Atheismus: Tschechischer Bischof sieht „Durst nach geistlichen Werten“

Im traditionellen Karlsamt im Frankfurter Kaiserdom sagte der emeritierte Bischof von Pilsen (Plzen) am Samstagabend, nach 40 Jahren Kommunismus mit politisch verordnetem Atheismus habe sich in seiner Heimat nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989 ganz allmählich ein „Durst nach geistlichen Werten“ verbreitet. „Wo der atheistische Druck am größten war, kehren die Menschen am meisten zurück zum Glauben“, sagte Radkovsky in dem Gottesdienst…

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[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1466196/tschechischer-bischof-sieht-durst-nach-geistlichen-werten

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  1. #1 von Yeti am 29. Januar 2017 - 14:51

    Wo der atheistische Druck am größten war, kehren die Menschen am meisten zurück zum Glauben

    Das bedeutet aber nur, dass es keinen Sinn macht, den Glauben durch „Druck“ abzuschaffen. Aufklärung hilft anscheinend am besten, wobei die ja im Moment arg zurückgeschraubt wird.

  2. #2 von Gerry am 29. Januar 2017 - 16:28

    Sieht man ja auf dem Gebiet, das früher mal DDR war wie da der „Durst nach geistlichen Werten“ zurückkommt, nämlich mit Migranten aus dem Gebiet des früheren „West-Deutschland“.

  3. #3 von Unechter Pole am 29. Januar 2017 - 17:49

    @Yeti
    Der angebliche „Durst“ ist ein Wunschdenken des Pfaffen.

  4. #4 von Charlie am 29. Januar 2017 - 21:09

    Warum ist der Anteil der Atheisten im Osten seit 1990 nicht gesunken und warum gibt es überhaupt Atheisten im Westen und warum ist dieser Anteil gestiegen??

  5. #5 von Willie am 30. Januar 2017 - 01:25

    Kann man, wenn man da seinen Durst stillt überhaupt noch religiös musikalisch sein, oder lallt man dann nur noch?

  6. #6 von user unknown am 30. Januar 2017 - 02:23

    Sicher hat er Zahlen, die seine Behauptung stützen.
    Oder eine Idee von solchen Zahlen.
    Göttliche Eingebung, wahrscheinlich.

  7. #7 von paul0f am 30. Januar 2017 - 08:42

    Ich sehe in den Reihen der Theokraten lediglich den Durst nach weltlicher Macht und dem Kot Satans.^^

  8. #8 von dezer.de am 30. Januar 2017 - 09:32

    „Durst nach geistlichen Werten“ Wenn ein Alkoholiker denkt, alle anderen müssten auch so einen Brand nach Wodka verspüren wie er selbst.

  9. #9 von Noch ein Fragender am 30. Januar 2017 - 10:21

    „Wo der atheistische Druck am größten war, kehren die Menschen am meisten zurück zum Glauben“,

    Bei diesen klerikalen Argumentationen ist es wichtig, Klarheit zu schaffen, dass ein solcher atheistischer Staat, der auf einer atheistischen Ideologie wie dem Diamat und Histomat beruht, nicht zu verwechseln ist, mit einem säkularen Staat, der weltanschauungsneutral ist.

  10. #10 von Elvenpath am 30. Januar 2017 - 10:55

    Wo der atheistische Druck am größten war, kehren die Menschen am meisten zurück zum Glauben

    Das war kein atheistischer Druck, sondern sozialistischer Druck.
    Außerdem muss man unterscheiden: Sind die Menschen gläubig geblieben, oder nicht? Dort, wo der Glaube wirklich verschwunden ist kehrt er nicht zurück. Die Kirchen haben in Ostdeutschland immer noch massive Probleme, Fuß zu fassen. Genau so in Tschechien.
    Wo der Glaube nicht verschwunden, sondern nur unterdrückt wurde, sieht das natürlich anders aus.

  11. #11 von Rene am 30. Januar 2017 - 13:52

    Immer wenn ein Kleriker sieht, mahnt, warnt, oder auf den Menschen zugeht, lügt er. Diese Worte sind holy smoke, Dampfplauderei.