Berliner Bischof Dröge: „Christen haben in der AfD nichts verloren“

Der Berliner Bischof Markus Dröge hat Christen in der AfD zum Parteiaustritt aufgefordert. Grund dafür ist, dass die Partei seiner Meinung nach das gesellschaftliche Klima verändert hat. Die AfD steht für ihn für einen Kulturverlust.

weiterlesen:

[http://www.focus.de/panorama/videos/afd-berliner-bischof-droege-fordert-christen-zum-partei-austritt-auf_id_6284142.html

  1. #1 von Thorsten am 2. Dezember 2016 - 13:16

    Das Christentum hat doch auch sehr viel Kulturverlust mit sich gebracht… Also am besten gleich aus AFD und Christentum austreten…

  2. #2 von manglaubtesnicht am 2. Dezember 2016 - 16:20

    Nochmals: Erste Umfragen zeigen, dass Pegida und AfD ein Sammelbecken für Evangelikale und Rechtskatholiken ist. Wir Atheisten/Humanisten sollten uns diese Leute nicht aufs Brot schmieren lassen.

  3. #3 von ichglaubsnicht am 2. Dezember 2016 - 16:34

    Ich würde die AfD schon alleine deshalb nicht wählen, weil dort eben zu viele sehr sehr christliche Personen das Sagen haben. Das spiegelt sich auch in der Position dieser Partei z.B. in Fragen wie der Abtreibung oder des Umgangs mit Homosexuellen wider, ist auch kaum verwunderlich wenn jemand wie von Storch im Bundesvorstand sitzt. Im Vergleich sind sogar die CDU und die EKDGrünen harmlos, weil dort eher Wischi-Waschi-Christen sind.

  4. #4 von stephancologne am 2. Dezember 2016 - 16:36

    „“Christen haben in der AfD nichts verloren““

    Da kann sie sich ja direkt auflösen…

  5. #5 von Yeti am 2. Dezember 2016 - 16:38

    Die Christen in der AfD haben dort mitnichten nichts verloren, sie haben dort was gefunden.
    Und zwar das, was sie bei CSU und CDU verloren haben.

  6. #6 von Gerry am 2. Dezember 2016 - 18:12

    Und sobald die AfD Regierungsmitglied werden die Oberpfaffen sowas nicht mehr sagen.
    Könnte sich nämlich schlecht auf die Staatsleistungen auswirken….

  7. #7 von itna am 2. Dezember 2016 - 19:44

    Ach Dröge, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    Die AfD vertritt den gleichen Schwachsinn wie ihr Verein.

    Die AfD vertrete (erz-)konservativ-antifeministische Positionen in der Geschlechterpolitik, wie Jasmin Siri (2016) und in anderen Arbeiten Andreas Kemper herausarbeiteten. Man lehne Gleichstellungspolitik ab und stütze sich dabei u. a. auf christlich-fundamentalistische und völkische Vorstellungen. In diesem Kontext gebe es Anschlussfähigkeit an die extreme Rechte.[26] In der Familien- und Geschlechterpolitik gebe es ein Auseinanderfallen von moderaterer Programmatik und radikalerer Agitation.[27] Fragen der Demographie erachte die AfD als relevant.[28] Sie trete für die traditionelle Familie von Mann und Frau ein, wende sich gegen die Frauenquote und eine Art Aufhebung der Geschlechtsidentität.[28] Ein ambivalentes Bild zeichne die Partei hinsichtlich der Gleichstellung und der Wahlfreiheit von Lebensmodellen. Das Gender Mainstreaming werde abgelehnt[29] und man unterscheide zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung, wobei Letzteres abgelehnt wird.[30] Die AfD falle durch Kampagnen wie „Stoppt den Gender-Wahn“ in den Sozialen Medien auf.[31]

    Andreas Kemper (2016) unterscheidet in diesem Kontext drei Flügel: „neoliberale, christlich-fundamentalistische und nationalkonservative“.[32] Gender-Mainstreaming werde also entsprechend aus finanziellen, bevölkerungsbiologischen (wobei es Überschneidungen mit der NPD gebe) und antifeministischen Motiven heraus von der Gesamtpartei abgelehnt. In der Praxis sei die Zivile Koalition von Beatrix von Storch am „politisch wirksamsten“.[33] Daneben gebe es den dezidiert christlich-fundamentalistischen Arbeitskreis Christen in der AfD bzw. Pforzheimer Kreis.[34] Anknüpfungspunkte finden auch Teile der „Lebensschutz“-Bewegung, deren Einfluss auf die Partei vor allem in den südöstlichen Landesverbänden und in Baden-Württemberg spürbar sei.[35]

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