Eine Welt ohne Christen – geht das?

Prof. Hans Maier stellt in Cham die Frage, wie unser Planet ohne das Christentum aussehen würde. Das hätte Folgen.

(…)

Auf den christlichen Werten ruhe auch der moderne Rechts- und Sozialstaat, der den Menschen in seiner Individualität und Sozialität schütze, seine Entfaltung sichere und ihn im Alter, in Krankheit und Not nicht im Stich lasse.

(…)

„Denken wir uns das Christentum weg – dann würde die Balance von Arbeit und Freizeit, von genutzter und zweckfreier Zeit wohl rascher dahinschwinden, als man sich das heute vorstellen kann.“ Und: „Der Sonntag, wenn er überhaupt noch erhalten bliebe, wäre nicht mehr als ein Weekend.“

weiterlesen:

[http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/cham/eine-welt-ohne-christen-geht-das-22798-art1458204.html

  1. #1 von Gerry am 29. November 2016 - 12:45

    Immer wieder dieselben erbärmlichen Lügen:

    Sich um Arme, Kranke, Untergeordnete, Sünder, Menschen außerhalb gesellschaftlicher Ränge zu kümmern – das gab es vorher nicht, und es widersprach auch den Regeln der antiken Darstellungen.

  2. #2 von dezer.de am 29. November 2016 - 12:55

    „Sich um Arme, Kranke, Untergeordnete, Sünder, Menschen außerhalb gesellschaftlicher Ränge zu kümmern – das gab es vorher nicht,…“
    Falsch! Und „Sünder“ würde es ohne diesen Quatsch erst gar nicht geben.
    „Auf den christlichen Werten ruhe auch der moderne Rechts- und Sozialstaat, der den Menschen in seiner Individualität und Sozialität schütze,…“
    Völlig falsch. Worin begründet sich der Humanismus? Worin die Demokratie? Worin die Menschenrechte? Richtig! Nicht im Christentum!
    „Das Christentum könnte auch durch andere Religionen abgelöst werden – „Religionen mit härterem Profil und stärkerem, öffentlichem Anspruch“.“
    Nett, direkt nochmal die Islamisierungsangst anfeuern.. sagt viel über diesen Herren aus.
    „Und sein Verschwinden würde Auswirkungen haben – neben denen auf das Menschenbild auch auf das Zeitgefühl und die Zeiterfahrung, auf die Ordnungen der Arbeit und der Freizeit, auf die Natur, auf den Staat, auf die Künste.“
    Könnte tatsächlich stimmen! Allerdings zum positiven.
    „„Denken wir uns das Christentum weg – dann würde die Balance von Arbeit und Freizeit, von genutzter und zweckfreier Zeit wohl rascher dahinschwinden, als man sich das heute vorstellen kann.“
    Mehr als gewagt diese These und in meinen Augen: Völlig unhaltbar und definitiv nicht rational begründbar.
    „„Der Sonntag, wenn er überhaupt noch erhalten bliebe, wäre nicht mehr als ein Weekend.““
    Und? Ist er doch jetzt für die allermeisten eh schon.

    Warum haben die Christen bloss solche Angst, dass ihr Märchen irgendwann verschwindet?

  3. #3 von Elvenpath am 29. November 2016 - 13:24

    Jaaa, jede Religion hält sich für unersetzlich. „Ohne meine Religion wird es gaanz, gaanz schlimm für die Welt“. Blablabla.

  4. #4 von Jesinchen am 29. November 2016 - 13:31

    Mhm, wie würde die Welt wohl aussehen ohne 2000 Jahre Religionskriege, Verfolgung Andersgläubiger, Antisemitismus und Wissenschaftsfeindlichkeit?

    Kein Wunder das Dumpfbacken sich vor sowas fürchten. 2000 Jahre lang Demokratie ist für jeden Christen furchterregend.
    Man stelle sich vor wir hätten gleich an den Antiken Philosophen angeknüpft.

    Ahja, und das Märchen mit den Armen und Außenstehenden: Es ist nicht um jemanden kümmern wenn man ihn dafür bezahlt das er einer bestimmten Religion angehört. Auch wenn das der effektivste, missionarische Shit ist, hat das nichts damit zu tun ich um Leute zu kümmern, sondern nur darum, sie als menschliche Ressource für die Machtausweitung des eigenen Glaubens abzubauen.

    Deswegen muss, auch in unserer Zeit noch, gegen den Widerstand der christlichen Kirchen erkämpft werden das man sich um Außenstehende kümmert und sie nicht mehr außen stehen lässt, und dass man Leute nicht als Untergeordnete behandelt.
    Dinge wie Inklusion und Toleranz sind keine christlichen Werte, christliche Institutionen sind weltklasse darin andere auszugrenzen und wegzusperren, vllt weil sich damit dann die Gruppe der Außenstehenden und Untergeordneten erhöht um die man sich dann öffentlichkeitswirksam kümmern kann.

  5. #5 von Skydaddy am 29. November 2016 - 13:40

    Ich stelle die Frage, wie die Welt wohl aussähe, wenn vernünftige Menschen Kultusminister wären statt Religioten wie Maier.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 29. November 2016 - 13:45

    Und so lügen sich die Christen ihre große Rolle in der Welt zusammen.

    „Sich um Arme, Kranke, Untergeordnete, Sünder, Menschen außerhalb gesellschaftlicher Ränge zu kümmern – das gab es vorher nicht, und es widersprach auch den Regeln der antiken Darstellungen“

    –> Ich sage nur mal „Brot und Spiele“, die Armen haben in Rom sogar noch ein spektakuläres Unterhaltungsprogramm neben einer Grundversorgung erhalten. Ich sage nur „Hippokratischer Eid“ – weit mehr als nur die Basis unserer medizin. Ethik, sondern sogar ein Generationen- und Ausbildungsvertrag. Mal ganz abgesehen von der Wertschätzung, die ältere Menschen in anderen Regionen der Welt genossen haben. Aber dafür ist ja die Weltsicht dieses Spinners zu eng.
    Aber schön, dass er hier auch „Sünder“ erwähnt, laut Christentum wird ja automatisch jeder Mensch schuldlos zu einem solchen erklärt, ein perverses Abschieben in eine Schuldspirale, aus der dieser parasitische Aberglaube seine Macht bezieht. Und wer grenzt nur zu gerne Menschen aus? Die CHRISTEN!

    “ Er wird in seiner Schwäche, Unzulänglichkeit, Erbärmlichkeit erkannt und ohne Vorurteile angenommen “

    –> WTF? Redet der Typ vom selben Christentum, wie man eshier auf der Erde antrifft?

    „Auf den christlichen Werten ruhe auch der moderne Rechts- und Sozialstaat, “

    –> Ich sage nur „In dubio pro reo“. Das römische Recht ist Basis unserer Rechtsordnung.

    Ich sag euch, was es ohne das Christentum nicht gegeben hätte: den Antisemitismus und damit folglich auch Auschwitz nicht.

    Wie kann man nur eine solche Scheiße 1. öffentlich vertreten und 2. auch noch im Netz breittreten? Es gibt ja offenbar keine Komentarfunktion, die Redaktion müsste sich ansonsten wohl mit einem Shitstorm gegen so eine Propagandanachricht auseinandersetzen.

    Was für eine liderliche Verteidigung einer liderlichen Religion.

  7. #7 von Hal am 29. November 2016 - 14:37

    Das apokalyptische Motiv mal etwas anders, jetzt geht die Welt nicht unter weil der sehr verspätete Jesus trotzdem kommt, sondern weil sein Fanclub schrumpft.

  8. #8 von uwe hauptschueler am 29. November 2016 - 14:48

    Katholiken und Protestanten kenn ich, Christen waren da keine drunter. Würde gerne mal einen kennenlernen, wenn es sie gibt.

  9. #9 von Torchy am 29. November 2016 - 15:38

    Eigentlich ist hier schon alles gesagt.
    Hier trotzdem noch meine „Lieblings“-Stellen:

    Wir müssen uns auch einmal fragen, wie unsere Welt aussehen würde, wenn es das Christentum nicht gäbe, beziehungsweise nie gegeben hätte. Sicher ist: Sie wäre anders. Kirchen würden abgerissen werden oder würden nur noch als Denkmäler bestehen…

    Soviel zum logischen Denkvermögen von Herrn Maier.

    Dass die Vorstellung von einer Welt ohne das Christentum gar nicht so abwegig ist wie sie zunächst scheint, zeigte [er] an Beispielen aus der jüngeren Geschichte, zum Beispiel dem Nationalsozialismus oder den kommunistischen Staaten…

    Danke, das reicht! Idiot!

  10. #10 von itna am 29. November 2016 - 23:27

    Jaaaaaaa. Wäre super, eine Welt ohne Christen, Muslime usw..

  11. #11 von Skydaddy am 30. November 2016 - 08:14

    Wie eine Welt ohne Christen aussähe?

    Soweit ich weiß, wäre die Wissenschaft etwa 1.000 Jahre weiter.

  12. #12 von user unknown am 30. November 2016 - 14:10

    Rechtstaat und Sozialstaat sind da besonders erfolgreich, wo der Niedergang des Christentums am stärksten ist. Vielleicht weil die Menschen für die Erreichung ihrer Ideale etwas tun, statt darum zu beten.

  13. #13 von deradmiral am 30. November 2016 - 17:40

    Komisch, dass es die ersten Krankenhäuser vor Jesus gab. Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind alles geklaute Feiertage. Pythagoras goldene Regeln wurden in der Antike auswendig gelernt, als die Juden noch Auge um Auge vergolten haben. Buddhismus war in Indien Staatsreligion als die religiösen Vorläufer der Christen noch jedem Mann an seinem Pimmel herumgeschnibbelt haben. Vegetarismus war in der Antike schon bekannt als Christen das kannibalistische Abendmahl-Ritual eingeführt haben.

    Komisch. Die meiste Zeit ist die Menschheit ganz gut ohne Christen ausgekommen. Wieso sollte das ein Problem sein? Gab es in der Sowjetunion keine Krankenhäuser? War der atheistische Kommunismus kein Sozialstaat?

    Wer so lügen muss, hat offenbar ernsthafte Probleme mit seiner Ideologie.

  14. #14 von paul0f am 1. Dezember 2016 - 17:26

    Eine Welt ohne Christen – geht das?<

    Versuch macht klug!

Sag uns deine Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s