‚Gesicht Jesu’ erscheint auf einer Wand in Argentinien

Ein Foto, auf dem die Erscheinung zu sehen ist, hat sich über soziale Netzwerke verbreitet. Die Reaktionen reichen von Skepsis bis Begeisterung.

[http://www.kath.net/news/57607

  1. #1 von user unknown am 27. November 2016 - 02:50

    zu seiner Rechten ist neben dem Tisch eine Wand sichtbar, auf der das Gesicht von Jesus erscheint, wie man es von vielen Darstellungen kennt.

    Zu seiner Rechten ist neben dem Tisch ist irgendwas sichtbar, selbst ob es eine Wand ist kann ich nicht sagen, auf der man mit viel Phantasie eine Helldunkel-Struktur sieht, die das Gesicht einer Person sein könnte, mit Haaransatz, Bart, Augenhöhle und Nasenschatten. Folgt man aber, was die Haare sein müssten, nach oben, so sieht es nicht nach Haaren aus, mehr nach Europaletten. Nach rechts, wo sich das Halbprofil abbilden sollte, wird die Stelle von einem Stahlträger verdeckt oder das Bild ist doch abgeschnitten, denn durch die Gitterstruktur des Trägers scheint da nichts durch. Nach links, wo es Unterstützung für eine Kopfform geben könnte oder an einer solchen mangeln könnte ist das Bild schon zu Ende. Nach unten könnte ein Halsansatz folgen, aber es folgt ein heller Lichtreflex, der nicht zu einem Gesicht passt, und dann ein sehr dunkler Schatten, der von der Form nicht als Bart passt, als Schatten aber viel zu dunkel ist, verglichen mit Augenhöhle. Alles ist extrem verschwommen.

    Wer behauptet, dass man dieses Gesicht von vielen Darstellungen kennt. der sollte eine einzige daneben zeigen, damit man die Aussage überprüfen kann. In der Bibel fehlt jede Aussage zum Äußeren Jesu. Zeitgenössische Abbildungen gibt es keine. Die ältesten Abbildungen sind über 100 Jahre nach dem angeblichem Tod des angeblichen Jesu in 1000 km Entfernung entstanden und ein reines Phantasieprodukt. Männlich, um die 30, Bartträger mit langen Haaren – mehr konnte man schlecht sagen und mehr Gemeinsamkeiten haben die Abbildungen, die seither entstanden sind, auch nicht.

    Das kann ebenso Judas Ischariot sein, Petrus, Johannus oder Schwanzus Longus, Barbarossa, ein Musiker von Abba, der Postbote aber trotz gutem Willen letztlich kein überzeugendes Gesicht. Man hat schon Schatten auf dem Mars gesehen, die mehr überzeugten – nicht von Jesusgesicht, sondern von etwas Gesichtähnlichem.

    Gäbe es mehr Fotos, v.a. von weiter weg oder mit weniger Zoom, vielleicht von weiter links, so könnte man vielleicht sagen, welches Objekt diese Illusion einer Form hervorgerufen hat. Das nächste Mal sollte der Fotograf sein Händy umgekehrt halten, damit man sieht, was für ein Idiot das ist. Wie sehen eigentlich solche Vollidioten aus? Kennt man ihn?

    Da finde ich Adolf Hitler im Salzburger Land oder das Wunderbild Chavez‘ beeindruckender.

    Bildwunderqualität: 4-, maximal Facebooktauglich. Erregungsqualität < 5 Sekunden.

  2. #2 von Willie am 27. November 2016 - 10:10

    Keiner weiß wie der Wanderprediger ausgesehen haben soll, aber er wird an ner dummen Wand gesehen😆
    Wie stellen die da sicher, dass es nicht ihr nächstenliebend verdammter Teufel war?

  3. #3 von Yeti am 27. November 2016 - 10:29

    @uu: mit Deinem Chavez Link ist was faul.
    Für das Hilter-Bild habe ich einen Moment gebraucht, aber genial!

  4. #4 von stephancologne am 27. November 2016 - 11:06

    Pareidolie.

  5. #5 von Hal am 27. November 2016 - 13:37

    Merkwürdig, der phantastisch allmächtige Christengott bringt es nicht einmal fertig eine Aufgabe, die ein Diaprojektor gut hinkriegen würde, auch nur halb so gut zu darzustellen. Wie armselig ist denn das?

    Was soll eigentlich dieses erbärmliche Versteckspiel, mit hier und da äußerst zweifelhaften hinweisen, ich dachte so richtig blinder Glaube wäre die absolut beste Art des Glaubens.

    Es ist selbstverständlich nicht auszuschließen dass da ein Diaprojektor oder ähnliches eine Rolle spielt. Es wäre ja nicht das erste Mal dass Prediger bewusst versuchen ihre Opfer hinters Licht zu führen und es ist um vieles wahrscheinlicher als ein Wunder.

  6. #6 von Diamond Mcnamara am 27. November 2016 - 13:58

    Das Gehirn sucht immer nach ihm bekannten Bildern, zunächst.

  7. #7 von user unknown am 27. November 2016 - 14:31

    @Yeti:
    Oh, ja, danke, das habe ich vermasselt – Link zur Editseite gepostet statt diesem, da hat natürlich außer mir keiner eine Berechtigung.

    Chavez ist aber auch unter dem Salzburger-Land-Link verlinkt, mit weiteren optischen Auffälligkeiten.

  8. #8 von Torchy am 28. November 2016 - 03:05

    Also ich sehe da, wenn überhaupt, Fidel Castro…

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