Start-up hilft bei Kirchenaustritt

Der Gründer von Dein-Kirchenaustritt.de ist katholisch und hält Kirchen für wichtig. Trotzdem will er Mitgliedern beim Austritt helfen – und damit Gutes tun.

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Wie das genau geht, will sein Kirchen-Austritts-Startup erklären – und diese „verlorenen Fälle“ zum Spenden ihrer Kirchensteuer überreden, so der Gründer. Denn jedes Jahr treten in Deutschland rund 400.000 Menschen aus den Kirchen aus, die Kirchensteuer sinkt um bis zu 100 Millionen Euro jährlich. Geld, das zuvor in viele soziale Einrichtungen wie die Caritas floss, nun aber verloren geht.

weiterlesen:

[http://www.gruenderszene.de/allgemein/kirchenaustritt-hilfsorganisation-spende-kirchensteuer

  1. #1 von David am 17. Oktober 2016 - 10:54

    Warum ist der Link bei „Weiterlesen“ kein Link? Könnte ihr das mal reparieren?

  2. #2 von Charlie am 17. Oktober 2016 - 10:56

    Das ist eine URL und deaktiviert, das hat seine Gründe.

  3. #3 von Charlie am 17. Oktober 2016 - 11:12

    Der Gründer glaubt doch tatsächlich, dass die Kirchensteuer für die Caritas verwendet wird. LOL

  4. #4 von Unechter Pole am 17. Oktober 2016 - 12:36

    @Charlie
    Das denken aber auch bestimmt 95 % der Kirchenmitglieder und 80 % der Nichtmitglieder.

  5. #5 von m0ebius am 17. Oktober 2016 - 15:03

    @Charlie: Na ja, ob er das selbst glaubt, ist alles andere als klar. Das zu verkünden ist jedenfalls für die Aufrechterhaltung seines Geschäftsmodells wichtig. Wüssten die potentiellen Kunden, wie hoch die Sozialquote der Kirchensteuer ist, würden sie sich wundern, wieso sie plötzlich spenden sollen, und die Hilfsorganisationen hätten weniger Interesse, auf der Seite Werbung zu betreiben.

  6. #6 von Netizen am 17. Oktober 2016 - 17:17

    Denn jedes Jahr treten in Deutschland rund 400.000 Menschen aus den Kirchen aus, die Kirchensteuer sinkt um bis zu 100 Millionen Euro jährlich. Geld, das zuvor in viele soziale Einrichtungen wie die Caritas floss, nun aber verloren geht.

    Von den 100 Mio EUR gingen rein rechnerisch weniger als 2 Mio EUR an die Sozialverbände, die jetzt „fehlen“. Angesichts des Gesamtbudgets von Caritas und Diakonie, welches ohnehin zu >98% von der Allgemeinheit finanziert wird, ist das praktisch gar nichts. Oder ums genauer auszudrücken: 0,0044% (angenommen 45 Mrd EUR Jahresbudget).