Köhler: Christliche Wurzeln Europas keine Folklore

Bei der Verleihung des Medienpreises Bambi hat der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler die Laudatio auf Papst Franziskus gehalten. Köhler sieht im gesamten Auftreten des Papstes eine Provokation, den Menschen die christlichen Wurzeln Europas vor Augen zu führen.

weiterlesen:

[http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/koehler-christliche-wurzeln-europas-keine-folklore-98367/

  1. #1 von Noch ein Fragender am 21. November 2016 - 11:24

    eine Provokation, den Menschen die christlichen Wurzeln Europas vor Augen zu führen.

    Bei 2000 Jahren Kriminalgeschichte des Christentums wirklich eine Provokation.

    Glücklicherweise hat Europa auch noch andere Traditionen.

  2. #2 von kraftwort am 21. November 2016 - 12:52

    Zitat aus der Fortsetzung des Artikels:

    „Jedes Leben verdiene Respekt und besitze eine unantastbare Würde: ‚ Mit einer solchen Leichtigkeit und Fröhlichkeit und so völlig ohne Angst zeigt uns der Papst eine Menschenliebe, dass es fast schon eine Provokation ist.‘ “
    Was ist gegen Respekt, unantastbare Würde und Menschenliebe einzuwenden?

    Schöne Grüße vom ebenfalls fragenden Kraftwort-Blogger Barnabas

  3. #3 von Skydaddy am 21. November 2016 - 13:13

    @kraftwort:

    Mit „Leben“ meint die RKK z.B. befruchtete Eizellen, und ihre „unantastbare Würde“ wird dann im Zweifel gegen die Gesundheit, das Leben oder den Willen der Mutter ausgespielt.

    Übrigens unterscheidet die RKK auch zwischen „MenschenWÜRDE“ und „MenschenRECHTEN“. Die Würde billigt sie großzügigerweise jedem zu, bei den Rechten macht sie Unterschiede. (Z.B. bei Frauen oder Homosexuellen.)

    Mit scheint, Du bist einer von den Leuten, die auf dieses wohlfeile Papst-Geplapper reinfallen.

  4. #4 von drawingwarrior am 21. November 2016 - 13:25

    Ja, was ist gegen Respekt, unantastbare Würde und Menschenliebe einzuwenden?
    Es kommt darauf an, wie man diese Begriffe definiert.
    Wenn der Papst fröhlich weite Teile der Menschheit in den Schredder schmeißt, weil sie nicht nach der Pfeife seines heiligen Buches tanzen, eine Sexualität haben, die sie nicht durch eine Gebrauchsanweisung aus der Bronzezeit beeinträchtigen lassen wollen, dann kann ich diesem Lebewesen aus dem Paralleluniversum Wünsche-dir-was keinen Respekt entgegenbringen, eher Mitleid.

  5. #5 von derNino am 21. November 2016 - 14:29

    Die Wurzeln der Christlichen Religion in Europa sind vergleichbar mit den Wurzeln einer Mistel in einem Baum.
    Europa und seinen Kultur hat Römisch/Griechische sowie Keltische Wurzeln.
    Das Christentum wurde über das Oströmische Reich, mit Hauptstadt im heutigen Istanbul, under dem Kaiser Konstantin aus dem Mittleren Osten in Europa „eingeschleppt“. Was soll daran Europäische sein? Es ist eindeutig ein Fremdkörper.

    Genauso könnte man Indien vorwerfen, es hätten Europäische Wurzeln, nur weil sein von England kolonisiert wurde. Absurd.

  6. #6 von Gerry am 21. November 2016 - 14:39

    Und wegen der in den „christlichen Wurzeln“ verankerten christlichen Nächsten- und Feindesliebe hat es ja nur 1.800 Jahre seit Beginn der christlichen Verkündigung gedauert bis so etwas wie die Genfer Konventionen vereinbart wurden….

  7. #7 von paul0f am 21. November 2016 - 16:20

    Anmerkung der Schattenredaktion .. mal wieder hat sich ein Dreckfuhler eingeschlichen. Es sollte eigentlich lauten:

    „Die Christliche Fussfessel Europas ist keine Freude“.^^

  8. #8 von itna am 21. November 2016 - 16:27

    Ich hätte da auch eine Laudatio:

    Sollte der verblendete Köhler mal lesen.

    Papst Franziskus: „Herr, befreie uns von der Versuchung des gesunden Menschenverstands“
    „Herr, befreie uns von der Versuchung des gesunden Menschenverstands“ ist die Originalüberschrift der Internetseite von Radio Vatikan.

    Papst verbeugt sich vor Homo-Hasser Mugabe
    Der Papst verbeugt sich vor dem gläubigen Diktator: Trotz eines EU-Einreiseverbots hat der Vatikan den simbabwischen Diktator Robert Mugabe zur Amtseinführung von Franziskus eingeladen.

    Erste Papstmesse mit Franziskus: “Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel”
    Beobachter und Gläubige rätseln weiter, wofür der neue Papst steht. In seiner ersten Messe in der sixtinischen Kapelle machte Franziskus klar, was für ihn Kern der christlichen Botschaft ist: Gebet und Glaube. Indes dämpfte der Vatikan Erwartungen an Fortschritte bei der Ökumene.
    (…)
    Wenn sich der Mensch nicht zu Jesus Christus bekennt, geschieht, was wir bei Leon Bloy lesen: Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel. Wer sich nicht zu Christus bekennt, gibt die Welt der Weltlichkeit des Teufels anheim.”

    Papst: „Geburt Jesu ist kein Märchen“
    Die Weihnachtsgeschichte sei vielmehr vor 2.000 Jahren in Bethlehem wirklich geschehen. Er ermutigte die Jugendlichen, ihrem Glauben zu vertrauen. Das Kind der Jungfrau Maria sei der wahre Sohn Gottes, „der sich nicht in Macht und Stärke, sondern in der Schwäche und Verletzlichkeit eines Neugeborenen offenbart hat“.

    und ein paar in Kurzform:

    Das Geld ist der Kot des Satans

    
Klatsch ist kriminell, weil er Gott tötet
Papst Franz weiht die gesamte Welt


    Wer nicht missioniert, ist krank
Christen können keine Antisemiten sei

    Feindesliebe macht arm

    Papst Franziskus mahnt Frankreich zu Umkehr bei Homo-Ehe
    
Papst Franziskus fordert bessere Heime statt Homo-Adoption

    Wer leugnet, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehört zum Antichrist, er ist der Antichris
    t
Wohlstand macht feig, faul und egoistisch


    Vatikan korrigiert Papst Franz: Atheisten kommen in die Hölle
    
Ein Christ ohne Gedächtnis ist kein Christ, sondern ein Götzendiener
    
Papst Franz: Jesus schützt vor Logik

    Papst Franziskus: „Herr, befreie uns von der Versuchung des gesunden Menschenverstands“
Die Vernunft verfälscht das Evangelium

    Papst Franz: ‚Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen
    ’
Papst Franziskus: Die Frauen wissen, dass sie ein Kind getötet haben

  9. #9 von Diamond Mcnamara am 21. November 2016 - 18:09

    Fuß. Fußfessel. Grüße von Oberlehrer a.D. Diamond

  10. #10 von Netizen am 21. November 2016 - 19:04

    @kraftwort: „Was ist gegen Respekt, unantastbare Würde und Menschenliebe einzuwenden?“

    Wenn diese Forderungen einhergehen mit purer Heuchelei wie hier im Fall des weißen Dummschwätzers – eine ganze Menge.

    Und wie die RKK selbst dazu steht, zeigt sich in Fällen wie diesem hier von 2006:

    In Malpractice Case, Catholic Hospital Argues Fetuses Aren’t People
    http://www.coloradoindependent.com/126808/in-malpractice-case-catholic-hospital-argues-fetuses-arent-people

    Soviel zum Thema Respekt, unantastbare Würde und Menschenliebe.

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