Kirchentag lädt AfD-Politikerin ein

Auf dem Evangelischen Kirchentag vom 24. bis zum 28. Mai in Berlin wird auch eine Politikerin der AfD auftreten. Der Kirchentag bestätigte am Dienstag einen Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ (Online), wonach die Bundessprecherin der „Christen in der AfD“, Anette Schultner, an einer Podiumsdiskussion mit dem Berliner Landesbischof Markus Dröge und der Journalistin Liane Bednarz teilnehmen wird.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/141929/24-01-2017/kirchentag-laedt-afd-politikerin-ein

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  1. #1 von deradmiral am 25. Januar 2017 - 11:46

    Christen in der AfD? Ich dachte, dass sind alles Atheisten. Schau, schau!

  2. #2 von Hinterfragerin am 25. Januar 2017 - 11:57

    Und? Die machen das richtig, man muss diese Leute mit Argumenten bekämpfen, nicht mit Ausgrenzung, das macht sie nur stärker.

    Wobei es hier wohl um das unerquickliche Diskutieren der Frage gehen wird, wer ein wahren Christ ist und wer nicht…

  3. #3 von Charlie am 25. Januar 2017 - 12:11

  4. #4 von Deus Ex Machina am 25. Januar 2017 - 15:01

    Erste AfDler beim Kirchentag? „Ich denke, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“.

  5. #5 von Christian Mai am 26. Januar 2017 - 05:12

    Wir glauben, dass Gott die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen und auch mit der Freiheit des Willens und mit Verstand begabt hat. Der Mensch ist also frei, sich für oder gegen Gott, für oder gegen das Gute zu entscheiden.

    […]

    Für die Heranbildung der europäischen Nationen war der Einfluss des Christentums entscheidend, das nach und nach alle Bereiche der Kultur durchdrang. Ohne Kenntnis der christlichen Grundlagen ist weder die Architektur der Gotik, noch die Musik Johann Sebastian Bachs oder die Philosophie von Johann Gottfried Herder zur Gänze zu verstehen. Mit der „Verdunstung“ des Glaubenswissens (Benedikt XVI.) gefährden wir damit nichts weniger als die Grundlagen unseres Staatswesens und unserer Zivilisation. Es ist uns deshalb ein Anliegen, mit unserer politischen Tätigkeit dieser bedrohlichen Entwicklung entgegenzutreten.

    [http://www.chrafd.de/index.php/grundsatzerklaerung (Zugriff 26.1.2017)

    Nachfolgend macht man dann noch deutlich, dass man gegen Abtreibungen, Präimplantationsdiagnostik (PID), “Hilfe zum selbstbestimmten Sterben” oder “Sterbehilfe” (dort als Euthanasie bezeichnet) ist und gegen die EU-Mitgliedschaft der Türkei.
    Der Islam wird subtil abgelehnt.

    Man ist für einen konfessionellen Religionsunterricht mit Alternativfach “Religionsgeschichte”.
    Man prangert Christenverfolgung an.
    Man fordert den Schutz des christlichen Glaubensbekenntnisses gegen die Kunstfreiheit.

    Die mehrfache Nennung B16 läßt römisch-katholischen (korrekterweise müßte es ja lateinisch-kath. heißen) Hintergrund vermuten; dagegen spricht das ev. Glaubensbekenntnis am Ende der Grundsatzerklärung.