Blick ins religiöse Gehirn: Religiöses Hochgefühl aktiviert Belohnungszentrum des Gehirns

Glaubenserfahrungen im Hirnscanner: Intensive spirituelle Erfahrungen lösen im Gehirn ähnliche Reaktionen aus wie Liebe, Sex, Musik und Drogen. Denn beim religiösen Hochgefühl feuert das Belohnungszentrum des Gehirns besonders stark, wie Hirnscans bei gläubigen Mormonen belegen. Aber auch Zentren für Aufmerksamkeit und rationale Entscheidungen waren bei ihrer religiösen Praxis aktiver als sonst, wie Forscher im Fachmagazin „Social Neuroscience“ berichten.

[http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20887-2016-11-29.html

  1. #1 von Hypathia am 29. November 2016 - 22:15

    Hab ich’s doch gewusst. Religiöse sind wie Drogensüchtige.
    Daraus folgt, dass sprziell Kinder vor dieser Droge beschützt werden müssen!

  2. #2 von Noch ein Fragender am 29. November 2016 - 23:30

    Aufklärung und Aha-Erlebnisse, die von abergläubischen Vorstellungen befreien, feuern bei mir ebenfalls das Belohnungszentrum des Gehirns an.

    Die Erregung des Lachzentrums wird allerdings immer wieder getrübt, weil ich bei manchem Schwachsinn nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.

  3. #3 von manglaubtesnicht am 30. November 2016 - 01:52

    Müssten die Religiösen dann nicht eigentlich ständig gut gelaunt und total relaxed sein? Denn Eindruck bekommt man nicht.

  4. #4 von dezer.de am 30. November 2016 - 09:43

    @mgen: Hypothese: Vielleicht weil „religiöse Hochgefühle“ sich besonders stark im Opfermodus einstellen. Sie werden belohnt wenn sie sich verfolgt und beleidigt fühlen. Könnte ich mir in deren verkehrter Welt durchaus vorstellen.

  5. #5 von Rene am 30. November 2016 - 10:18

    Mit ähnlichen Worten könnte man auch Masturbation erklären. Im Ernst, ich kann mir absolut nichts unter religiösen Gefühlen vorstellen.

  6. #6 von Hypathia am 30. November 2016 - 11:03

    @ dezer.de
    Da hast du wahrscheinlich gar nicht so unrecht. So richtige Vollreligioten wirken doch wirklich wie Masochisten.
    Schlag mich, erniedrige mich, ich will dein Sklave sein ─ klingt doch sehr religiös oder…..?

  7. #7 von user unknown am 30. November 2016 - 14:30

    Bemerkenswert, dass ich, als ich noch jahrelang Zwangsmitglied dort war, nie unterwiesen wurde, wie man zu so einem religiösen Hochgefühl kommt.

    Wieviel Prozent der Gläubigen haben denn solch intensive spirituellen Erfahrungen und wie oft?

  8. #8 von deradmiral am 30. November 2016 - 15:44

    @manglaubtesnicht
    Wie jeder Drogenabhängiger ist der Religiöse die meiste Zeit auf Entzug.

  9. #9 von Netizen am 1. Dezember 2016 - 15:21

    @Hypathia: Schlag mich, erniedrige mich, ich will dein Sklave sein ─ klingt doch sehr religiös oder…..?

    „Schlag mich, erniedrige mich, gib mir Tiernamen!“
    „Schaf!“

    Paßt. SCNR

  10. #10 von paul0f am 1. Dezember 2016 - 17:18

    Wenn ich da an Scientology denke, ist das doch ne recht teure Droge. Da kostet es doch richtig Kohle, die „Thetan-Stufen“ hinaufzusteigen.
    Ich schätze,solch ein Stufenaufstieg ist bei den Knechten dieser Sekte dann auch mit einem besonderen Hochgefühl begleitet – wäre ja sonst irwie langweilig.^^

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