Donald Trump : Der Heide im Weißen Haus

Christen aller Konfessionen haben Donald Trump zum Wahlsieg verholfen. Wie konnte das geschehen? Indem sich Trump als Verteidiger der Religionsfreiheit inszenierte, obwohl seine Ideologie ohne Vergebung, Mildtätigkeit und Gnade auskommt.

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[http://www.zeit.de/2016/48/donald-trump-wahlsieg-christen-religionsfreiheit

  1. #1 von Skydaddy am 18. November 2016 - 16:03

    Petra Bahr schreibt über Donald Trump.

    Eine Blenderin über einen Blender.

  2. #2 von ichglaubsnicht am 18. November 2016 - 17:55

    In der Botschaft steckt ein halbiertes Christentum.

    In der EKD steckt doch heute auch nur noch maximal ein halbiertes Christentum, nur eben mit anderen Anteilen.

    Um die ganzen christlichen Extremisten anzulocken hatte Trump den Evangelikalen Pence als Vizepräsidentschaftskandidat gewählt, der will tatsächlich den ganzen christlichen Unsinn in die Politik tragen.

  3. #3 von Hal am 18. November 2016 - 19:20

    @ign

    In der EKD steckt doch heute auch nur noch maximal ein halbiertes Christentum, nur eben mit anderen Anteilen.

    Wenn die Metrik der Homöopathen angewandt wird, so könnten wir die Verwässerung der EKD im verhältnis zu ihren Gründer beziffern. D0 wäre Übereinstimmung, bei D1 ist nur ein Zehntel übrig und so weiter.

    Dessen evangelische Effektivität müsste demnach steigend sein. Könnte die Leere der Kirchenbänke ein Indiz sein wie hilfreich die EKD-Erlösungsbotschaft im Grunde ist? Alle sind so erlöst, dass sie nicht mehr unbequem sitzen müssen.

  4. #4 von Torchy am 18. November 2016 - 21:07

    Christen aller Konfessionen haben Donald Trump zum Wahlsieg verholfen. Wie konnte das geschehen?

    Na, Frau Bahr, das Naheliegendste nicht verstanden?
    Weil ein Großteil Ihrer Glaubensgeschwister naiv ist, außerdem unfähig zu kritischem Denken, moralisch-ethisch vernebelt, obrigkeitshörig, endzeitfixiert, diktaturaffin und in Wunschdenken verhaftet!

  5. #5 von Noch ein Fragender am 19. November 2016 - 00:38

    @ #4 Torchy

    Genau richtig!

    Aber Frau Bahr wollte diese dunkle Seite ihrer Religion nicht wahrhaben und beschimpfte Atheisten, die diese Leute kritisierten, als niveaulos und kleinkariert, ohne intellektuelle Flughöhe abendländischer Religionskritik.

    Nun wundert sie sich, dass ihre Glaubensgeschwister Trump gewählt haben.

    https://www.evangelisch.de/inhalte/108222/07-04-2012

  6. #6 von Skydaddy am 19. November 2016 - 03:02

    Tja, Frau Bahr — Wo ist das „aufgeklärte Christentum“, wenn man es braucht?

  7. #7 von Hal am 19. November 2016 - 03:15

    Tja – Menschen haben Trump gewählt – hättet ihr unter den Umständen besser wählen können wie Gabriel vs Merkel, welche Wahl bleibt euch. Keine. Es ist Pest und Cholera.

  8. #8 von deradmiral am 19. November 2016 - 12:16

    Natürlich ist Trump ein Atheist. Schließlich ist er auch ein Faschist. Das geht doch Hand in Hand…

    Auf Quora gibt es eine sehr differenzierte Diskussion dazu: https://www.quora.com/Is-Donald-Trump-an-atheist
    Aber ich denke, dass Trump ein so großes Ego hat, dass er an sich glaubt. Er kann sich sicherlich nicht vorstellen, dass es einen Gott über ihn gibt, aber ist bestimmt davon überzeugt, dass das Universum nicht ohne ihn funktionieren kann. Also Trump glaubt ein einen Gott: An sich selbst. Trump ist ein Trumpist. Wetten, dass er in den nächsten Jahren noch viele Anhänger kriegen wird?

    Ich wette, dass wir auch so etwas ähnliches in Zukunft sehen werden: