Vater bringt aidskranken Sohn zum Wunderheiler – Bewährungsstrafe

Statt zur Therapie brachte ein 50-Jähriger seinen aidskranken Sohn zu einem Heiler – der ihn mit Zitronensaft behandelte. Nun hat ein Gericht den Vater verurteilt, die Mutter wird per Haftbefehl gesucht.

[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-mann-bringt-aidskranken-sohn-zum-wunderheiler-urteil-a-1122613.html

  1. #1 von Unechter Pole am 23. November 2016 - 22:13

    Krüstenverfolgung.

  2. #2 von oheinfussel am 23. November 2016 - 22:30

    Zitronensaft mit kühlem Wasser vermengt ist übrigens sehr gut für die Haare – als Therapie gegen Aids hingegen brilliert er eher weniger.

  3. #3 von dirk am 24. November 2016 - 15:35

    Ich kann das Urteil nicht verstehen, die Eltern handelten nach besten Gewissen und wollten nur das allerbeste für ihr Kind.

    Wofür wurden die Eltern bestraft? Für eine spezielle afrikanische Sozialisation?

    Die Frage ist doch eher ob die behandelnden Ärzte und das Jugendamt nicht eher merken mussten was für Gesundheitsvorstellungen die Eltern haben und das Jugendamt zum Wohle des Kindes eine Trennung von Kind und Eltern hätte veranlassen müssen.

    Gerade die „Behandlungsmethoden“ gegen Aids sind doch in einigen afrikanischen Gegenden erheblich abweichend gegenüber den Vorstellungen welche in Deutschland verbreitet sind.

    Übrigens wie ist das mit der westlichen Wissensschaft?

  4. #4 von Rene am 24. November 2016 - 16:16

    Wer hier in den Knast gehört ist der Wunderheiler. Die Eltern mögen unterbelichtet sein, aber das ist nicht strafbar.

  5. #5 von Monika am 24. November 2016 - 18:26

    Es gibt Scheinheilige, aber der Geist weht, wo er will.

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