Wenig Lebenssinn und ganz viel Unsinn im Atheismus

Advertisements
  1. #1 von oheinfussel am 4. Januar 2017 - 21:38

    Interessant. Und jetzt nehmen Sie bitte wieder Ihre Tabletten, wie der Doktor es gesagt hat.

  2. #2 von user unknown am 4. Januar 2017 - 22:18

    Der Sinn des Lebens ist es, sich in einen Anzug zu schaffen mit Hemd und Krawatte, im Hintergrund eine robuste, große aber doch bescheidene Vase mit Trockenblumen, die an den vertrocknenden Glauben gemahnen auf der einen Seite, auf der anderen ein Schaubild auf Ausziehleinwand, dazwischen jemand der Denken darzustellen versucht.

    Was aus dem Versuch wurde weiß ich nicht. Nach 4:20 hatte mich die Figur restlos überzeugt, dass da nichts interessantes mehr kommen wird, außer ein infantiler Schöpfergott wahrscheinlich, der seinen Knecht vor ein Pult gestellt hat und den Knecht hat es glücklich gemacht. Wie das Pult.

  3. #3 von manglaubtesnicht am 4. Januar 2017 - 22:41

    tl;dr: Unzulässige Frage, Strohmann, Strohmann, dummer Witz (keiner lacht), Beschimpfung Ungläubiger, laaaaange Kunstpause. Strohmann, Strohmann, Begriff falsch verstanden, unpassendes Beispiel, Strohmann. Scheiternden teleologischen Gottesbeweis falsch vorgetragen, unpassendes Beispiel, Strohmann, Materialismus nicht verstanden, Strohmann. Wunschdenken, Begriff „Simulator“ falsch verstanden, Strohmann, „Materialismus ist schizophren“, Strohmann, falscher Schluss zu „Existenz geistiger Wesen“, Wunschdenken, falscher Körper-Seele-Dualismus Strohmann, Wunschdenken, Appell an Emotionen, Wunschdenken, Ende.

  4. #4 von manglaubtesnicht am 4. Januar 2017 - 22:42

    Oh, und Autoritätsargument („Könnt ihr ruhig nachlesen!“)

  5. #5 von Deus Ex Machina am 5. Januar 2017 - 00:59

    „Wenig Lebenssinn und ganz viel Unsinn im Atheismus“

    –> Noch einer, der das Konzept von An-etwas-nicht-glauben offenbar nicht verstanden hat. Man könnte auch bemängeln, dass wenig Tore fallen, wenn man gerade kein Fußball spielt.

    Dass sich das Video lohnt, nehme ich also schon gar nicht mehr an, der Titel lässt ja schon nichts Gutes ahnen. Also anders gefragt: Wie sehr würde ich meine Lebenszeit jetzt vergeuden, wenn ich den Kram mir ansehe?

  6. #6 von F. M. am 5. Januar 2017 - 02:38

    Habe erst kürzlich so einen möchtegern-Hexenverbrenner bei youtube getroffen, der uns Atheisten einzubläuen versucht, dass unser Leben völlig sinnentleert ist, dass wir keinerlei Werte haben können, weil wir an gar nichts glauben würden und überhaupt ….

    War ganz lustig mit anzusehen, wie dieser Micha Lenhard sich dort abrackert, um seinem Leben einen Sinn zu geben.
    Wer sichs reinziehen will und vielleicht einen netten Gruss hinterlassen will:

  7. #7 von user unknown am 5. Januar 2017 - 04:02

    Oh Gott, die Grinsebacke!

  8. #8 von Willie am 5. Januar 2017 - 06:28

    Ja, ist ja logisch. Die Aufgabe einer Ampel ist zu ampeln. Die Aufgabe eines Löwen ist zu löwen. Die Aufgabe einer Rose ist zu rosen.

    Und die Aufgabe eines Laberers ist es zu labern. Mir war garnicht bekannt, dass Ampel, Löwe, Rose …. alles abgeleitete und substantivierte Verben, wie man früher sagte „Tu- und Zeitwörter“, sind.

    Warum wechselt der vom „Sinn des“ auf einmal zu „Aufgabe von“? Mysterium des Glaubens oder doch eher verarsche der Zuschauer?

  9. #9 von deshan11 am 5. Januar 2017 - 08:23

    Wenig Sinn und ganz viel Unsinn in diesem Video.

  10. #10 von Rene am 5. Januar 2017 - 09:34

    Nicht nur, dass der Typ gar kein Thema hat, er faselt auch noch dran vorbei. Ich denke, er wollte nur mal vor einem Publikum verkünden. Eitler Fatzke. Man achte nur auf seine Mimik.

  11. #11 von Rene am 5. Januar 2017 - 10:01

    Schaut Euch seine website an. Axel Burkart googeln und Ihr findet seine anthrposophische Schlangenölverkäufer Akademie. Axel sollte auch üben, sein vor dem Spiegel eingeübtes Gehabe nicht so eingeübt aussehen zu lassen.

  12. #12 von Hypathia am 5. Januar 2017 - 11:28

    #6

    „Ein glückliches Leben ist für einen Atheisten nicht möglich.“

    Das ist der Schlußsatz dieses Milchbubis aus dem Video, das F.M. verlinkt hat.

    Ich finde es immer wieder verblüffend, dass vor allem Hardcore-Christen so genau wissen, wie sich andere Menschen fühlen. Und das dann auch noch als Tatsache verkaufen.

    ─ Atheisten können nicht glücklich sein.
    ─ Homosexuelle können nicht lieben.
    ─ usw.

    Mit größter Wahrscheinlichkeit, kennen die noch nicht mal einen Atheisten oder Homosexuellen.
    Das Schlimmste ist aber, die glauben das wirklich und die verdummbibelten Schäfchen nehmen das begierig auf und fühlen sich in ihrem Glaubenswahn auch noch bestärkt.

  13. #13 von Rene am 5. Januar 2017 - 11:41

    @Hypathia. Das Milchbubi lebt noch in seinem religiösen Nest. Er ist gerade aus dem Ei geschlüpft und sagt kikeriki, weil auch seine Eltern kikeriki sagen. Warten wir ab, bis sein Gehirn nach der Pubertät voll durchblutet und in Betrieb genommen wird.

  14. #14 von Charlie am 5. Januar 2017 - 13:21

    @F.M.

    Den hatten wir schon öfter als Thema! Verpasst oder vergessen?

  15. #15 von Smiling_Joe am 5. Januar 2017 - 14:05

    Im Großen und Ganzen ist es nur eine aufgebauschte Wortklauberei um die altbekannte Regressionsfrage: Wenn es ein Produkt gibt, muss es auch einen Produzenten geben, der dieses Produkt mit einem Sinn bedacht hat. Für ihn ist ein Produzent etwas persönliches – er begreift offensichtlich nicht, dass es auch Produkte gibt, die ohne einen singularen Produzenten entstehen, als etwas, das aus einem Vorgang entsteht.
    Der Denkbereich dieser Person beschränkt sich auf 1 + 1 = 2 – andere Rechenweisen kennt er nicht, geschweige denn höhere Mathematik. Und als Redner sollte er seine Sprache besser beherrschen.

  16. #16 von manglaubtesnicht am 5. Januar 2017 - 14:40

    @Rene: „Axel sollte auch üben, sein vor dem Spiegel eingeübtes Gehabe nicht so eingeübt aussehen zu lassen.“

    Bei Hitler hat das auch der Karriere nicht geschadet.

  17. #17 von Deus Ex Machina am 5. Januar 2017 - 15:05

    Ich bezweifle, dass der Konstrukteur des Stehpultes dieses gebaut hat, damit so eine Null nur heiße Luft in die Gegend blasen kann. Tatsächlich denke ich, dass weit aus mehr kritisches Denken und menschliches Genie in die Fabrikation eines solchen Gegenstandes eingeflossen ist, als in die Zeitvergeudung von Vortrag.
    Wow, da reitet jetzt aber jemand auf der Sprache rum.
    „Wenn der Mensch nur ein Produkt der Evolution ist, wer ist dann dein Produzent?“

    –> Ähhh, die Evolution, du Idiot, du hast es doch schon selbst gesagt! Auch in der Chemie spricht man Produkten chemischer Prozesse, die schlicht und einfach ablaufen, selbst ohne menschliches Zutun. Die alkoholische Gärung läuft ab – nicht damit wir feuchtfröhlich mit deren Produkten feiern können. Und dazu brauchen Bakterien KEINE Intelligenz!
    „Terranauten-Fleischanzug“? Was hat der denn geraucht?

    Was ein Unfug!