Wie zwei Männer mithilfe der Bibel einen Massenmord in der Arktis entfachten

Der Winter 1941 war eine schwierige Zeit für die kanadischen Belcherinseln – und das war, bevor neun Menschen in einer Teufelspanik ihr Leben ließen.

Die Jagderträge waren dürftig im Winter 1941. Außerdem hatte ein Meteoritenschauer einige Inuit auf den Belcherinseln glauben lassen, dass die Welt bald untergeht. Etwa zu dieser Zeit geschah es, dass der 27-jährige Schamane Charlie Ouyerack sich selbst zu Jesus Christus und seinen Freund, Peter Sala, zu Gott ernannte.

Der erste heilige Akt des Duos bestand darin, die Schlittenhunde töten zu lassen. Damit war ein Entkommen für Gläubige und Skeptiker gleichermaßen schwer.

Eine Teenagerin, Sara Apawkok, stellte die selbsternannten Religionsführer öffentlich in Frage und wurde prompt zur Teufelin erklärt. Eifrige Konvertiten nahmen sich der Sache an und schlugen ihr mit einem Gewehrkolben den Kopf ein. Weitere Morde folgten.

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  1. #1 von Willie am 24. Januar 2017 - 02:37

    Er fand, dass diese Morde sie primitiv aussehen lassen. Damals waren die Inuit der Belcherinseln nicht primitiv, sie waren traditionell.

    Aber nicht traditionell genug, um dieses Märchenbuch Bibel für wahr zu halten. Und nein, wer primitiven Geschichten einen Wahrheitsgehalt einräumt, der ist nicht primitiv. Wenn er aber diese primitiven, uralten Geschichten in die gegenwärtige Realität umsetzen will, der handelt primitiv.

  2. #2 von Rene am 24. Januar 2017 - 10:15

    9 Opfer? Da können die Katholiken nur müde lächeln.

  3. #3 von Unechter Pole am 24. Januar 2017 - 10:17

    Das hat nix zu tun. Wie immer.