Kardinal Koch: Einsatz linker Parteien für Muslime verwundert

Kurienkardinal Kurt Koch wundert sich über den Einsatz von Parteien des linken Spektrums für Muslime. Viele Überzeugungen im Islam entsprächen nicht deren parteipolitischen Linien, sagte der vatikanische Ökumene-Verantwortliche in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

(…)

Die heutige Krise in Europa lasse sich nur überwinden, wenn die christlichen Wurzeln wieder entdeckt würden, sagte der aus der Schweiz stammende Kurienkardinal.

[http://de.radiovaticana.va/news/2016/11/22/kardinal_koch_einsatz_linker_parteien_f%C3%BCr_muslime_verwunder/1273971

  1. #1 von dezer.de am 22. November 2016 - 20:50

    Christliche Wurzel klingt sehr nach christlichem Fundamentalismus in meinen Ohren, wie kann der den helfen eine Krise zu überwinden bzw. inwiefern ist dieser besser als muslimischer Fundamentalismus?

  2. #2 von Elvenpath am 23. November 2016 - 00:45

    Der Schmusekurs linker Parteien, ob SPD, Grüne oder Linke, mit den Religionen ist wirklich zum Kotzen.

  3. #3 von omnibus56 am 23. November 2016 - 01:03

    @elvenpath
    Ich kann z. B. das »der Islam ist doch eine Friedensreligion« auch nicht mehr hören. Es gibt keine „Friedensreligion“! Bestenfalls gibt es Anhänger der Religion, die sie friedlich interpretieren. Aber es gibt auch die anderen… und nicht nur unter den Muslimen!

  4. #4 von Elvenpath am 23. November 2016 - 01:41

    @omnibus56: Ich meinte das ganz allgemein. Mich stört noch mehr, dass viele Politiker, auch linker Parteien, gläubig sind. Wir werden von Christen beherrscht.

  5. #5 von manglaubtesnicht am 23. November 2016 - 02:50

    Was für ein Pandabär. Die „linken Parteien“ (aus seiner Sicht also wohl alle links der CSU) setzen sich nicht für Muslime ein, weil sie Muslime sind, sondern weil sie Menschen sind die von Pandas wie Kardinal Koch und seinen Stammtischbrüdern permanent untergebuttert werden.

  6. #6 von Skydaddy am 23. November 2016 - 09:11

    Was für eine perverse Logik, Kurt Kotzbrocken!

    Wie abartig die Position des Kardinals ist, wird deutlich, wenn man statt Religionen Parteien einsetzt.

    Kurt Kotzbrocken würde sich dann wundern, dass sich z.B. SPD für CDU-Mitglieder (als Menschen) einsetzt, obwohl die CDU doch mit der SPD konkurriert.

    Oder allgemeiner:

    Man kann sich (wie ich es z.B. von mir behaupten würde) für die RECHTE von Muslimen einsetzen, auch, wenn man gegen den Islam ist.

    Das ist nämlich gerade der SINN von Rechten: Dass sie jedem zukommen, auch demjenigen, mit dem man nicht übereinstimmt. Oder wie Voltaire gesagt haben soll: „Ich lehne zwar Deine Meinung ab, würde aber mein Leben dafür geben, dass Du sie sagen darfst.“

    Und die Rechte religiöser Gruppen sind in Deutschland nun mal traditionell extrem wohlwollend geregelt. (Siehe Beschneidung.)

    Problematisch würde ein solches Engagement erst – aber so argumentiert der Kardinal ja nicht –, wenn dabei andere Rechte unberücksichtigt blieben, die mit dem Anspruch auf Religionsfreiheit in Konflikt stehen. Naheliegend sind hier z.B. die unselige Beschneidung, bzw. das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht, nicht zu religiösen Handlungen gezwungen zu werden, und das Recht auf eine vernünftige und gewaltfreie Erziehung.

  7. #7 von Rene am 23. November 2016 - 09:40

    Hier ist er wieder, der pseudo-tiefsinnige Bullshit: „Und wenn beide sich beim Reformationsgedenken auf das Christusgeheimnis als Kern des christlichen Glaubens zurückbesinnen, wird dies für beide Kirchen und für die Ökumene gewiss nicht ohne Folgen sein.“ Für solche Sätze sollte man dem Urheber sofort ohne Ankündigung, kurz und trocken, eins auf die Nüsse geben. Und gleich nochmal, wenn man die Betrugsabsicht dahinter erkennt.

  8. #8 von Diamond Mcnamara am 23. November 2016 - 14:16

    Oh wäre es nicht schön, Gott Jesus zeigte sich einmal öffentlich, mit modernen Kommunikationsmitteln, nicht wie Gott Jahwehvater mittels sprechender Dornbüsche und Schlangen.
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    Kommentare
    Glen Green
    Glen Green Yes it really is amazing that he chose to talk just to one person by means of a talking snake or burning bush when now days he could get a Facebook account, and as of 2016 3rd quarter, 1.79 billion people could be reached.

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