Schülerin darf Niqab trotz Verbot tragen

Seit drei Jahren erscheint eine 16-jährige Schülerin aus Belm (Landkreis Osnabrück) voll verschleiert zum Unterricht. Das ist eigentlich verboten. Auf Strafmaßnahmen gegen das Mädchen und ihre Eltern wurde bisher aber verzichtet, die Schule tolerierte die Verschleierung. Nun hat der Kultusausschuss des Landtags sich eingeschaltet und entschieden: Die junge Frau darf ihren Niqab, der nur einen Schlitz für die Augen frei lässt, weiter tragen. Man wolle sie nicht dazu zwingen, den Schleier abzulegen, erklärte Staatssekretärin Erika Huxhold. Und das obwohl die Schülerin mit der Vollverschleierung gegen das niedersächsische Schulgesetz, die niedersächsische Verfassung und gegen das Grundgesetz verstoße.

weiterlesen:

[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Schuelerin-darf-Niqab-trotz-Verbot-tragen,niqab104.html

  1. #1 von dezer.de am 10. November 2016 - 17:23

    @Hal: Ganz ehrlich, du unterstellst mir ein ideologischer Idiot zu sein, vergleichbar mit einem Religioten. WORAUF STÜTZ DU DIESE UNTERSTELLUNG?

    Quatsch doch nicht drum rum. Beantworte endlich meine Frage.

    Und auf deine rhetorische und zugleich beleidigende Frage aus #38 werde ich selbstverständlich nicht antworten.

  2. #2 von dezer.de am 10. November 2016 - 17:24

    @Hal. Ich habe es es als Frage verstanden. Als nicht ernstgemeinte rhetorische Frage deren einziger Zweck es ist mich zu diskreditieren, deswegen habe ich sie nicht beantwortet,

  3. #3 von Hal am 10. November 2016 - 17:43

    @dezer

    Meine Frage enthält ein entwederoder, und mag als provokant aufgefasst werden, als rhetorischer Schweinetrick.

    Meine Frage war auch provokant gemeint, aber es ist eine Frage.

    Bis jetzt erinnert mich unserer Meinungsaustausch an dem mit Religionisten.

    Kennst Du die Argumente die auf PI-News auftauchen?

  4. #4 von Hal am 10. November 2016 - 17:50

    @dezer

    Meine Zweite Frage ist eigentlich die schlimme – oder?

  5. #5 von namsawam am 10. November 2016 - 18:01

    @dezer & Hal

    Dezer, Dein Ton ist etwas abgeglitten. – Hal, Du bist noch nicht rhetorisch genug.

    @1, #44 von dezer.de am 10. November 2016 – 14:51

    In 1,#32 habe weder ich „ad hominem oder ad populum argumentiert“, sondern gar keiner, nicht mal der wirkliche Autor Cassie. Von diesen Qualitätsetiketten „Argumentum“ zum Zwecke schneller Diskreditierung halte ich ganz wenig.

    @1,#43 von schiffmo am 10. November 2016 – 14:19

    Du schreibst zur Einleitung:

    Mir wäre nicht aufgefallen, dass es irgendeine Argumentationskette gibt, die von der Menschenwürde direkt oder gar zwingend auf ein Verbot eines Kleidungsstücks führt. Deine #11 ist da eher nicht hilfreich, da sie eher darauf hindeutet, dass es eine Argumentationskette gibt, nach der der Zwang, ein Kleidungsstück zu verwenden, verboten sein könnte, ein Umstand, der sehr viel eher konsensfähig ist.

    Damit kannst Du Dich nicht auf meine #11 beziehen, denn da nahm ich deutlich zu skydaddy mit seiner #9 Stellung, wo er u.a. schrieb:

    … Mit Menschenwürde ist im Grundgesetz nicht gemeint, dass andere für einen bestimmen, wann die Menschenwürde verletzt ist, …

    Hier ging es also um die bloße Feststellung der Verletzung der Menschenwürde; und nicht etwa um eine „Argumentationskette“, die „zwingend auf ein Verbot eines Kleidungsstücks führt.“ Zur Richtigstellung lies bitte #3 nochmal.

    Weiter:

    Nicht diskutiert wird von Dir weiterhin, dass ein allgemeines, gesetzliches Verbot von Gesichtsverschleierung im Falle von bei bestimmten islamischen Gruppen vorkommender Gesichtsverschleierung keine Auswirkungen auf das Problem, sondern höchstens das Symptom hat.

    Allerdings. War mir auch nicht wichtig. Und vieles, vieles andere habe ich auch nicht „diskutiert“. Wenn Du aber „Besinnungsaufsätze“ lieber hast: da gibt es schöne, sehr schöne Beispiele hier von z.B. barkai.

    Verbalinjurien wie „Integrations-Fetischisten“ sind in dieser Diskussion überhaupt nicht hilfreich, ihr einziger erkennbarer Zweck ist die Schmähung des Gegners, das ist das Gegenteil von „diskutieren“.

    „Integrations-Fetischist“ magst Du ja schon für eine Verbalinjurie halten, aber daß es sich nicht darum handelt, kannst Du leicht am fehlenden Beleidigungsgehalt erkennen – oder ist bei Dir „Fetischist“

  6. #6 von namsawam am 10. November 2016 - 18:03

    … schon eine Beleidigung? – Ich meinte übrigens nicht „Faschist“: klingt nur so ähnlich. (Dazu auch weitergehende Eräuterungen in #34: Leute, die sich wie beschrieben verhalten, dürfen sich gerne geschmäht fühlen.)
    … und was hier „hilfreich“ ist, beurteilst Du glücklicherweise nicht allein.

    Mir ist nämlich nicht klar, ob Du Verschleierungszwang verbieten möchtest oder die Verschleierung an sich; und schon der Unterschied dazwischen ist gesellschaftsrechtlich gravierend.

    Eine solcher Klarstellungsversuch wäre Dummheit, da es sich bei der Verletzung der Menschenwürde in den meisten Fällen darum handeln muß, ob der Betroffene in seiner Menschenwürde verletzt wurde (oder sich verletzt fühlt). Um mit Deinen Worten zu schreiben: „Da wäre ich sehr vorsichtig an Deiner Stelle, das kann ganz schnell nach hinten losgehen.“ (Ich weiß übrigens immer noch nicht, wo bei Dir hinten ist.)

    Wenn Du also willst, dass man ernsthaft mit Dir diskutiert, wäre es also besser, wenn Du solch durchsichtige Provokationen unterlassen würdest.

    So, so. Große Klappe, aber sehr guter Tipp. – Ich erinnere an “ Sexy Burka: Amazon empört Muslime“.
    Wo habe ich übrigens geschrieben, daß ich mit Dir diskutieren will?

  7. #7 von dezer.de am 10. November 2016 - 18:05

    @Hal: Ernsthaft? Natürlich kenne ich PI-News. Aber ich muss kein dauernder Leser sein um zu erkennen welcher Grundton dort vermittelt wird. Da reicht eigentlich ein Blick auf die Überschriften. Ich muss auch nicht die Inhalte der Netzfrauen lesen um zu erkennen, dass es hier um alarmistische Inhalte geht. Wenn du PI-News für lesens- oder rezitierfähig hälst ist die Frage wer von uns beiden einem ideologischen Hirnwurm aufgesessen ist wohl nicht zu stellen sondern beantwortet sich von selbst.

    In diesem Sinne, viel Spass bei der drohenden Apokalypse. Aber wenn wir Kindern vielleicht verbieten die von ihren Eltern vorgeschriebene Kleidung zu tragen können wir sie ja vielleicht noch aufhalten. Das klappt bestimmt!

  8. #8 von dezer.de am 10. November 2016 - 18:18

    @Namsawam:

    Mein Ton? Hast du den groß geschrieben Satz laut gelesen? Dein Problem.

    Fetischismus: Verehrung bestimmter Gegenstände im Glauben an übernatürliche Eigenschaften.

    Sowohl schiffmo als auch ich haben den abwertenden Charakter von „Integrations-Fetischisten“ wahrgenommen. Sicherlich nur weil wir ideologisch verblendet sind, immerhin war er ja nicht als überhebliche Überspitzung für Menschen gedacht die es nicht für unmöglich halten Menschen aus anderen Länder zu integrieren, (das kann man ja selbstredend nur annehmen wenn man einen Fetisch dafür hat, der das rationale Denken überlagert) sondern als gängiger Begriff.

  9. #9 von Hal am 10. November 2016 - 18:28

    @namsawam

    Ich möchte lieber sokratisch schreiben, und neige nicht zu Wutanfällen samt Opfermentalität, habe jedoch meine Momente – ich liebe es Mitmenschen zu verarschen.
    Hätte mein Gewissen mich nicht behindert so hätte ich meine Kollegianer dazu angeleitet am 9. April Kerzen in ihre Fenster zu stellen um die Befreiung Dänemarks zu feiern. Es wäre fast geschehen und ich sabotierte meinen eigenen practical joke, weil es das Ansehen des Kollegiums, in Kopenhagen, auf dem spiel stand.

    Hätte ich es besser geplant, so hätten nur sønderjyder es gemacht, nicht sydslesviger.

  10. #10 von Charlie am 10. November 2016 - 18:28

    @dezer

    Wenn du PI-News für lesens- oder rezitierfähig hälst

    Wo hat Hal das behauptet?

  11. #11 von dezer.de am 10. November 2016 - 18:37

    @Charlie: Nirgendwo, wo wir schon beim unterstellen waren habe ich mitgespielt und meinerseits auf gleichem Niveau unterstellt.

  12. #12 von dezer.de am 10. November 2016 - 18:40

    @Charlie: ich schrieb „Wenn…..“ nicht „Weil…..“

  13. #13 von Hal am 10. November 2016 - 19:08

    Da reicht eigentlich ein Blick auf die Überschriften.

    Treffer, versenkt. Du bist nicht neugierig, Du Bist nicht wissbegierig, Du weißt schon was richtig ist. Manche würden von Vorurteilen (hier nicht ohne Grundlage) sprechen, sehr Überzeugte schreien selbstverständlich Rassismus.

  14. #14 von Hal am 10. November 2016 - 20:25

    @Charlie

    Kennst Du den Spruch „Give them enough rope to hang themselves“?

  15. #15 von Hal am 10. November 2016 - 23:05

    @dezer

    In diesem Sinne, viel Spass bei der drohenden Apokalypse.

    Ich bin mir nicht bewusst mich als Apokalyptiker geoutet zu haben.

    Lieber dezer, es ist selbstverständlich nicht zufällig dass ich Dich genau an diesen Tage reize, es hat mit Trump zu tun. Ein PC Mensch wie Du hält es für den Weltuntergang, oder?

  16. #16 von namsawam am 10. November 2016 - 23:30

    @2, #8 von dezer.de am 10. November 2016 – 18:18

    Sowohl schiffmo als auch ich haben den abwertenden Charakter von „Integrations-Fetischisten“ wahrgenommen. Sicherlich nur weil wir ideologisch verblendet sind, immerhin war er ja nicht als überhebliche Überspitzung für Menschen gedacht die es nicht für unmöglich halten Menschen aus anderen Länder zu integrieren, (das kann man ja selbstredend nur annehmen wenn man einen Fetisch dafür hat, der das rationale Denken überlagert) sondern als gängiger Begriff.

    Abwertend sollte das auch sein. Das war also erfreulich gelungen deutlich. Nochmal (s.1,#36):

    Ich schrieb zum „Integrations-Fetischismus“:

    Gemeint sollen diejenigen sein, die nichts als eine „Integration“ bei Eingliederung und -bürgerung für nötig halten – vorzugsweise einige Schwaderlappen – , die wirklich erforderlichen Prozesse aber geflissentlich unterschlagen (weil natürlich viel zu teuer und langwierig). Beispiel: Ich möchte nirgendwo einem Mann begegnen, der einer Frau den Handschlag verweigert oder ihren Sitzplatz nicht nachbenutzt!

    … und Fetisch meint hier nichts als ein Zaubermittel (orig. franz ‚ fétiche‘) und nicht das, was plumpe Polemik unterstützt. Und Fetische können ja durchaus den Blick für die Realität verstellen, ja sie sollen es meistens sogar.

    Klartext für Leute, die nichts zwischen den Zeilen sehen: Assimilation ist wesentlich und dauerhaft wichtiger als bloße Integration. Wer redet denn von Assimilation?

    Noch ein Wort dazu, ich hätte dazu PI-News kolportiert: Das ist zwar falsch (das brauche ich nicht), aber eine Auseinandersetzung mit dieser hoch- und überkochenden Dummheit (im Wesentlichen) wird uns nicht erspart bleiben. Deshalb kann ich Euch allen nur sehr empfehlen, sich das regelmäßig anzutun – so wie Herbert Wehner im Bundestag die BILD-Zeitung las – (Ich muß wissen, was die Leute denken sollen!).
    Jedes andere Verhalten, bes. Zitatverbote u.a., verhindert die freie, nötige und evtl. noch rechtzeitige Auseinandersetzuung mit dieser wuchernden Gefahr.

    @Hal

    Überwinde Dich, oder soll ich Dir Reineke in Prosa transponieren?
    Deine Tipps sind interessant – ich werde sie sobald möglich befolgen. Danke.

  17. #17 von namsawam am 10. November 2016 - 23:34

    @Hal

    Sind eigentlich die „sønderjyder“ eine eigene Rasse? Ich vermute – nach meinen vielen Besuchen und Bekanntschaften bei und mit ihnen.

  18. #18 von Hal am 11. November 2016 - 01:27

    @namsawam

    Manche behaupten Dänemark wäre ein Stamm, keine Nation. Ich will denen nicht widersprechen, nur haben es Dänen im allgemeinen nicht begriffen.

    Sønderjyder sind erstmal sønderjyder dann Dänen. Witzigerweise ist die deutsch-dänische Grenze auch eine sprachliche und identitäts Grenze zwischen Örksen (sønderjyder) und der dänischen Minderheit der ich als Sydslesviger angehöre (nur lebe ich im Exil).

    So kann ich Deiner Beobachtung eigentlich nur zustimmen, sie sprechen jedenfalls ihren eigenen, unverständlichen Dialekt. Einer meiner Freunde ist sønderjyde, aus Tønder, und lebt im Grunde sehr freiwillig im Exil.

    Um mich zu wiederholen so kann ich Dir nur felix arabia empfehlen, es ist eine interessante Geschichte einer katastrophalen Expedition, die dennoch erfolgreich war, wenn auch nur spät gewürdigt.

  19. #19 von namsawam am 11. November 2016 - 09:40

    @Hal

    Dänen benutzen i.A. ja auch den verqueren Begriff ‚folkemål‘ (‚Volksstimme‘) statt ‚dialekt‘ (διάλεκτος diálektos: ‚Gespräch‘) – man sieht wieder, wie sehr Sprache, Denken und Fühlen einig sind. Das Trennende ist das Definierende; ganz konsequent im Wortsinn.

    Arabia felix (Wiki – hast Du mitgewirkt?):

    Auch wenn der Auftrag zu der Forschungsreise durch den dänischen König erging und dieser die Finanzierung übernahm, entstammte die Initiative dazu einem bereits 1753 ergangenen Aufruf des Göttinger Orientalisten Johann David Michaelis. Michaelis versprach sich von der Reise in den Vorderen Orient Beweisstücke für den Wahrheitsgehalt der biblischen Erzählungen. 1756 wiederholte er sein Anliegen in einem Brief an den deutschen Statthalter in Kopenhagen, Johann Hartwig Ernst von Bernstorff. Dieser wiederum gewann den dänischen König für den Plan.

    Na, wenigstens wollten sie wissen, ob an der Bibel was dran ist. Dafür haben sie sich (zur Strafe?) eine veritable Katastrophe eingehandelt. Wirklich interessante Nemesis. Hab‘ mir’s englisch für $12.11 bestellt. Werde berichten. Mal sehen, ob dieser (mir bis dato völlig unbekannte) Carsten Niebuhr mir noch mehr zu sagen hat.

  20. #20 von schiffmo am 11. November 2016 - 10:41

    @namsawam:

    Ich liebe es immer noch nicht, dass Du mir die Worte im Mund herumdrehst. Du kannst entweder was dazu sagen, was Du meinst, was Du gerne hättest, und warum, und mit mir diskutieren, oder mich diskreditieren. Das werde ich nicht dadurch aufwerten, dass ich darauf vertieft eingehe.

    „Integrations-Fetischist“ schreibst Du erkennbar nur, weil Du diskreditieren möchtest, und das diskreditiert nur Dich.

    Anstatt die Gelegenheit zu nutzen, klar zu sagen, was Du willst, und warum Du was genau für verfassungswidrig (wegen der Menschenwürde) hältst, reitest Du nur weiter auf der Diskredition herum.

    Schade um das Thema, denn das wäre wichtig gewesen.

  21. #21 von schiffmo am 11. November 2016 - 10:43

    @namsawam: Was zu Teufel soll Assimilitation sein? Soll ich so werden wie Du, also auch wahllos Menschen abwerten, nur weil sie nicht so denken, wie ich das gerne hätte?

  22. #22 von namsawam am 11. November 2016 - 10:58

    @schiffmo

    Ich liebe es immer noch nicht, dass Du mir die Worte im Mund herumdrehst.

    Wer liebt das schon? Oder erwartest Du es irgendwann einmal?
    Zeig‘ mir ein einziges konkretes Beispiel.

    Was zu Teufel soll Assimilitation sein? Soll ich so werden wie Du, also auch wahllos Menschen abwerten, nur weil sie nicht so denken, wie ich das gerne hätte?

    Tja, dann kann ich Dir auch nicht helfen – wenn Wiki u.a. dazu nicht in der Lage sind.
    Wer mir „Wahllosigkeit“ bei mögl. Abwertung vorwirft, hat sich nicht einmal um Verständnis bemüht – oder ist per se nicht ganz da.

    Schweige besser.

  23. #23 von schiffmo am 11. November 2016 - 11:26

    Jetzt soll ich mir auch noch von einem, der mich erklärtermaßen (s2#16) abwerten möchte, den Mund verbieten lassen, und zwar nachdem er wiederholt nicht dazu bereit war, seinen eigenen Standpunkt zu erklären oder nachvollziehbar zu begründen. So weit kommts noch.

  24. #24 von scipiommxii am 11. November 2016 - 11:49

    Der Stand dieser Diskussion kommt mir irgendwie bekannt vor …. irgendwie.

    Frage: Bewegt sich der Niqab im ideologisch luftleeren Raum?

  25. #25 von namsawam am 11. November 2016 - 12:48

    Hallo, scipiommxii.

    Sehr wahr, mir auch.

    Es gibt unter Menschen keinen „ideologisch luftleeren Raum“ (ideologieleeren oder -freien) und wenn’s nach Plato ginge: nicht einmal im gesamten All. Und in vielen Gruppen ist die Ideologiedichte sogar Atem-beraubend.

  26. #26 von namsawam am 11. November 2016 - 12:51

    Ist eigentlich Wahn eine Form von Ideologie?

  27. #27 von Hal am 11. November 2016 - 19:35

    @namsawam

    Dänen benutzen i.A. ja auch den verqueren Begriff ‚folkemål‘ (‚Volksstimme‘)

    Nie zuvor gehört und das mit guten Grund.

    variant af et nationalsprog der tales på en bestemt egn gammeldags

    Solala Überstzung: Variation einer Nationalsprache, die in einer bestimmten Gegend gesprochen wird. Altertümlich/veraltet

    Heutzutage wird das manchmal mundart, auch gammeldags, verwendet. Geläufiger ist jedoch Dialekt. Das Wort müsste Dir bekannt vorkommen.

    http://ordnet.dk/ddo/ordbog?query=mundart

    Carsten Niebuhr war unter anderem Mathematiker und Kartograph, er sprach Arabisch, und der Zeit angemessen, ein richtiger Renaissance Mensch.

  28. #28 von namsawam am 11. November 2016 - 20:16

    @Hal

    Danke:

    Das Wort müsste Dir bekannt vorkommen.

    Ein wenig. – Da bin ich wohl irgendwo total aufgesessen. Muß mal forschen, wo ich das her habe…
    Vielleicht hat’s mir auch einfach zu gut gefallen…

    Aber wenigstens liegst Du im Folgenden auch ‚mal falsch: Die europäische Kulturepoche ‚Renaissance‘ wird für den Zeitraum 15./16. Jh. n.u.Z (Quattrocento/Cinquecento) – Barock von etwa von 1575 bis 1770.
    Also „ein richtiger Renaissance Mensch“ war er sicher nicht mehr – aber den Entdeckergeist eines Renaissance-Menschen hatte er jedenfalls. Und hoffentlich bald auch mein Carsten Niebuhr lebte von 1733-1815, dh. er lebte zur Zeit des späten Barock und des anschließenden Rokoko.

    Aber von Renaissance-Menschen spricht man natürlich auch schon, wenn der R.-Geist sich auch nur bemerkbar macht.