Fußballnationalmannschaft: „Die Religion ist kein großes Thema“

Aufgrund seiner Profi-Karriere kann Shkodran Mustafi die Regeln des Islam nicht immer befolgen. Für den Innenverteidiger vom FC Arsenal spielt sein Glaube dennoch eine wichtige Rolle. Dass er sein Leben „bestmöglich danach auszurichten“ versucht, erzählt er im Interview mit der Sport Bild.

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Mit Sami Khedira, Mesut Özil, Emre Can, Karim Bellarabi und Ilkay Gündogan spielt der Innenverteidiger mit fünf weiteren Moslems in der Nationalelf. „Die Religion ist innerhalb der Mannschaft und beim DFB kein großes Thema. Beim Essensbuffet gibt es aber etwa Halal-Fleisch, aber ansonsten können wir das meiste ja eh problemlos essen.“ Den Fastenmonat Ramadan konnte Mustafi aufgrund der EM dieses Jahr jedoch nicht einhalten. Eine Verschiebung ist ihm aber erlaubt.

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[http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/england/1610/News/shkodran-mustafi-arsenal-london-religion.html

  1. #1 von Charlie am 8. Oktober 2016 - 17:50

    Eine Verschiebung ist ihm aber erlaubt.

    Was für eine tolle Religion.

  2. #2 von Skydaddy am 8. Oktober 2016 - 18:24

    @Charlie:

    Vielleicht ist das eine indoktrinationsmäßige Schwäche des Christentums gegenüber Judentum und Islam, und auch anderen Religionen:

    Beim Christentum steht tatsächlich der GLAUBE sehr stark im Vordergrund, im Gegensatz zur PRAXIS. Wenn man also nicht mehr glaubt oder nicht mehr über seinen Glauben nachdenkt, verflüchtigt er sich.

    Demgegenüber bleiben Muslime und Juden, die ihre täglichen Rituale ausführen und ständig Speise- und Fastenvorschriften einhalten, auch ohne zu denken oder zu glauben in ihrer Religion „geerdet“.

  3. #3 von Christian am 9. Oktober 2016 - 10:02

    Er KÖNNTE problemlos alles essen, doch leider wurde ihm (und allen anderen Religioten) eingeredet, dass man gewisse Lebensmittel nicht essen DARF!

  4. #4 von Unechter Pole am 9. Oktober 2016 - 12:54

    @Christian
    Also offenbar ist es doch ein großes Thema.