck: Die katholische Kirche auf dem Markt der Religionen

Auf dem Markt der Religionen sieht Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck die katholische Kirche „im Wettbewerb mit unterschiedlichen christlichen Konfessionen und anderen Religionen“. Ob dieser Wettbewerb das Geschäft des Religiösen jedoch wirklich belebe, sei „noch nicht ausgemacht“, sagte der Bischof am Montagabend beim Jahresempfang des Handelsverbands NRW Ruhr in der Essener Philharmonie. Denn auf dem „Markt des Religiösen“ sei unklar, wie die Produkte und Angebote aufgefasst würden. Beispielhaft nannte Overbeck die Gottesdienste als „Ausdruck eines bestimmten Gefühls“, aber auch die Angebote der Jugendarbeit, der Bistums-Akademie, katholischer Kitas, Caritas-Beratungsstellen oder der katholischen Krankenhäuser. Was den Menschen kirchliche Präsenz wirklich bedeute, werde oft erst dann deutlich, wenn die Kirche Standorte aufgeben müsse, sagte der Bischof.

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[https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/die-katholische-kirche-auf-dem-markt-der-religionen/

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  1. #1 von Charlie am 1. Februar 2017 - 14:48

    Das Christentum hat auf dem freien Markt wenig Chancen.

  2. #2 von Friedensgrenze am 1. Februar 2017 - 16:59

    Ladenhüter würd ich auch sagen. So was geht erst bei Rabattaktionen weg, wie bei wenig Kindergärten in der Umgebung, der katholische Sonderposten. Halt immer mit Verrat an der eigenen Person oder eben des eigenen Kindes. Oder aber in Not, bei Aussicht auf einigermaßen gesicherte Existenz. Dann beißt halt manch einer in den verschimmelten Apfel und schneidet die schlechte Stelle weg in der Hoffnung daß die Ware nicht zu eklig wird, man zum Schluss doch auf Ungesundes trifft und sich den Geschmack und den Magen verdirbt. ( Spei )

    Aber wenn man dann Tod ist wird ja alles wieder gut. Das ist ja das perfekte an Overbecks Markt.

  3. #3 von Friedensgrenze am 1. Februar 2017 - 17:08

    Overbeck und seine Kollegen leben halt von Abhängigkeiten die sie selbst geschaffen haben.

  4. #4 von Rene am 1. Februar 2017 - 17:38

    Was den Menschen kirchliche Präsenz wirklich bedeute, werde oft erst dann deutlich, wenn die Kirche Standorte aufgeben müsse, sagte der Bischof.

    Ja, und wie äussert sich das dann? Dass die Leute dann „oft“ weinend auf der Straße stehen? Stimmen sie Klagelieder an? Ich kenne Essen recht gut. Die Leute dort interessiert das einen Scheiß. Sowohl vor als auch nach der Schließung, Priesterlein.

  5. #5 von ptie am 1. Februar 2017 - 18:01

    @rene
    Overbeck meint:
    „Ohne Religion und ohne religiöse Praxis gibt es kein Menschsein“
    siehe auch: https://skydaddy.wordpress.com/2012/05/30/neue-anzeige-gegen-militarbischof-overbeck/
    Die Leute, die es nicht kümmert, sind für Overbeck keine Menschen.

  6. #6 von Skydaddy am 1. Februar 2017 - 18:13

    Pferdefuhrwerkbauer sieht sich im Wettbewerb mit anderen Pferdefuhrwerkbauern.

  7. #7 von Rene am 1. Februar 2017 - 19:03

    @ptie. Dann wird es für ihn aber bald einsam im Pott. Schlangenölverkäufer stehen dort nicht sonderlich hoch im Kurs.

  8. #8 von Deus Ex Machina am 1. Februar 2017 - 19:09

    @ Skydaddy:

    … und wird kurz drauf von einem ital. 500PS-Sportwagen über den Haufen gefahren.