Straßburg entscheidet über Klage gegen Schwimmunterricht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet heute in Straßburg über die Teilnahmepflicht von muslimischen Schülerinnen am gemischten Schwimmunterricht. Geklagt haben ein Vater und eine Mutter aus Basel.

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[http://www.zeit.de/news/2017-01/10/religion-strassburg-entscheidet-ueber-klage-gegen-schwimmunterricht-10070808

  1. #1 von paul0f am 10. Januar 2017 - 11:30

    Was gibt’s da zu entscheiden – die Sache ist klar: die Mädels dürfen schwimmen.

    Die beiden Muslime berufen sich auf die Religionsfreiheit. Ihnen wurden Bußgelder auferlegt, weil sie sich geweigert hatten, ihre Töchter zum Schwimmen zu schicken. <

    Klar, die sog. Religionsfreiheit wird für jeden Shit herangezogen. Kommt endlich in der Gegenwart an und lasst euren archaischen Glauben an Fantasiegestalten endlich hinter euch.

    Die Schweizer Justiz argumentierte: Da die Mädchen die Pubertät noch nicht erreicht hatten, können sich die Eltern nicht auf gesetzliche Ausnahmen von der Teilnahmepflicht berufen. <

    Welch absurde Argumentation. Die nicht-Pubertären Töchter haben m.E. genauso ein Recht auf Schwimmunterricht wie Mädels in der Pubertät.
    Hier wird doch nur versucht, dem Schwimmunterricht eine Art Unzucht zu unterstellen und religiotische Dogmen durch zu setzten.

  2. #2 von Yeti am 10. Januar 2017 - 13:09

    Eben kam in den Nachrichten, dass die Tochter die Pflicht habe, bis zur Pubertät am gemeinsamen Schwimmunterricht teilzunehmen. Die solziale Pflicht der schulischen Erziehung zur Integration sei höher zu bewerten, als die sog. Religionsfreiheit.

  3. #3 von Gerry am 10. Januar 2017 - 14:17

    @ Yeti

    Mal schauen wann die Christen die „Zwangssäkularisierung“s-Keule rausholen und mit den Moslems gemeinsame Sache machen um ihre eigenen Privilegien nicht zu gefährden-

  4. #4 von user unknown am 10. Januar 2017 - 15:49

    Was hat das mit Pubertät zu tun? Müssen die Mädchen auch bis zur Pubertät am Biologieunterricht teilnehmen, wo ihnen von der Evolution erzählt wird aber dann können sie sie diesen ablehnen?

  5. #5 von Willie am 10. Januar 2017 - 23:27

    Die Schulordnung sieht eine Befreiung erst ab der Pubertät oder wegen gesundheitlicher Gründe vor.

    Ich frage mich wie man dort die Pupertät festellen will. Ok, bei Jungs fängt der erste Flaum an zu sprießen, aber bei Mädchen?

    Wie der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg entschied, schränkt die Teilnahmepflicht zwar die Religionsfreiheit ein, das staatliche Interesse einer sozialen Integration durch den gemeinsamen Unterricht rechtfertige aber, die religiös begründete Bitte der muslimischen Eltern um Befreiung abzulehnen.

    Immerhin wurde eine Interationspflicht in den Vordergrund gestellt.

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