Kirchensteuer ist ein Exportschlager

Man mag es kaum glauben: Als 1875 die Kirchensteuer in Deutschland eingeführt wurde, waren ihre größten Gegner – die Bischöfe. Der Grund verwundert weniger: Sie wollten keine Mitentscheidung der Laien. Heute ist das deutsche Finanzierungsmodell ein „Exportschlager“. Immer mehr Ländern würden die Kirchensteuer einführen, so der Finanzdirektor des Erzbistums Paderborn, Dirk Wummel.

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[http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/20983611_Kirchensteuer-ist-ein-Exportschlager.html

  1. #1 von Gerry am 19. November 2016 - 15:41

    Immer mehr Ländern würden die Kirchensteuer einführen

    Selbst für einen Kirchenfinanzler auf Kirchenseite ist das schon eine ziemlich heftige Lüge.

  2. #2 von parksuender am 19. November 2016 - 17:25

    Es sah in § 21 Abs. 7[9] vor, dass der Kirchenvorstand sich mit Zustimmung der Gemeindevertretung die zu „den kirchlichen Bedürfnissen erforderlichen Geldmittel oder Leistungen“ von den Kirchenmitgliedern beschaffen dürfe. Diese Abkehr von der bis dahin gültigen Finanzierung aus den auch von Andersgläubigen bezahlten Steuermitteln wird mitunter als erstmalige Erwähnung einer Kirchensteuer im preußischen Gesetz angesehen.

    Auch ein nicht ganz zu vernachlässigender Grund, warum Bischöfe dagegen waren.

    Quelle: Wikipedia – Kirchensteuer (Deutschland)