Initiative: Aus der Kirche austreten und damit Gutes tun?

Aus der Kirche austreten und damit gleichzeitig Gutes tun: Das ist das Ziel der Gründer von „Dein-Kirchenaustritt.de“. Die Internetseite ist seit Anfang September online. Hinter dem Projekt stehen der Katholik Niels Reinhard (27/Papenburg) und der Konfessionslose Dominik Mauritz (31/Berlin).

(…)

Im vergangenen Jahr hätten über 400.000 Menschen die beiden Großkirchen verlassen. Darauf wolle man reagieren und dafür sorgen, dass die Kirchensteuern, die dadurch verloren gingen, Hilfsorganisationen zugutekommen

[http://www.kath.net/news/56992

Advertisements
  1. #1 von Unechter Pole am 10. Oktober 2016 - 20:50

    Mit dem Austreten aus der Kirche tut man schon immer für sich etwas Gutes, ganz ungeachtet der steuerlichen Behandlung.

  2. #2 von Skydaddy am 10. Oktober 2016 - 21:03

    Die Übernahme der Gebühr für den Kirchenaustritt wäre im Grunde nur für Menschen nötig, die keine Kirchensteuer zahlen. Beim Rest finanziert sich das über die nicht gezahlte Kirchensteuer von alleine.

    Zusätzlich spenden ist nicht nötig: Da die Kirchensteuer nach dem Kirchenaustritt nicht mehr von der Steuer abgesetzt wird, müssen Ausgetretene mehr Steuern zahlen. Da der Staat im Schnitt die Kirchensteuer zu 33% über die Abzugsfähigkeit subventioniert, übersteigen die zusätzlichen Steuereinnahmen durch Kirchenaustritte das geld, was von der Kirchensteuer rechnerisch für gemeinnützige Zwecke ausgegeben wird.

    https://skydaddy.wordpress.com/2009/12/24/kirchenaustritte-entlasten-die-allgemeinheit/

  3. #3 von Friedensgrenze am 10. Oktober 2016 - 21:06

    Lade doch den Katholiken Niels mal zum Ketzerpodcast ein und stellt ein paar Fragen. z.B. Warum er sich als Katholik dazu berufen fühlt die Trennungswilligen wieder einzusammeln und in Verpflichtungen zu pressen. Oder welche Hilfsorganisation so vor Weihnachten bedacht werden soll?

  4. #4 von Friedensgrenze am 10. Oktober 2016 - 21:19

  5. #5 von evildrummer666 am 11. Oktober 2016 - 12:53

    Völliger Blödsinn. Erstens wird, wenn überhaupt, ein geringer Teil der Steuer für irgendwelche wohltätigen Zwecke genutzt. Zweitens ist der Kirchenaustritt ganz einfach: Zum Amt, sagen, dass man aus der Kirche austreten will, bezahlen, unterschreiben, fertig. Ob man das Geld dann irgendwelchen Organisationen geben will, was dadurch übrig bleib sollte jedem selbst überlassen sein. Ich habe jahrelang nirgendwo was gespendet. Erst als das Gehalt dafür stimmte war ich bereit auch was abzugeben.
    Jeder ist sich erstmal selbst der Nächste. Und seine nächsten Verwandten bzw die eigene Familie.

  6. #6 von Fabian Hoemcke am 11. Oktober 2016 - 14:26

    @Friedensgrenze
    Das hatte ich dem AMB auch schon mitgeteilt.
    Keine Ahnung warum meine Vorschläge nicht mehr angenommen werden.

  7. #7 von manglaubtesnicht am 11. Oktober 2016 - 16:14

    Jeder Ansatz, der Menschen dazu bringt sich ein Herz zu fassen und aus der Kirche auszutreten ist gut. Gut gemacht, Leute!