Bischof Küng: Vertuschung von Missbrauch vorbei

Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng, in der Bischofskonferenz für Missbrauchsprävention und Opferschutz zuständig, hat sich für die „entschiedene Aufdeckung“ von Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen. Die Zeit des Vertuschens sei vorbei.

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[http://religion.orf.at/stories/2809463/

  1. #1 von Charlie am 18. November 2016 - 10:52

    „Über diese Ihnen gleich vorzulegenden eidesstattlichen Versicherungen hinaus gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern Österreichs und der gesamten Öffentlichkeit mein Ehrenwort – ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!“

  2. #2 von Gerry am 18. November 2016 - 11:24

    @ Charlie

    Der Klassiker🙂

  3. #3 von Christian am 18. November 2016 - 11:52

    Nicht nur dafür „aussprechen“! MACHEN!
    So ein Heuchler!

  4. #4 von Skydaddy am 18. November 2016 - 14:05

    Vertrauen schafft man durch Transparenz und dadurch, dass man zu dem steht, wofür man verantwortlich ist.

    Nicht durch Beteuerungen.

  5. #5 von Skydaddy am 18. November 2016 - 14:05

    Großes Märchenerzähler-Ehrenwort!

  6. #6 von Skydaddy am 18. November 2016 - 14:13

    Mir fällt auf, dass Küng in zumindest in dem Artikel durchgängig die für die Kirche in diesem Zusammenhang typischen unverbindlichen Formulierungen verwendet, die lediglich Dinge beschreiben, die nicht zu bestreiten sind, aber mit keinem Wort sagen, dass man sich auch daran hält. (Das ist mir noch aus dem „Musterbistum“ Hildesheim bekannt, die haben auch immer so formuliert.)

    „Schweigen ist Gift!“

    „Die Kirche müsse alles in ihrer Macht Stehende tun „um zu garantieren, dass so etwas keinen Platz hat“. – Er sagt nicht, dass sie das auch TUT.

    „Aufgabe der Kirche sei vor allem auch die Präventionsarbeit“. – Aber kommt die Kirche dieser Aufgabe auch tatsächlich nach?

    Dass Küng ohne Not in einem Interview derart unverbindliche Formulierungen verwendet, sollte sehr zu Denken geben!

  7. #7 von Hal am 18. November 2016 - 20:18

    Hieß der Ministerprädent nicht Charlie Barschel? Unglücklich ertrunken in der Schweiz, in einer Badewanne?

    Ich habe die Liveübertragung im Deutschunterricht gehört, der Lehrer politisch engagiert, hat die Klasse einbezogen. Was ich damals dachte weiß ich nicht, aber nicht glauben ist mir eigen.

    Später war von Waffenhandel die rede, der Bundesfinanzminister (<- ein Arschloch dessen Namen ich nicht einmal googeln will), ehemaliger Ministerpräsident von SH beschwichtigt. Es ist ja nix geschehen.

    Ja danke.