Kirchensteuer: So sparen Sie Steuern

Wer nicht zahlen will, kann austreten. Doch auch wer in der Kirche bleiben möchte, kann Steuern sparen.

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Beispiel Berlin: Wer 150 000 Euro zu versteuerndes Einkommen hat, müsste 62 875 Euro Einkommensteuer zahlen – und damit 5658 Euro an die Kirche.

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Wer Kirchensteuer zahlt, kann einen Teil davon zurückholen. Die Steuer ist unbeschränkt als Sonderausgabe abzugsfähig, anders als etwa die Vorsorgeaufwendungen.

weiterlesen:

[http://www.sueddeutsche.de/geld/kirchensteuer-so-funktioniert-die-kirchensteuer-1.3236019

  1. #1 von deradmiral am 8. November 2016 - 11:52

    D.h. so finanziert der Staat durch verlorene Steuereinnahmen indirekt die kirchlichen Verwaltungsstrukturen, die zum überwiegenden Anteil der Kirchensteuer auffressen. Die sozialen Leistungen lassen sich die Kirchen anderweitig vom Staat oder Spendern bezahlen.

    Wetten, dass dieser Aspekt nicht von der Süddeutschen beleuchtet wird?

  2. #2 von user unknown am 8. November 2016 - 13:30

    Einerseits sollte man dieses Ersparnismodell nicht an die große Glocke hängen, weil dann im Endeffekt alle Steuerzahler die Kirchensteuer bezahlen, andererseits sollte man es an die große Glocke hängen, damit diesem Skandal ein Ende bereitet wird.