Domspatzen: Missbrauchsopfer sollen entschädigt werden

Die Opfer des Missbrauchs bei den Regensburger Domspatzen sollen bis Ende 2017 finanziell entschädigt werden. Je nach Schwere der Übergriffe sollen die Betroffenen zwischen 5000 und 20 000 Euro erhalten, kündigte Bischof Rudolf Voderholzer am Mittwoch in Regensburg an.

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[http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Regensburg-DKmobil-Domspatzen-Missbrauchsopfer-sollen-entschaedigt-werden;art155371,3277264

  1. #1 von Charlie am 12. Oktober 2016 - 15:18

    Ich glaube nicht, dass Geld irgendwas entschädigen könnte und schon gar nicht diese Peanuts!

  2. #2 von deradmiral am 12. Oktober 2016 - 15:26

    Nach derzeitigem Stand wurden an der Schule und dem Internat des berühmten Chores zwischen 1953 und 1992 mehr als 230 Kinder von Lehrern und Priestern misshandelt, mindestens 60 Kinder wurden Opfer sexueller Gewalt. Fachleute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt.

    230 Einzelfälle.

    Ein Gremium aus drei Personen werde über die Höhe der Zahlungen entscheiden.

    Ich kann mir schon vorstellen, wer mindestens zwei der drei Personen stellen wird.

  3. #3 von deradmiral am 12. Oktober 2016 - 15:27

    Jede andere Organisation wäre nach dieser Bilanz aufgelöst worden und die Mitglieder und deren Mitwisser als Angehörige einer kriminellen Vereinigung verhaftet worden.

  4. #4 von Gerry am 12. Oktober 2016 - 15:37

    @ deradmiral

    Und die dort tätigen hätten ein öffentliches Ansehen auf dem Niveau der Politiker oder Versicherungsvertreter:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1470/umfrage/vertrauen-in-verschiedene-berufsgruppen/

  5. #5 von Willie am 13. Oktober 2016 - 07:34

    Diese Knabenchöre sind ein Überbleibsel der Vergangenheit, als man im sakralen Bereich gerne Frauenstimmen (Alt + Sopran) hatte, aber den Frauen selbst das Singen dort verboten hatte. Einige der „lieblichen“ Knaben sangen so schön, dass man auch schon mal zum Abschneiden der Hoden überging. Kurz: Manifestierte Frauenhass

    Kinder in deren Obhut, genauer in deren Internate zu geben, ist schon ein Angriff auf deren Kinder und Jugens sein dürfen.