Wozu der Religionsunterricht dient

Der Religionsunterricht sollte definitiv kein Laberfach und kein sozialpädagogischer Selbsterfahrungstrip sein. Kommentar von Peter Winnemöller

[http://www.kath.net/news/57540

  1. #1 von Unechter Pole am 23. November 2016 - 22:12

    Die Grundgebete der Christen sollte jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule kennen. Das ist schlicht kulturelles Wissen.

    Genauer gesagt, unnützes Wissen.

  2. #2 von oheinfussel am 23. November 2016 - 22:35

    Die Grundgebete der Christen sollte jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule kennen. Das ist schlicht kulturelles Wissen.

    Ist es nicht. es ist ziemlich überflüssiges Wissen. Die dafür verschwendeteten Gehirnzellen könnte man mit Sinnvollerem füllen. Rezepte von leckerer Bolognese zum Beispiel.

  3. #3 von Rene am 23. November 2016 - 22:59

    Religionsunterricht dient der Rekrutierung von Kindern. Wer das leugnet lügt. Aber was bedeutet schon eine Lüge mehr oder weniger in diesen Kreisen.

  4. #4 von user unknown am 24. November 2016 - 02:39

    DIe groben Glaubensinhalte, Schöpfungsidee, biblische Plagen, Weihnachten, Bergpredigt, Karfreitag und Ostern mal gehört haben, das ist nicht verkehrt. Die Kultur steckt ja voller Anspielungen auf die Bibel, Jenseits von Eden, Adamskostüm, usw.. Aber Gebete? Womöglich gregorianischer Gesang? Alle Päpste chronologisch aufsagen? Einen Scheiterhaufen fachmännisch aufrichten?

  5. #5 von Willie am 24. November 2016 - 07:12

    In unserem Land steht in der Präambel der Verfassung, dass eben diese Verfassung in Verantwortung vor Gott und den Menschen gegeben wurde.

    Und schon wieder diese Blödsinn mit der Präambel. Die sagt nicht rechtliches oder einklagbares aus. Inhaltlich hat sie den gleichen Wert wie ein „Sehr geehrte Damen, Werte Herren“ oder einem „Hochachtungsvoll“ oder „Mit freundlichen Grüßen“ in einem Anschreiben zu einer Vertragsübersendung.

    Auch wenn die Gesellschaft sich längst säkularisiert hat, liegen die Wurzeln unseres Landes, unseres Rechts und unserer Kultur im christlichen Glauben begründet.

    Und wenn diese Wurzeln unter Wasser liegend begründet wären, heißt dies nicht, dass man eine Wasserkultvermittlung schulisch unterrichten müsste, noch nicht einmal sollte. Aber JA, man sollte die Schwachsinngkeit solcher Kulte, aller aktiv gelebten Kulte einer Gesellschaft, inhaltlich diskutieren und auseinandernehmen.

    So lange nicht eine mehrheitlich andere Entscheidung für ein anderes Recht oder eine andere Kultur fällt, dürfte allein darin schon eine hinreichende Begründung für die Existenz von Religionsunterricht an staatlichen Schulen gegeben sein. Im Religionsunterricht geht es darum, eben diese Wurzeln zu erkennen und einzusortieren.

    Zu unserer Kultur gehörte als Bsp. auch sehr, sehr lange eine Todesstrafe oder Feudalherrschaft und diese wurden ebenfalls ohne mehrheitliche Entscheidung abgeschafft. Dadurch wurde keine Kultur verändert oder ein völlig neues Recht installiert, damit wurde den Erkenntnisen der Zeit politisch Rechnung getragen. Das BGB aber auch das StGB stammen beide aus dieser Zeitspanne (1896 und 1871/72), wo es eben auch noch Todesstrafe und Feudalherrschaft gab.

    Die Schüler sollen die Offenbarung Gottes und die daraus resultierende Heilserwartung kennen lernen. Es gilt ferner zu lernen, was wir darüber auf Grund der Hl. Schrift und der tradierten Lehre der Kirche wissen

    Das dürfen die Kirchen Ihren „Jungschafen“ im eigenen Rahmen und mit eigenem Geld gerne antun, hat aber nichts in den Schulen zu suchen, da dort Fakten vermittelt werden müssen und keine Glaubenswünsche. Selbst der Sportunterricht basiert und vermittelt Fakten: Wer sich bewegt lebt nachweislich gesünder.

    Die Grundgebete der Christen sollte jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule kennen.

    Um es mit den Worten des Herrn Winnemöller zu sagen: Labern muss gelernt sein.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 24. November 2016 - 08:47

    Was hat Religion mit Allgemeinbildung zu tun?
    Diese Sektierer haben doch nur Angst, dass wenn sie eigene Sonntagsschulen anbieten würde, niemand mehr hinginge. Also müssen die Kinder ja irgendwo gedrillt werden, wo sie eh hinmüssen und nicht ausweichen können. Und der Ethikunterricht ist leider bei weitem nicht so lehrplanmäßig gleichberechtigt, wie man es doch glauben sollte.

    „Bekanntlich lebt eine demokratische Gesellschaft von Voraussetzungen, die sie sich selbst nicht geben kann. “

    –> Was soll jetzt der Unsinn? Menschen geben sich selbst eine demkratische Verfassung, Punkt.

    „Auch wenn die Gesellschaft sich längst säkularisiert hat, liegen die Wurzeln unseres Landes, unseres Rechts und unserer Kultur im christlichen Glauben begründet.“

    –> Noch mehr Unsinn. Das Christentum ist eine totalitäre Weltanschauung, deren natürliche Folge totalitäre REgierungsformen sind, wie in den fast 2000 Jahren seiner wertlosen Existenz immer wieder bewiesen hat.

    „Es sollte von den Schülern erkannt werden, wo bildende Kunst und Literatur direkt und unmittelbar auf der christlichen Tradition aufsetzen.“

    –> Auf den vorher zerschmetterten und entstellten antiken Statuen, die weitaus mehr Kunstfertigkeit aufwiesen?

    „Dazu ist die Zeit der Schüler zu schade.“

    -_> Deswegen: weg mit diesem Unfug!

    „Von einem Absolventen der Klasse 10, auch von einem ungläubigen, wäre zu erwarten, dass er mit grundlegenden Fragen der christlichen Religion vertraut ist. Der Ablauf einer Hl. Messe, einer Taufe, einer Trauung und einer Beerdigung sollte grundsätzlich bekannt sein.“

    –> Blanke Arroganz. Wenn es nicht meinem Glauben entspricht, warum muss den Ablauf einer Messe kennen?

  7. #7 von Gerry am 24. November 2016 - 10:06

    Wozu der Religionsunterricht dient

    Jungen Menschen eine Erholungsmöglichkeit während der Schulzeit zu geben.

  8. #8 von Noch ein Fragender am 24. November 2016 - 13:18

    Die Grundgebete der Christen sollte jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule kennen.

    Wieso nur die Grundgebete der Christen? Das ist keine Allgemeinbildung, sondern Indoktrination in eine spezielle Religion, die sich durch Vernichtung anderer Religionen und Zwangsbekehrungen durchgesetzt hat.

    Und wenn man meint, Relgion/Mythologie gehöre zur Allgemeinbildung, dann nur im Gesamtpaket mit der geschichtlich ständig parallel laufenden Religions- und Mythenkritik.

    Übrigens: Europa wurde nicht nur von der biblischen, sondern auch von der altägyptischen/griechisch-römischen Mythologie geprägt.

  9. #9 von Monika am 24. November 2016 - 18:00

    Bißchen religionsunterricht gefällig?

  10. #10 von ptie am 25. November 2016 - 11:49

    @monika:
    [http://www.spiegel.de/einestages/missionierung-in-nordamerika-wie-die-sioux-katholisch-wurden-a-1111418.html
    Besser als diese Art von Relgionsunterricht…

  11. #11 von Netizen am 25. November 2016 - 12:46

    Die Grundgebete der Christen sollte jeder Absolvent einer allgemeinbildenden Schule kennen.

    „Lieber Gott wir danken Dir, daß die Neger hungern und nicht wir.“

    So in etwa?

  12. #12 von Deus Ex Machina am 26. November 2016 - 16:10

    @ Monika:
    „Bißchen religionsunterricht gefällig?“

    –> Du weißt schon, dass das ein Spielfilm ist, die (3.) Verfilmung eines Buches mit fiktivem Inhalt? Naja gut, was für eine schöne Analogie zu dem Inhalt des Reli-Unterrichts. Soviel Einsicht hatte ich gar nicht von dir erwartet. Ok, sry, will nichts gesagt haben😉

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