Führender Pietist: „Ein religiöses Multi-Kulti lehnt Gott ab“

Gott ist grenzenlos tolerant in seiner Liebe. Er liebt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ebenso wie die AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Diese Ansicht vertrat der Landesinspektor des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Matthias Dreßler (Chemnitz), bei einem „Tag der Begegnung“ in Chemnitz. Er stand unter dem Thema „Toleranz auf dem Prüfstand“. Laut Dreßler vertritt der Gott der Bibel bei der Frage nach dem Zugang aber eine „heilige Intoleranz“. Jesus habe klar gesagt: Niemand kommt zum Vater denn durch mich (Johannes 14,6). Dreßler: „Ein religiöses Multi-Kulti lehnt Gott offenbar ab.“ Der Vorsitzende des Arbeitskreises Kommu…

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  1. #1 von Gerry am 20. November 2016 - 17:17

    Tja, so kann man seine Xenophobie als göttliches Gebot verkaufen.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 20. November 2016 - 19:28

    Jesus habe klar gesagt: Niemand kommt zum Vater denn durch mich (Johannes 14,6).

    Die Kirche lebt davon, dass sie die Ergebnisse der historischen Forschung nicht zur Kenntnis nimmt.

    Die Ich-bin-Reden im Johannesevangelium gehen nicht auf den historischen Jesus zurück. Sie sind reine religiöse Fantasie.

    Dietzfelbinger spricht insofern von den Ich-bin-Worten als „Instrumente[n] einer polemisch ausgerichteten Christologie“

    https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/ich-bin-worte-1/ch/81a485a3b4a521bd0024f4161d3cb44b/#h3

    Warum sollte ein Christ des 21. Jahrhunderts die polemische Christologie der Antike ungeprüft übernehmen, nachdem er die Chance hat auf 2000 Jahre Kirchengeschichte zurück zu blicken und sehen kann, welches Unglück diese intolerante polemische Christologie angerichtet hat?

  3. #3 von deradmiral am 20. November 2016 - 22:24

    Außerdem bat Gott darum, dass die nächste Konversation über Skype geführt werden soll. Diese Ferngespräche sind relativ teuer und bei den Energiekosten müsste er sonst das Thermostat in der Hölle herunter drehen.

  4. #4 von Willie am 21. November 2016 - 03:35

    Jesus habe klar gesagt: Niemand kommt zum Vater denn durch mich (Johannes 14,6). Dreßler: „Ein religiöses Multi-Kulti lehnt Gott offenbar ab.“

    Und da dieser (angenommene) Jesus Jude war und nur fûr die Kinder des Hauses Israel gekommen sein will, sollte open doors umgehend diesen Jesus als Christenverfolger aufnehmen, da er ja Milliarden von nicht Levantechristen nicht haben wollte.

  5. #5 von Siegrun am 21. November 2016 - 08:55

    ich würde halt mal bei den anderen Göttern nachfragen, was die so davon halten. Ich sehe nicht ein, warum immer nur ein Zampano entscheidend sein soll, wenn es doch so viele gibt…

  6. #6 von Skydaddy am 21. November 2016 - 11:06

    Wenn Gott ein religiöses Multikulti ablehnt – ich denke, das kann man für den abrahamitischen Gott tatsächlich sagen –, wieso hat er dann nicht klar gesagt, was er will?

    Gott gleicht einem Schiedsrichter, der fordert, dass sich alle an die Regeln halten sollen – der aber nicht klar sagt, wie diese Regeln lauten. Und der auch nicht eingreift, um die Regeln durchzusetzen.

    Quasi so, als gäbe es weder Regeln noch einen Schiedsrichter.

  7. #7 von Gerry am 21. November 2016 - 12:22

    @ Skydaddy

    Aber er hat doch klare Regeln festgelegt; Haare schneiden und so.

    Nur interessieren sich die Dummschwätzer von heute nicht dafür, damit lässt sich so schlecht Politik machen…