Französische Bischöfe: Reue im Missbrauchsskandal

Der Erzbischof von Paris, Kardinal Andre Vingt-Trois, bat stellvertretend für die französischen Bischöfe um Vergebung für den „fehlenden Mut und die Einsicht, der Plage des sexuellen Missbrauchs in der Kirche entgegenzutreten“.

[http://religion.orf.at/stories/2807572/

  1. #1 von oheinfussel am 8. November 2016 - 22:09

    Sehr überzeugend. Ich bin geflasht.

  2. #2 von Friedensgrenze am 9. November 2016 - 19:06

    Vergebung abgelehnt. Sie habens gewusst, sie habend gedeckt und decken solche Scheiße noch immer. Wetten?

  3. #3 von awmrkl am 10. November 2016 - 06:34

    Na wenigstens „bat“ er „stellvertretend für die französischen Bischöfe um Vergebung“ und sagte nicht nur einfach, wie so oft, „Uups, Entschuldigung!“ mit der impliziten Erwartung, dieser hoheitlichen Aufforderung könne doch niemand widerstehen oder widersprechen – und damit sei doch alles wieder geregelt!?

  4. #4 von Skydaddy am 10. November 2016 - 07:03

    Die Bischöfe sind doch schon die höchsten Amtsinhaber in ihrer Diözese, über ihnen steht nur noch der Papst.

    Was braucht es da für Mut, Missbrauchsfälle im eigenen Bistum zu verfolgen?

    Da fehlte nicht der Mut, sondern der Anstand.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 10. November 2016 - 08:26

    „fehlenden Mut und die Einsicht, der Plage des sexuellen Missbrauchs in der Kirche entgegenzutreten“.

    Für Leute, die behaupten, durch den Heiligen Geist geführt zu werden, nicht sehr überzeugend.

  6. #6 von oheinfussel am 10. November 2016 - 10:05

    Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und behaupte, was da gefehlt hat, war der Willen und ein Schuldeinsehen, dagegen vorzugehen.