USA: 300.000 Jugendliche bringen ihre Bibel mit zur Schule

Aktionstag: Damit wollen die Schüler auf das hohe Gut der Religionsfreiheit hinweisen

(…)

„Leider geben viel zu viele Schulen den Kindern und Jugendlichen das Gefühl, sie müssten ihren Glauben verstecken“, so Daly.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/56996

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  1. #1 von omnibus56 am 11. Oktober 2016 - 10:20

    So what? 300’000? Wieviel Schüler haben die USA? Wieviel Prozent machen den Quatsch mit?

    In Deutschland hatten wir zum Beginn des Schuljahres 2014/15 ca. 708’000 Schüler. Wenn die Schülerzahl einigermaßen mit der Einwohnerzahl skaliert, dürften die USA ca. 2,1Mio Schüler haben. D. h. nur jeder 7. Schüler hat mitgemacht, in einem Land, in dem ca. 40% der Bevölkerung glaubt, die Erde sein ein paar tausend Jahre alt… Da muss ich sagen, dass die Teilnehmerquote erfreulich niedrig ist. 🙂

  2. #2 von Unechter Pole am 11. Oktober 2016 - 10:55

    708.000 – das sind nur Erstklässler! Schüler gibt es tendenziell 11 Mio.
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/BildungForschungKultur/Schulen/Tabellen/AllgemeinBildendeBeruflicheSchulenSchulartenSchueler.html

    Und in den USA wird es um 30 Mio. sein. Dazu ist im Artikel ist die Rede von „Schülern und Studenten“. Wir sprechen also eher von <1 %.

  3. #3 von parksuender am 11. Oktober 2016 - 11:19

    Ich habe hier US-Zahlen von über 55 Millionen Schülern:

    In fall 2016, about 50.4 million students will attend public elementary and secondary schools. (…) An additional 5.2 million students are expected to attend private elementary and secondary schools

    [http://nces.ed.gov/fastfacts/display.asp?id=372

    Dazu kämen dann noch die High Schools, Collages und Universitäten.

  4. #4 von deradmiral am 11. Oktober 2016 - 11:45

    Die zusätzliche Bewegung mit dem Wälzer wird den Kindern gut tun. Was ich mich frage, ist wieso keiner das liest. Mein Sohn hat die Zeit im Religionsunterricht genutzt, um Widersprüche in der Bibel aufzuschreiben (und er war freiwillig im Religionsunterricht, weil der Ethik-Unterricht als Straflager für Ausländerkinder und Querdenker-Kinder organisiert wird).

    Fun fact: In den USA ist in öffentlichen Schulen Religionsunterricht gar nicht erlaubt.

  5. #5 von Siegrun am 11. Oktober 2016 - 13:07

    ..und was müsste ich mitbringen um die Freiheit von Religion zu zelebrieren??

    Aber als Fusselistin tue ich mich leicht, ich bringe einfach flauschige Fussel mit.

  6. #6 von omnibus56 am 11. Oktober 2016 - 13:15

    @UP#2
    Danke für die Korrektur! 🙂

  7. #7 von Veria am 11. Oktober 2016 - 15:10

    Ich hab in meiner Schulzeit mindestens zweimal die Woche die Bibel mitgeschleppt. Sie war nämlich ein Schulbuch und wurde im Religionsunterricht gelegentlich aufgeschlagen. In der Volksschule war Abmeldung kein Thema (der Lehrerin verdanke ich aber einiges von meinem Atheismus, so bescheuert-unsympathisch, wie die ihre christliche Indoktrination aufgezogen hat), aber im Gymnasium war ich im Religionsunterricht nur, weil es eine nette Entspannungsstunde mit mildem christlichen Geschwurbel bei einem netten Lehrer (Klasse 1-4) bzw. eine über alle Religionen und die Religionsgeschichte informative Stunde bei einer netten Lehrerin (also eher Religionskunde, Klasse 5-8) war.
    Klingt jetzt komisch, aber ich habe wirklich als 18jährige Atheistin noch eine Bibel in die Schule geschleppt.

  8. #8 von Noch ein Fragender am 12. Oktober 2016 - 12:25

    Damit wollen die Schüler auf das hohe Gut der Religionsfreiheit hinweisen

    In der Bibel wird vor fremden Göttern gewarnt und „Verführung zum Götzendienst“ mit Steinigung bestraft.

    7Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter,
    8 von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere,
    9 so willige nicht ein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen,
    10 sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks.
    11 Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat,

    Dtn 13,7 ff

    Warum das Mitbringen eines solchen Buches gerade auf das hohe Gut der Religionsfreiheit hinweist, ist mir nicht nachvollziehbar.

    Das Mitbringen einer Schrift von Voltaire wäre viel passender.