Hauptfeinde des christlichen Glaubens sind Aberglaube und Götzendienst

Hauptfeinde des christlichen Glaubens sind Aberglaube und Götzendienst, nicht der Atheismus. Diese Ansicht vertrat der Soziologe, Religionsphilosoph und römisch-katholische Priester, Prof. Tomáš Halík (Prag), auf der Jahrestagung des EKD-Zentrums für Mission in der Region, die vom 22. bis 24. November in Erfurt stattfindet. Halík zufolge bedeutet Atheismus oft nicht, Gott abzulehnen, sondern bestimmte Gottesvorstellungen. Es gebe eine Vielzahl von atheistischen Vorstellungen, etwa den „radikalen Atheismus“ der Französischen Revolution, den „arroganten wissenschaftlichen Atheismus der kommunistischen Ideologie“, den „naiven Atheismus“ des Evolutionsbio…

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[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/hauptfeinde-des-christlichen-glaubens-sind-aberglaube-und-goetzendienst-99043.html

  1. #1 von Siegrun am 23. November 2016 - 18:15

    Hauptfeinde des Aberglaubens sind Aberglaube und Götzendienst…

    faceüalm

  2. #2 von Siegrun am 23. November 2016 - 18:15

    …tausche ein „ü“ gegen ein „p“.

  3. #3 von Rene am 23. November 2016 - 23:09

    Es gebe eine Vielzahl von atheistischen Vorstellungen? Bullshit. Es ist der Versuch den Feind in kleine inhomogene Gruppen zu dividieren. Alter Hut aus dem Bereich der Rabulistik. Depp.

  4. #4 von user unknown am 24. November 2016 - 00:22

    Halík zufolge bedeutet nicht an Feen und Kobolde zu glauben oft nicht, Feen und Kobolde abzulehnen, sondern bestimmte Vorstellungen von Feen und Kobolden.

    Das ist nicht ganz falsch. Feen und Kobolde mal außen vor. Also folgende, bestimmte Vorstellungen von Gott lehne ich ab: Dass er sich irgendwie von einem Stein unterscheidet. Mit solch einem Gottesbild habe ich keine Probleme.

  5. #5 von Siegrun am 24. November 2016 - 07:42

    @ uu#4: „bestimmte Vorstellungen von Gott“ und „Dass er…“ usw.
    Da hast du aber tzrotz allem noch ziemlich konkrete Vorstellungnen „von Gott“…
    Warum „er“ und welcher Gott übergaupt…mmmh…

  6. #6 von Skydaddy am 24. November 2016 - 10:09

    Ich halte Halik zwar für einen Religioten, wie er im Buche steht, aber hier würde ich ihm Recht geben.

    Wer religiös sozialisiert wurde, spricht ja nicht auf vernünftige Argumente an – sonst wäre er ja nicht mehr religiös.

    Aber die ganzen Fehlschlüsse, die von der Theologie und ihren Apologeten als „Argumente“ angeführt werden, funktionieren natürlich auch bei anderem Unsinn. Ein Theologe bzw. ein Gläubiger kann m.E. grundsätzlich kein vernünftiges Argument gegen andere Formen des Aberglaubens haben, das nicht auf seinen eigenen Glauben anwendbar ist. Deshalb mag es durchaus sein, dass anderer Aberglaube der Hauptfeind des religiösen Aberglaubens ist.

    Für uns ist das trotzdem gut – denn nur die etablierten Religionen haben einen derartigen gesellschaftlichen Einfluss, dass sie die Unvernunft massiv propagieren können – peinlicherweise sogar in Kindergärten, Schulen und Universitäten.

    Wenn die Leute zu anderem Aberglauben abwandern, schwindet dieser gesellschaftliche Einfluss.

  7. #7 von user unknown am 24. November 2016 - 16:16

    @Sigrun: Das Wort Gott ist männlich, so wie das Wort Person weiblich ist. Gott => er, Person => sie. Grammatik.

    welcher Gott übergaupt?

    Ich zitiere den Artikel:

    Halík zufolge bedeutet Atheismus oft nicht, Gott abzulehnen, sondern bestimmte Gottesvorstellungen.

    Ich lehne die bestimmte Gottesvorstellung ab, dass sich Gott von einem Stein unterscheidet. Steine lehne ich nicht ab. So kommt Halik zu seinem Recht.
    Welcher Gott also? Der, der sich nicht von einem Stein unterscheidet.

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