Scheidung auf Katholisch: „Es war erniedrigend“

Katholiken können ihre Ehe neuerdings leichter annullieren lassen – falls sie Kirchenrichtern Auskunft zu ihrem Intimleben geben, sehr explizite Auskunft.

[http://www.spiegel.de/spiegel/scheidung-in-der-katholischen-kirche-es-war-erniedrigend-a-1128942.html

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  1. #1 von m0ebius am 9. Januar 2017 - 22:17

    Die Anmaßung, nicht nur über das intime Vorleben ihrer Angestellten, sondern sogar über das derer Partner verfügen zu wollen, ist echt abstoßend. Es wird echt Zeit, die von öffentlicher Finanzierung abzutrennen.

  2. #2 von Hypathia am 9. Januar 2017 - 23:59

    Die Beichten reichen ihnen wohl nicht mehr aus um sich aufzugeilen….

  3. #3 von oheinfussel am 10. Januar 2017 - 00:14

    Andere gucken sich ja einfach Pornos an, um… 😀

  4. #4 von Friedensgrenze am 10. Januar 2017 - 06:50

    Hochachtung für die Frau Menzel. Einer so kriminellen Vereinigung sollte man die Mitarbeit entziehen. Wo ist sie denn hier die Menschenwürde von der gerade Katholiken gerne faseln wenn sie gegen Menschenrechte verstoßen?

    „natürlich habe ich mich gefragt, warum ich mich in eine Situation begebe, in der ich mehr oder weniger nicht legal bin.“ (Menzel)

    Das treiben in die Illegalität eines Menschen ist eine Spezialität der religiösen Einflussnahme in der Politik. Sie ist das Ergebnis jahrelanger politischer Arbeit von Menschenverächtern. Sie war die Basis für den Holocaust und wie man später mal den Zusammenschluss aller „Weltreligionen“ gegen der Menschenrechte nennt bleibt offen.

    Aktuell werden auch Menschen die von ihrem Recht auf Selbsttötung Gebrauch machen wollen, Leute die sich nicht mit Alkohol berauschen, Frauen die ihre Schwangerschaft beenden und viele andere, zu unrecht in die Illegalität getrieben.

    Witzig finde ich lediglich daß hier der ganze katholische Apparat versucht den eigenen Gott zu bescheißen. lol

  5. #5 von paul0f am 10. Januar 2017 - 10:13

    „Kirchenrichter“ .. das hört sich für mich an wie „Inquisitor“.
    (Back 2 the roots .. back 2 the dark age)^^

  6. #6 von Deus Ex Machina am 10. Januar 2017 - 11:33

    Schade, dass der Artikel hinter einer Paywall steckt.

  7. #7 von Netizen am 10. Januar 2017 - 14:37

    @DeM: räusper Cookies … hust aus … Äh, hat jemand was gesagt? 😉 Allerdings hat Laterpay kürzlich sein Script etwas angepaßt und erwartet jetzt, daß der Browser sich tracken läßt. Im FF läßt sich das in about:config ja mal kurz ein- und wieder ausschalten, somit hat sich das Thema mit dieser Paywall schnell erledigt. Vor allem wenn man sich mal anschaut, was der Spiegel bisweilen so für Artikel über dieses „SpiegelPlus“ verkaufen will, dann fragt man sich schon, wieso man dafür 39 Cent bezahlen soll. Manche mögen es ja durchaus wert sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber oft genug sind die eben auch nur auf ähnlichem Niveau wie viele der normalen Artikel.

  8. #8 von Yeti am 10. Januar 2017 - 15:28

    @netizen:
    Kann man die „verschlüsselten“ Texte immer noch in’s Clipboard kopieren und mit einem simplen rot13 „knacken“?

  9. #9 von Netizen am 10. Januar 2017 - 15:59

    @Yeti: Das nicht, aber viel aufwändiger ist es auch nicht. Hab mal kurz gestöbert – alles zur Entschlüsselung Nötige ist bereits in den Scripten mit enthalten. Ein Schelm, wer da an ein Bookmarklet denkt …

  10. #10 von Lando Schmidt am 10. Januar 2017 - 17:10

    Solcher Journalismus muss etwas kosten.
    Peter Wensierski macht das schließlich hauptberuflich und professionell. Nur fair, daß man ihn und das Medium auch bezahlt.

  11. #11 von Veria am 10. Januar 2017 - 17:21

    Was für eine „Verschlüsselung“ … so sicher wie König Rolands Code für den Atmosphärenschild von Druidia.

  12. #12 von Willie am 10. Januar 2017 - 23:34

    „Es war erniedrigend“

    Dafür gibt es doch jetzt eine neue Heilige Teresa, die sah doch in so etwas die besondere Nähe zu ihrem Lattenjesus.