Papst traurig über Tod Fidel Castros

Papst Franziskus hat am Samstag zum Tod des kubanischen Ex-Präsidenten Fidel Castro kondoliert. Er drücke Castros Familie, der Regierung „und dem Volk dieses geliebten Landes“ angesichts der „traurigen Nachricht“ sein Beileid aus, hieß es in einem an Raul Castro gerichteten Schreiben. Franziskus erklärte auch, er bete für den Verstorbenen und empfehle das ganze kubanische Volk dessen Landespatronin, der Barmherzigen Jungfrau von El Cobre.

weiterlesen:

[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1444945/papst-traurig-ueber-tod-fidel-castros

  1. #1 von Rene am 27. November 2016 - 11:37

    Rene nicht traurig über Tod Fidel Castros. Castro war genau so wenig ein Politiker, wie Erich Honecker das war und Kim Jong Un immer noch ist. Castro war ein Politverbrecher, der seine Gegner erschießen ließ, ein Volk eingesperrt und so nebenbei ein Vermögen von 700 Mio. $ angehäuft hat. Ein Pickel am Arsch der Geschichte.

  2. #2 von ptie am 27. November 2016 - 13:21

    naja, eine Bewertung könnte differenzierter sein🙂
    Der Sturz der Regierung Batistas ist vermutlich eher positiv.
    Danach zum Autokraten geworden.
    Das Bildungssystem wird seit Jahrzehnten mit sehr gut bewertet, allerdings war dieses wohl auch schon vor der Revolution sehr gut.
    Siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba#/media/File:HDI-Education.png
    Menschenrechte wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Informationsfreiheit und Reisefreiheit werden eingeschränkt.
    Das Gesundheitssystem wird auch als verhältnismäßig gut bewertet.
    Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gilt als realisiert – andrerseits liegt die politische Macht ausschließlich bei Männern.
    Unterm Strich würde ich sage – ich lebe lieber in Deutschland, aber im Verhältnis zu den Nachbarländern scheint das Leben nicht so schlimm zu sein. Was natürlich auch von den eigenen Prioritäten abhängt🙂
    Die Tötugsrate liegt in Kuba bei 4,2, in den USA bei 4,7 und in Brasilien bei 29 pro 100.000 Einwohnern.
    @rene: Danke, dass du mich dazu gebracht hast, mich mal – einigermaßen oberflächlich – über Kuba zu informieren.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 27. November 2016 - 14:18

    Entweder man stirbt als Held (Batista-Regime vernichtet) oder lebt lange genug, um selbst zum Schurken zu werden (Castros eigene Diktatur).

  4. #4 von Rene am 27. November 2016 - 17:56

    @ptie. Du hast natürlich recht, aber ich war wütend über das Gesülze der verschiedenen Staatschefs. Und dann kommt noch Trump daher und klaut einfach meine Meinung zu Castro.

  5. #5 von ptie am 27. November 2016 - 23:21

    @rene: Danke. Das Gesülze nervt.
    Ich finde übrigens, was ich letztens über Daniel Ortage aus Nicaraugua gehört habe noch viel schlimmer. Dort ist Ortega ein Bündnis mit der katholischen Kirche eingegangen.
    Was z.B. für die Rechte für Frauen zur Abtriebung schlimm ist. Aber vermutlich ist man in Mittelamerika gezwungen ein Bündnis mit der kath. Kirche einzugehen, wenn man in – einigermaßen – demokratischen Wahlen an die Macht und dort bleiben möchte.

  6. #6 von Unechter Pole am 27. November 2016 - 23:51

    @ptie
    Nach dem gleichen Prinzip geht es offenbar auch in Deutschland vor, es ist zumindest in den leitenden Köpfen der Parteien so eingeprägt.

  7. #7 von Rene am 29. November 2016 - 10:13

    Hier noch ein Nachschlag für die Freunde Castros: [https://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article159830578/Als-Fidel-Castro-den-Atomkrieg-forderte.html

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