Eugen Drewermann: „Mit dieser Kirche will ich nicht leben“

Kirchenkritiker Drewermann füllt bei Kirchen- und Katholikentagen immer noch Säle. Vor 25 Jahren entzog Erzbischof Degenhardt ihm die Lehrbefugnis – damit wurde Drewermann bekannt. Heute sagt er, er habe nichts von seinem Widerspruch zurückzunehmen.

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[http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/mit-dieser-kirche-will-ich-nicht-leben206727.html

  1. #1 von Noch ein Fragender am 9. Oktober 2016 - 12:08

    „Ich sehne mich nach Menschen, die eine Hoffnung haben angesichts des Todes“, sagt Drewermann. Mehrfach hat er geschrieben, er glaube an die Auferstehung – nicht aber daran, dass das Grab Jesu physisch leer gewesen sei. Die Erzählungen des Neuen Testaments als historisch im Sinne von harten Fakten auszulegen, „das treibt die Zwölfjährigen in den Atheismus“.

    Selbst wenn man die Geschichten vom leeren Grab als spätere (antignostiche) Legenden ansieht und das ursprüngliche „Ostergeschehen“ und den Ursprung des „Glaubens an die Auferstehung“ historisch in Visionen der Jünger und anderer verortet (1. Kor. 15):

    Warum sollen mir solche Visionsberichte mehr Grund für eine „Hoffnung angesichts des Todes“ geben? Treibt die Visionshypothese Zwölfjährige nicht auch in den Atheismus?

  2. #2 von Skydaddy am 9. Oktober 2016 - 12:28

    Wozu oder worauf soll ich hoffen, wenn ich davon ausgehen kann, dass ich nach meinem Tod nichts mehr wahrnehme oder empfinde?

  3. #3 von Noch ein Fragender am 10. Oktober 2016 - 10:19

    @ #2 Skydaddy

    nach meinem Tod nichts mehr wahrnehme oder empfinde

    Aber wenn du dann mit einem neuen Leib auferstehst, kannst du sogar Bratfisch essen. 🙂

    Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen?
    42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor.
    43 Und er nahm’s und aß vor ihnen.

    Lk 24, 41 f

    P.S. Der Autoaufkleber mit dem Fischsymbol erinnert an den Bratfisch, den der Auferstandene verzehrte. 😉