Kinderehen in der Schweiz: 21 Heiraten Minderjähriger – meist Musliminnen

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 21 Eheschließungen minderjähriger Frauen bekannt geworden. Die meisten Heiraten wurden nach Medienberichten von islamischen Geistlichen geschlossen.

[https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2017-01-29/kinderehen-der-schweiz

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  1. #1 von oheinfussel am 30. Januar 2017 - 22:14

    Gesetze und Richtlinien werden ohnehin völlig überbewertet

  2. #2 von Elvenpath am 31. Januar 2017 - 11:12

    Die Bräute waren demnach zwischen 14 und 17 Jahre alt.

    Bei uns ist die Heirat zwischen einer 16jährigen und einem Erwachsenen auch möglich. Und man kann fachlich durchaus darüber streiten, ob die Grenze bei 16, oder 14 liegen sollte. Wann also, der junge Mensch bereit für eine Ehe ist. Mit 14 sind die körperlichen Voraussetzungen jedenfalls in den allermeisten Fällen gegeben. Von der geistigen Reife her sieht es da schon anders aus, und es kommt mit Sicherheit auf den Einzelfall an. Für die meisten wird eine Ehe da zu früh sein, aber man kann es sicher nicht verallgemeinern. Dazu sind Menschen zu unterschiedlich.

    Was natürlich gar nicht geht, ist dass solche Ehen am Staat vorbei geschlossen werden.

  3. #3 von dezer.de am 31. Januar 2017 - 11:35

    Wann wird dieses Relikt eigentlich gänzlich abgeschafft?

  4. #4 von Veria am 31. Januar 2017 - 12:47

    Das sind keine Ehen, solange der Staat nicht sagt, dass es welche sind. Punkt.

  5. #5 von drawingwarrior am 31. Januar 2017 - 20:25

    @veria

    Welcher Staat?
    Die Staaten, aus denen die Migranten und ihre religiösen Wurzeln stammen, haben kein Problem mit Kinder-Ehen.
    Das die, in der Schweiz lebenden Muslime, nicht über die Haltung der schweizer Gesellschaft zu diesem Thema nachdenke oder Kenntnis haben, möchte ich in den meisten Fällen in Abrede stellen.
    Es ist ihnen schlicht egal und das kann es auch, weil sie kaum oder keine Konsequenzen zu spüren bekommen.
    Die Tatsache, dass diese Kinderehen überhaupt erst als Thema entdeckt werden, zeigt, mit wie wenig Aufmerksamkeit man in Europa die Kultur und Religion der Zugewanderten bedenkt.

  6. #6 von Veria am 1. Februar 2017 - 19:52

    Der, in dem die beiden residieren. In dem Fall die Schweiz.
    In diesem Sonderfall kann man sogar sagen: Der, in dem die Ehe geschlossen wurde. Das ist offenbar auch die Schweiz.

  7. #7 von ptie am 1. Februar 2017 - 20:03

    Im Artikel steht:

    Die 21 gemeldeten Vermählungen Minderjähriger sind nach Schweizer Recht ungültig. Dort müssen Heiratswillige mindestens 18 Jahre alt sein; vor einer religiösen Heiratszeremonie muss die Ehe zudem zivil auf dem Standesamt geschlossen werden.

    Hört sich für mich plausibel an. Die religiöse Zeremonie ist rechtlich überflüssig.