Papst Franz: „Wir dürfen Gott keine Bedingungen stellen“

Zusammenfassung der Katechese von Papst Franziskus während der Generalaudienz am 25. Januar 2017 in der Aula Paolo VI

(…)

Papst Franziskus erklärte, dass auch wir Leben, Zuneigung, Glück usw. vom Herrn erbäten, was richtig sei, allerdings müsse das im Bewusstsein geschehen, dass allein der Herr wisse, was wir benötigten. Man könne keine Bedingungen stellen, sondern müsse sich dem Willen des Herrn fügen.

(…)

aber in Gottes unergründlichem Plan kann Heil auch in Opfer und Leid geschehen. Wir dürfen Gott keine Bedingungen stellen. Denn ihm zu vertrauen heißt, seinem Plan zu folgen und dabei nichts zu verlangen, sondern anzunehmen, dass seine Hilfe und sein Heil durchaus anders sein können, als wir es uns vorstellen.

weiterlesen:

[https://de.zenit.org/articles/wir-duerfen-gott-keine-bedingungen-stellen/

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  1. #1 von Fetzenfisch am 25. Januar 2017 - 16:54

    Beten bedeutet doch wohl Gottes Plan nicht zu vertrauen und Bedingungen zu stellen.

  2. #2 von Charlie am 25. Januar 2017 - 17:16

    Wenn das kranke Kind stirbt, hat Gott sicher das Beste für das Kind gewollt. Die Eltern können so viel göttliche Intelligenz nicht haben.

    Und hier haben wir wieder Deweys Weisheit, immer wieder sehenswert:

  3. #3 von Rene am 25. Januar 2017 - 20:00

    …sagt Franzl, hohes Tier in der Schutzgeldbranche.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 25. Januar 2017 - 23:49

    Das erinnert mich an eine alte evangelikale Predigerweisheit:

    Gott lässt kein Gebet unbeantwortet – manchmal ist allerdings seine Antwort „Nein“.

  5. #5 von Willie am 26. Januar 2017 - 01:52

    Wer einem bestimmten Gott vertraut, der ist schon in den Arsch gekniffen. Wer auf diesen christlichen Gott vertraut, kann sich nie sicher sein ob der jüdische zurückkommt, der muslimische oder sonst einer der vielen anderen Götter nicht doch mächtiger ist und seinen Gotteshass auf den zerfallenden, vermodernden Kadaver eines Toten niederschmettert. DAnn schon lieber das Leben gottlos glücklich genießen, denn egal welchen Gott es geben sollte, es wird niemals der von Menschen herbeifantasierte sein.

  6. #6 von schiffmo am 26. Januar 2017 - 09:29

    @willie: Bist Du zum Metaphysiker geworden? Deinen Text kann man ja schon fast spiritistisch lesen 😉

  7. #7 von Willie am 26. Januar 2017 - 10:34

    @schiffmo

    Den Text hatte ich schnell reingehauen, während mein Mann panisch das Dach mit Wasser abspritze (was mMn sinnlos war) und das Feuer hier (Chile, Penco) immer näher kam. Dann viel erst das Wasser (kurzfristig) aus und dann auch noch der Strom bis heute nacht 4 Uhr. Es war schon etwas beängstigend, Ruß viel (klicken am Fenster) und man konnte schlecht atmen, der Himmel an zwei Stellen feuerrot und an einer Seite sah man die Flammen hoch lodern (ca. 5-10 km Lluftlinie von mir entfernt) und drohte über den Hügel durchzubrechen. Vor dem Haus war Rauch und Ruß und in Hof hatten wir sternenklaren Himmel. Dann wechselte der Wind und die Flammen zogen wieder ab, auch Dank der Feuerwehrleute die immer noch tätig sind, und nun kann ich nicht schlafen.

    Ist zwar nicht eine direkte Antwort, aber das musste jetzt raus 😉
    Ach ja, auch diesmal überkam mich nicht der Wunsch oder der Gedanke an irgendeinen Gott, da bin ich wohl sehr unmusikalisch.

  8. #8 von Willie am 26. Januar 2017 - 10:35

    Ruß fiel (von fallen) grm.

  9. #9 von paul0f am 26. Januar 2017 - 12:22

    aber in Gottes unergründlichem Plan kann Heil auch in Opfer und Leid geschehen. Wir dürfen Gott keine Bedingungen stellen. Denn ihm zu vertrauen heißt, seinem Plan zu folgen und dabei nichts zu verlangen, sondern anzunehmen, dass seine Hilfe und sein Heil durchaus anders sein können, als wir es uns vorstellen.<

    Dummschwätzer .. mach deinen Kopf zu. Da kommt eh nur inhaltsloses Kirchenblahblah raus.

  10. #10 von schiffmo am 26. Januar 2017 - 14:37

    @willie: Tut mir leid, das zu lesen. Dieser Waldbrand hat es nicht bis zu mir geschafft, und ist bei google news nur auf Spanisch zu finden. Waldbrand in Chile ist anscheinend einfach keine Nachricht 😦
    Alles Gute Dir, Deinen Leuten und Deinen Nachbarn, und allen, die im Katastrophenschutz mitarbeiten.

  11. #11 von ptie am 26. Januar 2017 - 15:02

    @willie:

    Ach ja, auch diesmal überkam mich nicht der Wunsch oder der Gedanke an irgendeinen Gott, da bin ich wohl sehr unmusikalisch.

    Ich vermute ihr hattet besseres zu tun. Ich hoffe, das Feuer hat euch nicht erreicht und dass die Feuerwehrleute haben einen guten Job machen.

  12. #12 von Willie am 26. Januar 2017 - 19:41

    @schiffmo, @ptie

    So, bin wieder wach. Hab ein paar Stunden geschlafen.

    Tut mir leid, das zu lesen.
    Danke. Mir tun die betroffenen Leute leid, uns ging es ja letztendlich noch gut. Es schwelt noch weiter, aber keine Gefahr mehr fûr den Ort.

    Waldbrand in Chile ist anscheinend einfach keine Nachricht
    Nein, vor lauter Trump und Schulz bleibt beim Print da kaum noch Zeit. In den Fernsehnachrichten war mW ein kurze Meldunfg – kann auch ’nur‘ Deutsche Welle gewesen sein.

    Es ist ja nicht nur ein Waldbrand. Seit einer Woche wird der komplette mittlere Süden (kleiner Süden; Santiago bis Arauco) massiv damit ûberzogen und vernichtet ha um ha Holz, ein weiteres Standbein von Chile. Bei WP, ok spanisch, gibt es eine Aufstellung dazu:
    https://es.wikipedia.org/wiki/Incendios_forestales_en_Chile_de_enero_de_2017

    Apropos waren zwei Brandherde eindeutig Brandstiftung, man hat inges, 5 Leute beim zündeln verhaftet. Denen drohen nun bis zu 20 Jahre Haft. Ich vermute mal, das sind Christen.

  13. #13 von awmrkl am 27. Januar 2017 - 17:50

    „sondern müsse sich dem Willen des Herrn fügen“

    … und den kennt – TADAA – latürnich nur der nächstbeste Berufsreligiot (Pfaffe, Rotkäppchen, Theolüge) und sonst niemand!

  14. #14 von Willie am 27. Januar 2017 - 21:41

    Noch eine Ergänzung, passt zum Thema wie zu Chile.

    Auf allen Kanälen ließ man heute verlauten, dass der Papst für die Chilenen beten würde, die durch Gottes unendlicher Liebe das Feuer belastet wurden. Nein, er stellt damit keine Bedingungen an diesen Gott, sonst hätte er ja bereits vor einer Woche angefangen zu beten. Was für eine verlogene Bande-