Pfarrer und SPD-Politiker: Trump ist für mich eine Gestalt des Antichristen

„Trump ist für mich wie Putin und Erdogan eine Gestalt des Antichristen, weil er das Heilswerk Christi behindert, weil er den Fortschritt unmöglich machen will.“ Nach Einschätzung von Reiche haben im US-Wahlkampf Gott und Jesus eine so geringe Rolle gespielt wie seit Jahrzehnten nicht. Dennoch trugen Christen laut Reiche wesentlich zu Trumps Erfolg bei: „Es mag angehen, wenn Christen konservativ wählen, denn sie wollen Gottes Erde bewahren. Wie das mit jemand gehen soll, der den Klimawandel leugnet, ist mir aber völlig unklar.“ Wenn Christen jemanden wählten, der das „Rad der Heilsgeschichte“ zurückdrehen wolle, dann sei ein klares Wort notwendig.

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[http://www.idea.de/politik/detail/pfarrer-und-spd-politiker-trump-ist-fuer-mich-eine-gestalt-des-antichristen-99568.html

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  1. #1 von Charlie am 18. Januar 2017 - 09:04

    Wurde gefühlt nicht schon jeder Zweite als Antichrist beschimpft? So sehr ich diesen Donald T. verachte, die Bezeichnung „Antichrist“ ist selbst für ihn zu hoch gegriffen. Christen sollten vorsichtiger sein, wen sie als Einleiter der Apokalypse bezeichnen.

  2. #2 von user unknown am 18. Januar 2017 - 10:59

    Gemeinsames Muster: Trump und dieser SPD-Mann instrumentalisieren Gott für ihre politische Partei.

    Wer glaubt, dass Gott Mitglied seiner Partei wäre, oder diese präferiert ist ganz im Fahrwasser des „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern, des „Gott will es so“, des nationalistischen Cliquengottes der abrahamitischen Religionen.

    Der Gott, dessen Wesen so unergründlich ist, ist dann doch soweit bekannt.

    Das Henne-Ei-Problem könnte man ja mal zur Kenntnis nehmen: Das Gottesbild ist an die eigene Existenz angepasst und aufgrund des Gottesbildes wählt und formt der Gläubige wieder seine soziale Wirklichkeit und bestätigt sich darin wieder sein Gottesbild, v.a. weil er Gleichgesinnte findet, die die ihm zuzustimmen scheinen, also findet beispielsweise andere Christen die auch in der SPD sind (bei der CDU, den Grünen, den Republikanern). Wie es andere ohne Gottesglauben in die SPD (CDU…) schaffen fragt er sich nicht ernsthaft, wie es andere Gläubige in die anderen Parteien schaffen auch nicht, aber Ungläubige, die in der falschen Partei sind nimmt er wieder als Beleg für seine Verbindung von politischer und religiöser Ideologie.

    In diese Falle kann auch ein Atheist leicht tappsen. Atheismus wird beispielsweise mit Evolutionstheorie identifiziert und damit ein Gegenpol zu reaktionärem/fundamentalistischem Christentum. Also muss man selbst ja modern und nicht-fundamentalistisch sein, oder? Allerdings sitzen in allen Parteien, außer vielleicht der PBC, sowohl Christen als auch Atheisten. Selbst die Nichtwähler sind vor Christen nicht sicher.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 18. Januar 2017 - 11:10

    „Blablabla ist der Antichrist“ as ist wohl das christliche Pendant zu „schlimmer als Hitler“.

  4. #4 von dirk am 18. Januar 2017 - 15:41

    Mit solchen Leuten kann man sich doch schlecht unterhalten. Was hat der Typ den für eine Sprache?

    „Antichristen“

    „Heilswerk Christi“

    „Rad der Heilsgeschichte“

    Bei solchen Ausdrücken weiß ich nicht was der Typ meint.

    Wahrscheinlich ist Herr Steffen Reiche mehr für Frau Killary, welche durch Blut watet, in strenger Christlicher Tradition, man denke da zB an die Christianisierung der Norddeutschen, die durch Blut rot gefärbte Aller, oder die Kreuzzüge zur Versklavung und Ausbeutung der Leute welche in dem Gebiet des heutigen Polens und Baltikums lebten.

    Bezüglich Trump, welcher den von Menschen gemachten Klimawandel leugnet, hat es doch einen ganz einfachen Grund, der Typ wird von der US Erdölindustrie finanziert. Abgesehen davon, sind derartige Leugner, des von Menschen gemachten Klimawandels, schon lange durch die US Ölindustrie bezahlt worden und wie auch andere, von den Gebrüdern Koch finanzierten, Gruppen bei den Republikanern stark vertreten.