„Not lehrt beten“

Dagmar Pöpping über die Kriegspfarrer der Wehrmacht

Am 22. Juni 1941 überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion, in der Folge ermordeten deutsche Einsatzgruppen Juden, Kommunisten, Sinti und Roma, außerdem führten Deutsche und Sowjetbürger einen brutalen Partisanenkrieg. Die Historikerin Dagmar Pöpping hat sich mit evangelischen und katholischen Geistlichen beschäftigt, die als Kriegspfarrer an den Ostfeldzügenteilnahmen. Beim 16. Historikertag hat sie einige Forschungsergebnisse vorgestellt.

weiterlesen:

[https://www.heise.de/tp/features/Not-lehrt-beten-3355160.html

  1. #1 von Noch ein Fragender am 28. November 2016 - 00:49

    Wie hoch aber die persönliche Zustimmung der Geistlichen beider Konfessionen in Deutschland zum Krieg gegen die Sowjetunion war, weil es sich bei der Sowjetunion um eine atheistische Diktatur handelte, das ist mir erst bei der Lektüre der Tagebücher der Kriegspfarrer klar geworden.

    ….

    war die Kriegsniederlage Deutschlands eine Strafe Gottes für die Abkehr Deutschlands vom Christentum. Das war nach dem Krieg in christlich-konservativen Kreisen eine sehr gängige Sichtweise.

    Erst ist der Krieg gegen die Sowjetunion eine gott wohlgefällige Aktion gegen die Gottlosen. Nachdem die Gottlosen aber den Krieg gewonnen haben, ist die Niederlage eine Strafe Gottes für die Abkehr Deutschlands vom Christentum.

    Religiöse Geschichtsklitterei, schon bekannt aus biblischen Zeiten.

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