Brasilien: Priester verurteilt, weil er Abtreibung verhinderte

Der Priester habe den Eltern immateriellen Schaden zugefügt, weil er sie gezwungen habe, die Geburt durchzustehen. Er hätte damit deren Rechte verletzt und ihnen sinnloses Leiden zugefügt, lautet die Urteilsbegründung.

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[http://www.kath.net/news/57334

  1. #1 von Friedensgrenze am 7. November 2016 - 17:45

    Die Zeiten als die Leute das Unrecht und die Anmaßung der Priester unwidersprochen hingenommen haben ist glücklicherweise auch in Südamerika vorbei.

    Der Dumme Drecksack der der sich dann auch noch hinstellt und seine Quälerei an Mitmenschen versucht als Dienst an seinem Gott darzustellen kotzt mich an.

    Dieses klerikale Gesindel soll endlich ihr Geld selbst verdienen und schon ists das mit der Kirche gewesen.

  2. #2 von Gerry am 7. November 2016 - 18:00

    Er bedaure nichts und danke Gott für seine erfolgreiche Maßnahme, die das Kind vor der Abtreibung gerettet hatte. Es sei eine Ehre, wegen seiner Treue zu Christus verurteilt worden zu sein.

    Anmaßend, uneinsichtig und natürlich wieder der Märtyrer-Komplex.

    Schade dass er nicht noch dazu verurteilt wurde, den Lebensunterhalt des Kindes zu bestreiten. „Put your money where your mouth is“ wie unsere angelsächsischen Freunde zu sagen pflegen…

  3. #3 von Skydaddy am 7. November 2016 - 18:06

    @Gerry:

    Dem Artikel zufolge starb das Kind wenige Stunden nach der Geburt aufgrund seiner seltenen Fehlbildung, die auch der Grund für die Entscheidung zur Abtreibung war.

  4. #4 von Charlie am 7. November 2016 - 18:21

    Dieser Katholizismus widert mich an!!

  5. #5 von oheinfussel am 7. November 2016 - 19:50

    Er bedaure nichts und danke Gott für seine erfolgreiche Maßnahme, die das Kind vor der Abtreibung gerettet hatte. Es sei eine Ehre, wegen seiner Treue zu Christus verurteilt worden zu sein.

    Das Kind überhaupt erst krank zu machen, war seiner Hochwohlbeklopptheit keiner Kritik wert -.-

    Die armen Eltern – erst erfahren sie, ein todkrankes Kind zu bekommen, dann entscheiden sie sich für die Abtreibung, werde gezwungen, das Kind zu bekommen und dürfen ihn dann beim Sterben zusehen.😦

    Ich bin entsetzt.

  6. #6 von Gerry am 7. November 2016 - 21:47

    @ Skydaddy

    soweit hab ich dann nicht gelesen.
    Vielleicht gäbe es ja noch Arztrechnungen,…

    @ fussel

    Christliche Nächstenliebe ™

    Deswegen ist mir die Fusselliebe wesentlich lieber.

  7. #7 von oheinfussel am 7. November 2016 - 22:16

    @Gerry

    Mit Fusseln wäre DAS nicht passiert, so viel ist sicher…

  8. #8 von Hypathia am 7. November 2016 - 23:14

    Was für ein widerliches Subjekt! Wie kommt dieser verdummbibelte Abschaum eigentlich dazu, sich in die Privatangelegenheiten anderer Menschen einzumischen?
    Genauso erschüttert mich, dass ihm 2 Gerichtsinstanzen auch noch Recht gegeben haben.

  9. #9 von m0ebius am 7. November 2016 - 23:30

    Was für ein ekelhafter Typ!

    Das zeigt was passierten kann, wenn man irrationalen Überzeugungssystemen Macht gibt. Ich hoffe, dieser Fall wird für Brasilien Anlass sein, die vom Priester genutzte Klagemöglichkeit gesetzlich auszuschließen.

  10. #10 von Unechter Pole am 8. November 2016 - 20:54

    Derweilen in Polen:
    Der Abgeordnete Kaczyński hat vor ca. zwei Wochen offenbart, weshalb auch Phoeten ohne Überlebenschancen nicht abgetrieben werden sollen: damit sie getauft und christlich beerdigt werden können.

    Hier sogar dazu etwas auf Deutsch: https://www.jungewelt.de/2016/11-05/045.php