Kretschmann verteidigt Kirchensteuer

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat das deutsche Kirchensteuersystem verteidigt.

(…)

Der Landesbischof widersprach der Ansicht, dass man Kinder nichtreligiös erziehen sollte, damit sie später einmal selbst entscheiden. Diese Entscheidung bleibe keinem mündigen Menschen erspart, doch sei es ein Irrtum zu meinen, Kinder seien „unbeschriebene Blätter“. Auch durch das Vorenthalten von Religion beeinflussten Eltern ihre Kinder, betonte er.

[http://www.evangelisch.de/inhalte/139023/06-10-2016/kretschmann-verteidigt-kirchensteuer

  1. #1 von Willie am 6. Oktober 2016 - 23:54

    Dabei handele es sich genaugenommen nicht um eine Steuer, da die Kirchenmitgliedschaft freiwillig sei, sagte Kretschmann am Donnerstag in Filderstadt bei Stuttgart.

    Freiwillig ist eine Vereinsmitgliedschaft dann, wenn sie freiwillig gewählt wurde, was bei Zwangstaufen unmündiger Kinder nicht der Fall ist. Kretschmann kann aber mal den Vorreiter der Freiwilligkeit spielen und die staatlichen Austrittsgebühren aus diesen privaten, freiwilligen Vereinen aufheben. Anfangen könnte er ja damit, dass es die unfreiwillige als Kind Getauften gebührenfrei stellt.

    Der Einzug der Kirchensteuer sei eine „normale Dienstleistung“ des Staates, für die die Kirchen auch bezahlen müssten, betonte der Politiker vor 200 Jugendreferenten des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg

    Dem Gegenüber stehen aber auch die über. 3. Mrd. Steruerverlust des Staates (Anlage 3 des 25. Subventionsbereichts der Bundesregierung), der durch die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer vom Einkommen anfällt bzw. nicht anfällt. Zahlen dafür die Kirchen auch Gebühren?

    Der Landesbischof widersprach der Ansicht, dass man Kinder nichtreligiös erziehen sollte, damit sie später einmal selbst entscheiden. Diese Entscheidung bleibe keinem mündigen Menschen erspart, doch sei es ein Irrtum zu meinen, Kinder seien „unbeschriebene Blätter“. Auch durch das Vorenthalten von Religion beeinflussten Eltern ihre Kinder, betonte er.

    Bitte wie? Kinder sind keine „unbeschriebenen Blätter“, was wohl heißen soll sie seinen von Geburt an (christlich) religiös, und das erkennt man daran, dass sie durch Eltern beeinflusst werden?

  2. #2 von Skydaddy am 7. Oktober 2016 - 00:28

    Nachdem die Linke den „Marsch durch die Institutionen“ geschafft haben, sind die Spießer mittlerweile sehr erfolgreich, Grüne und Linke zu unterwandern.

  3. #3 von ichglaubsnicht am 7. Oktober 2016 - 02:25

    Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat das deutsche Kirchensteuersystem verteidigt.

    (…)

    Der Landesbischof…

    Diese Abkürzung im Artikel hier, direkt nach Kretschmann zum Landesbischof überzugehen hat mich auf Folgendes gebracht: Ich ersetze zukünftig in Texten bei denen im Bezug auf Kretschmann von „Ministerpräsident“ oder „Landesvater“ die Rede ist diese Wörter durch Landesbischof.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 7. Oktober 2016 - 06:21

    Meine Güte, wie sind die Grünen runtergekommen.

  5. #5 von Rene am 7. Oktober 2016 - 08:41

    @d.ex.m. Es ging in den 80ern schon bergab mit den Grünen. Dass ich die damals (ein mal) gewählt habe, liegt mir heute noch im Magen.

  6. #6 von Unechter Pole am 7. Oktober 2016 - 08:48

    @DeM
    Die Grünen halt

  7. #7 von deradmiral am 7. Oktober 2016 - 10:40

    Not my Landesvater.

  8. #8 von Skydaddy am 7. Oktober 2016 - 11:01

    Es heißt immer, die Kirche habe einen großen Magen.

    Sie hat offenbar auch einen großen Mastdarm, wenn man sich anschaut, wie viele Politiker ihr in den Arsch kriechen.

  9. #9 von Gerry am 7. Oktober 2016 - 12:59

    Meine Güte, wie sind die Grünen runtergekommen.

    Regression zur Mitte sozusagen 🙂